Merkel hat dem deutschen Volk doch viel mehr geschadet als Merz. Warum war Merkel trotzdem so beliebt und ist Merz so unbeliebt?
6 Antworten
Bei Merkel konnte der Wähler sicher sein, von ihr nicht mit Politik belästigt zu werden.
Vor allem die notwendigen Reformen wurden von ihr nie angepackt, sondern nur in die Zukunft verlagert.
Das fällt der Politik heute auf die Füße. Merkel wusste natürlich instinktiv, dass man sich mit Reformen beim Volk nur unbeliebt machen kann.
Daran hat sich auch heute nichts geändert. Der Wähler will zwar den Pelz gewaschen bekommen, aber auf keinen Fall dabei nass werden.
Merkel hat dem deutschen Volk doch viel mehr geschadet als Merz.
Das ist deine subjektive Meinung ist und kein Fakt.
Warum war Merkel trotzdem so beliebt und ist Merz so unbeliebt?
Weil sich deine subjektive Meinung nicht mit der Meinung der größeren Masse deckt.
Das war in ihren letzen Jahren. In den ersten 10 Jahren war Merkel ja sehr gut.
Hallo,
ich bin noch nicht so lange in der Thematik ,,Politik,, drinnen, aber Frau Merkel sorgte auf der einen Seite für wirtschaftlich gesicherte Phasen, aber auf der anderen Seite auch für sehr viel Abhängigkeit durch Russisches Gas - womit man sich 2020-2022 erpressbar machte.
Negativ war auch das man als Regierung in den 8-Jahren zwischen 2013 bis 2021 sehr vieles ,,aufgeschoben,, hat und sogar mitverantwortlich war wichtige (Fach)-Bereiche teilweise herunterzufahren, das sich jetzt in den letzten Jahren bzw. in den nächsten 11-15-Jahren negativ auswirken wird bspw.
• sozialer Wohnungsbau
Es fehlen mindestens 700 000 preiswerte Wohnungen - vor allem 1 und 2-Zimmerwohnungen in Städten und Vororten.
Die BRD hat zudem auch ungefähr 1.9 bis 2.0+ Millionen Wohnungen, die Leerstehen, also theoretisch als Wohnung vermieten könnte.

Merkel hat Menschlichkeit gezeigt. Ich sehe nicht, dass sie dem deutschen Volk geschadet hat. Denn wie viel Prozent der deutschen Bevölkerung hat Vorfahren, diese selbst Flüchtlinge waren?
Deutschland als 3. stärkste Volkswirtschaft kann diese Last tragen.
Würden bei uns nicht alle jammern, sondern mitanpacken, wäre das gar kein Problem.
Nur mal so zum Nachdenken: Andere viel ärmere Länder haben viel mehr Flüchtlinge pro Einwohner aufgenommen.
- Aruba: 159 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Libanon: 132 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Jordanien: 63 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Türkei: 45 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Uganda: 31 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Tschad: 30 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Südsudan: 27 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Schweden: 25 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Malta: 23 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
- Peru: 22 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner
Platz 29
Deutschland: 2,8 Flüchtlingen pro 1.000 Einwohner
Platz 29, das finde ich erbärmlich!
Finde ich es gut, dass soviel Flüchtlinge da sind? Nein. Aber einfach nur Abschieben ist halt keine Lösung.