Mann der Arbeit aufgewacht?!?

Postkarte - (Arbeit, deutsch, Politik)

3 Antworten

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Mann der Arbeit meint die Arbeiterklasse. Diese kann alle Räder (Maschinen) zum Stillstand bringen, wenn sie streikt - das ist die Waffe des Arbeiters, der starke Arm.

Am Beginn der Industralisierung waren die rollenden Räder der Eisenbahnen ein Symbol. Die konnten und können aber nur Rollen wenn Arbeiter sie zum rollen bringen. Wernn die Arbeiter also erkennen daß ohne sie nichts läuft erkennen sie ihre Macht.

Herwegh gehörte wie Heine zu den Dichtern des Jungen Deutschland, die polisiche Lyrik verfassten. Er war zeitlebens ein radikaler Republikaner, stand in Opposition zum preussischen König/Kaiser und verbrachte die meiste Zeit im Exil. 1863 schrieb er das Gedicht Mann der Arbeit .... Es war die Zeit der Industrialisierung und des Arbeiterelends, die Zeit, in der auch die Werke Karl Marx' entstanden

Danke für deine Mühe, aber hier wurde nach der #Bedeutung der Strophe gefragt, über den Dichter Herwegh wollte ich nichts wissen!

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@Anonuem

Die gleiche Antwort zu geben wie Latten hielt ich für unsinnig. Ich dachte aber, dass Begriffe wie "politische Lyrik, Industrialisierung, Arbeiterelend, Karl Marx" wertvolle Ergänzungen sind. Dichter wie Herwegh wollten mit solchen Gedichten ja nichts anderes, als die Arbeiter dazu aufzufordern, sich zu wehren, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Schliesslich verfügen sie über wirkungsvolle Waffen (alle Räder stehen still ...). Wenn ich dich mit diesem Bildungsmüll belästigt habe, tut es mir leid.

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Gedichtinterpretation so richtig?

Guten Abend , ich bin in der neunten Klasse und schreibe morgen eine Deutscharbeit über eine Gedichtinterpretation . Nun habe ich zur Übung eine Interpretation zu dem Gedicht am Turme von Annette von Droste-Hülshoff geschrieben .

Ich würde mich freuen ob ihr eine Meinung zu dieser abgeben könntet :)

hier ist das Gedicht :http://www.wortblume.de/dichterinnen/amturme.htm

und hier meine Interpretation : Am Turme

Das Gedicht am Turme wurde von Annette von Droste-Hülshoff im Jahre 1842 geschrieben. Es ist eine Ballade und handelt um eine Frau , welches im Gedicht von einem lyrischen Ich verkörpert wird. Das Lyrische ich sehnt sich nach Freiheit und nach dem Recht das zu tun was es will. Es möchte die Freiheiten und Rechte eines Mannes besitzen ohne sich dabei verstecken zu müssen . Das Gedicht besteht aus vier Strophen welche in jeweils acht Versen eingeteilt sind. Das Reimschema ist ein doppelter Kreuzreim und wechselt zwischen klingender und stummer Kadenz ( weiblicher und männlicher Kadenz ) . Das Gedicht ist überwiegend im Jambus geschrieben . Es hat einen regelmäßigen formalen Aufbau . In der ersten Strophe geht es darum , dass das lyrische ich auf dem Balkon steht und den Wind in ihren Haaren genießt . Sie sehnt sich danach mit dem Sturm zu kämpfen . In dieser Strophe ist in der 2.Zeile ein Oxymoron :" umstrichen vom schreienden Stare." In der zweiten Strophe geht es darum,dass das lyrische ich den Strand beobachtet und die Wellen mit spielenden Doggen vergleicht. Sie sehnt sich nach einem Abenteuer . In der dritten Strophe berrichtet das lyrische ich darüber ,dass sie der Kapitän des Schiffes sein will um frei zu sein .Hierbei verstehe ich , dass sie mit dem Schiff ihr Leben meint und den Begriff Schiff nur als eine Metapher verwendet .Außerdem stellt sie im 2. Vers einen Vergleich auf : " So Kek wie eine Standarte" . In der vierten Strophe verdeutlicht der 3. Vers" Wäre ich ein Mann doch mindestens nur" , dass sie viel lieber ein Mann wäre . Aber da sie eine Frau ist muss sie still und artig sein und muss ihre Sehnsucht nach Freiheit Geheim halten . Dies verdeutlicht die Inversion im siebten Vers " Und darf nur heimlich lösen mein Haar" . Durch die Personifikation in der vierten Strophe und dem vierten Vers " So würde mir der Himmel raten " , will das lyrische Ich die Vorschriften ihrer Religion ausdrücken . Dies bringt die Autorin in einem Zusammenhang , weil sie eine sehr gläubige Christin war und auch an die Pflichten einer Frau gebunden war . Mir gefällt das Gedicht sehr , da es wirklich tiefgründig die Sehnsucht nach Abenteuer ausdrückt . Es zeigt wie gern auch manchmal Frauen die Freiheiten eines Mannes hätten sich mal daneben benehmen zu können ohne , dass es fatale Folgen für ihren Ruf hat . Es verbildlicht die Gedanken vieler Frauen besonders in der Zeit , da die Rechte damals noch mehr beschränkt waren . Es spricht formlich aus der Seele der Frau , zeigt am Ende jedoch die realität welches die Frau so bedrängt .

LG :)

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