Mir kommt es manchmal komisch vor, dass ich ich bin?

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3 Antworten

Ich habe das auch manchmal! Dann schaue ich z. B. ganz verwirrt meinen Vater an und denke mir: "Das ist mein Vater. Er wird immer mein Vater sein." Oder ich betrachte mich im Spiegel und frage mich, wer ich eigentlich bin? Mein Gesicht kommt mir dann total fremd vor.

Ich denke, dass ist ganz normal. Du entwickelst dich und findest dich selbst (auch wenn das kitschig klingt). Man denkt in diesem Alter darüber nach, wer man eigentlich ist und wer man sein will, dazu gehört auch, dass man manchmal seine ganze Existenz hinterfragt oder wissen will, warum wir eigentlich hier sind. Jeder kommt mal an diesen Punkt, einige früher und andere später.

Man begreift erst mal, was es heißt, Teil dieser Welt zu sein. Wir beeinflussen und verändern uns alle gegenseitig und manchmal merkt man, dass sich etwas verändert hat und wundert sich, dass man das gar nicht realisiert hat.

Das ist in Ordnung, solange du dich dadurch nicht gestört fühlst. Wenn du jedoch darunter leidest und in diesen 15-20 Minuten durchdrehst, dich selber verletzt oder sonstigen Müll baust, dann solltest du mit jemandem darüber reden. Aber wenn es halt "nur" so ein merkwürdiges Gefühl ist, würde ich persönlich dabei belassen. Wenn ich so eine "Phase" mal habe, dann schreibe ich meist irgendwelche Texte. Bin kreativ. Gehe joggen. :)

Versucher einfach, dich dann abzulenken. Oder du nutzt all diese merkwürdugen und neuen Gedanken und bist auch irgendwie kreativ. Lass es raus! :D

Wenn dich aber diese Fragen wirklich belasten, könntest du ja eventuell mal mit deinen Eltern reden. Und wenn es ganz schlimm und häufig ist, kannst du ja einfach mal mit deinem Arzt oder so sprechen. :)

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Manchmal kommt man sich fremd vor, das geht jedem Menschen so. Auch gelegentlich im gewohnten Umfeld. Weil du dich stetig veränderst, aber deine Umwelt sich nicht in gleicher Weise verändert wie du, entstehen so schnell Differenzen.

Und in der Pubertät ist doch nochmal viel ausgeprägter, da du beginnst deine Identität zu definieren. ( auf Kindheit zurückblickst etc.)

Im Krankheitszustand ist die Wahrnehmung sowieso immer anders. Das sollte dich nicht beunruhigen.

Mach dir nicht zu viel Sorgen, solang das nicht permanent über längeren Zeitraum anhält deutet das nicht auf eine psychische Störung hin.

Kannst es ja um sicher zu gehen beim Nächsten Arzt Besuch dein Problem erwähnen, der wird besser entscheiden können, ob die Konsultation eines Psychologen notwendig ist.

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Deswegen bist du nicht unnormal und lass dir das auch nicht einreden. Es gibt eben Menschen, die denken anders und kommen deshalb auf ganz andere Gedanken. Ich bin nicht ganz sicher, ob ich es richtig verstanden hast, was du meinst. Fragst du dich, warum genau du hier und jetzt exisierst und nicht jemand anderes? Wenn ja, darüber hab ich auch schon hin und wieder nachgedacht.

Ob du darüber reden solltest? Wenn du das Gefühl hast, es beschäftigt oder belastet dich sogar, dann ja. Nur gibt es eben nicht viele Menschen, die für solche Sachen offen sind. Wenn es jemanden in deinem Umfeld gibt, rede mit ihm, wenn nicht, könntest du einmal zu einem Psychologen gehen. Das heißt keineswegs, dass du verrückt bist oder so. Es gehen auch Menschen, denen es sonst gut geht und die nur jemanden zum Reden brauchen zum Psychologen. Dafür sind sie ja da.

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