Meine Tochter kann keinen Ball fangen

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mach dir keine sorgen, spielt einfach häufiger ballspiele mit ihr, das wird schon mit der zeit, sowas braucht viel übung. wenn dann noch andere probleme wie z.b. beim wettlauf dazu kommen, so finde ich einen einseitigen sport wie tennis nicht so sinnvoll. besser wäre eine kindersportgruppe, wo man mehr wert auf die körperliche wahrnehmung legt und ein ganzheitliches training mit viel spaß und gemeinsam mit gleichaltrigen macht. es gibt viele sportvereine, die kinderturnen anbieten, schau mal ob da was bei euch in der umgebung möglich ist. was das "lügen" angeht, so ist im alter zwischen 5-6 jahren bei den kleinen eh die große märchenzeit, die phantasie sprudelt einfach über und sie denken sich auch nichts böses dabei. erklärt ihr nur immer ganz ruhig wie wichtig es ist, dass man die wahrheit sagt, weil einem sonst irgendwann keiner mehr glaubt.

Hey:-),

dein Töchterchen ist 5?! Einfache Ballspiele können dann schon drin sein. Aber wie fängt sie dann einen Ball? Streckt sie die Arme einfach nur nach vorn oder in Richtung des kommenden Balls? Schaut sie dem Ball hinterher, d. h. kann sie den Ball im Flug mit den Augen verfolgen? Habt ihr schonmal die Augen überprüfen lassen. Denn eine unkorrigierte Fehlsichtigkeit o.a. kann das räumliche Sehen enorm einschränken und das ist ganz wichtig fürs Ballfangen uvm.. Die Kleinen können eine Fehlsichtigkeit in dem Alter noch sehr gut kompensieren, so fällt es uns gar nicht auf. Manchmal kannst du nur sehen, dass sie im Laufe des Tages mit den Augen vermehrt anfangen zu plinkern/ sie zu zukneifen oder mal über Kopfschmerzen klagen- muss aber nicht.

Deine Tochter malt doch sicherlich auch gerne. Hält sie Grenzen ein oder malt sie oft über das Blatt hinaus? Schau doch mal, ob sie sonst geschickt mit ihren Händen umgeht. Malen, schneiden, basteln, bauen (Türme bauen)und sowas. All das, wo sie eben Auge- Handkoordination braucht.

Wenn du meinst, das deine Tochter hier auch so ihre Problemchen hat, dann würd sprich doch mal die Erzieher an. Eigentlich müssten sie dir weiterhelfen können.Sind auch die der Meinung gibts weitere Hilfe, z.B. beim Ergotherapeuten. Die schauen, ob dein Kind altergerecht entwickelt ist und helfen dann weiter. Oftmals haben die Kinder große Freude daran (Ist wie ne Spielstunde für sie).

Ich persönlich glaube, dass es nicht so gut ist, wenn ihr sie jetzt zum Tennis spielen anmeldet. Und ihr Problem wieder im Vordergrund steht. Es ist ja auch frustierend, wenn man immer wieder merken muss, dass man es nicht packt, diesen "blöden" Ball zu treffen. Und die Bälle sind doch ziemlich schnell beim Tennis. Mit 5 Jahren Tennis hätte ich das jetzt nur Steffi Graf zugesprochen, sonst ist es keine super Sportart für die Kleinen. Bewegung ist gut, es gibt doch auch so kleine Turngruppen in Sportvereinen zum Beispiel. Ganz wichtig ist doch bei den Kleinen, der Spaß an der Freude. Nehmt doch erst einmal Abstand von diesem Ziel mit dem Ball. Vielleicht ist jetzt einfach nicht die Zeit dafür. Du hast geschrieben, deine Tochter fragt ganz viel und dass sie sogar Fussball versucht hat zu spielen, obwohl ihr der Ball ansich überhaupt nicht liegt. Das zeigt doch, dass sie ein ehrgeiziges, neugieriges Mädchen ist. Wenn sonst alles ok ist, packt sie das alleine. Vertrauen ist da ganz wichtig.

Das mit dem Lügen, testet fast jedes Kind mal aus. Mehr oder weniger jedenfalls. Das ist nun dein Problem ;o) Selbst Vorbild sein und gezielt nachfragen, wenn du glaubst deine Kleine flunkert.

Ihr packt das schon! Sorry, ist ein bißchen viel geworden, soviel wolltet ihr bestimmt gar nicht wissen.

LG

Sie ist erst 5 Jahre. Lasst das Kind doch einfach nur normal spielen! Was soll das eigentlich mit dem Ball? Schaut was sie besonders gut kann und fördert sie darin. Es ist doch keine Pflicht einen Ball aufzufangen.

Richard von Weizsäcker hat mal öffentlich gesagt, daß es keine Norm für das Menschsein gäbe: "Es ist normal, verschieden zu sein".

Kinder sollten viele Möglichkeiten geboten bekommen, sich auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln - aber man sollte keine Erwartungen hegen oder Ansprüche stellen.

Jeder Mensch ist einzigartig. Ich, 63, kenne einen jungen Mann, der jetzt 32 ist und in vielerlei Hinsicht nicht der gesellschaftlichen "Normalität" (was immer das bedeuten mag) entspricht, aber im Verständnis des Universums und dessen, was der tiefere Sinn des Lebens ist, ist er mir an wichtigen Stellen um einiges voraus, obwohl ich mich schon viel länger als er mit diesen Dingen befasse.

Das beste, was man tun kann, ist, seine Mitmenschen - und insbesondere seine Kinder - bedingungslos lieben; sie so annehmen, wie sie gerade sind; und ihnen den Eindruck vermitteln, das Gefühl geben, dass sie so völlig ok sind!

ich würde mir da keine sorgen machen. aber mit ihr mal öfter ball spielen, scheinbar mag sie das ja, obwohl sies noch nicht kann.... gleich in nen verein ist das net so ne tolle idee, denn wie beim fussball besteht sie ja den wettbewerb nicht, und dann ist sie womöglich irgendwann so frustiert das sie am sport dann kein interesse mehr hat, das wär ja schade. bei den lügen kommts drauf an was es ist... aber sie ist ja nun in einem alter in dem sie die weitere stufe der selbstständigkeit erreichen will...da fallen kinder so einige dinge ein....