(Tisch)Tennis und Physik

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Wenn ich einen Ball mit Top-Spin spiele, springt dieser bekanntlich flacher ab, als es ohne Spin der Fall wäre.

Korrekt.

Welche Physik steht dahinter?

Das der Bal sich so verhält wie er sich verhält , hat mehrere Gründe. Zunächst einmal fliegt der Ball höher und schneller bei einem Top-Spin. Würde man einen kurzen Top-Spin schlagen, landete dieser im Halbfeld des Gegners. Also muss man hoch schlagen. Der Vorwärtsdrall (ausgelöst durch Treffen des Balles an einem hohen Punkt und Hochreißen des Rackets) bewirkt eine korbähnliche hohe Flugbahn des Balles und die sehr schnelle Rotation nach vorne - um eine Ursache zu nennen - auch, dass der Ball danach flacher abspringt. Bevor der Ball also auf dem Boden auftrifft, ist er stärker verformt als normal und rotiert zudem sehr schnell nach vorne. Der Ball kann also nicht anders , als "anders" abzuspringen, hier flacher. Zudem spielt die einwirkende Querkraft aus der Reibung eine Rolle (Magnus-Effekt). Wahrscheinlich verstärkt dieser Effekt die typische Flugbahn des Balles beim Absenken (sehr steil nach unten).

Würde die flache Reflexion prinzipiell auch ohne Reibung zwischen Ball und Untergrund funktionieren, ist Reibung eher hinderlich, oder ist diese sogar notwendig?

Demzufolge (siehe oben) ist auch die Reibung zwingend notwendig um die genannten Flugeigenschaften des Ball beim Topspinschlag zu erhalten. Dann weiter spielen natürlich der Luftdruck des Balles , die Bodenbeschaffenheit eine Rolle. Es gibt große Unterschiede zwischen Asche und Rasen, die auch bei einem Topspin zu beobachten sind.

Wenn ich einen Ball mit Top-Spin spiele, springt dieser bekanntlich flacher ab<

Da steckt schon der Irrtum - er springt natürlich höher ab. Die umgekehrte Situation ist der Ball mit Unterschnitt - er springt tatsächlich flacher ab. Will man Flugbahnen berechnen, so ist das schon harte Physik. Traue ich mir zwar zu, ist mir aber zu aufwändig- Da komme ich dann nach 2 Stunden mit einer Formel und inzwischen hat sich ein Ballistiker diese aus dem Ärmel geschüttelt. Wie kompliziert das Ganze ist, zeigt schon ein einfaches Experiment. Wirfst Du einen Tischtennisball mit einem Winkel von ca. 45° Grad so unter einen Tisch, dass er erst auf den Boden und in der Aufwärtsbewegung von unten gegen den Tisch prallt - wie setzt sich die Flugbahn des Balles fort? Überraschung - der Ball kehrt zurück.
Übrigens bin ich laut einem Freund vielleicht der stärkste Tennisspieler der jemals ein Turnier ( Freizeitturnier / 128 Teilnehmer ) gewonnen hat. Hier mal 90 kg in Aktion. Sehe ich jetzt mehr als Spaß - dieser Erfolg ist für mich unwichtig, den Pokal habe ich einem Kind geschenkt. Alles Gute.

Gewichtheber beim Tennis. - (Sport, Physik, Tennis)
Da steckt schon der Irrtum - er springt natürlich höher ab.

Gefühlt springt er höher ab. Aber in Relation zum Winkel in welchem der Ball zum Boden in der Luft rotiert, springt er flacher ab.

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also ich weiß nicht wie ich es erklären soll aber ich probier es mal also vergleich mal wenn du ein ball ohne spin runterwirfst kommt es hoch nur etwas flache machst du jedoch ein top/back spin geht es jeweils in eine andere richtungwegen der rotation geht der ball vor wenn du jetzt ein unterschnitt aufschlag auf eine matte machst sieht man wie es nach hinten kommt durch die rotation geht der bal also nicht hoch sondern macht ne kurve hast du es verstanden? der ballabsprung ist gleich bloß wegen der rotation die drin ist bewegt sich der ball nach vorne und wird dadurch flacher

Ja, danke, ich glaube ich habe es zumindest ein bisschen verstanden.

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