Lohnt es sich bei der Bundeswehr anzufangen?

3 Antworten

Um hier noch einmal darauf hinzuweisen, unabhängig von dem Geld, was verdient werden könnte oder nicht: der User "JG265" hat es mit seiner Antwort schon auf den Punkt gebracht. Finger weg von einer militärischen Laufbahn, wenn es letztendlich nur um das Einkommen geht.

Soldat zu sein, ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Man sollte wissen, worauf man sich einlässt. Wer in seiner Frage zur Bundeswehr lediglich den Verdienst und die Aufstiegschancen thematisiert, hat bei der Bundeswehr nichts zu suchen.


Völlig richtig!!!

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Er hat im Grunde auch recht , ich wäre als Offizier auch bereit Verantwortung zu übernehmen aber wenn es sich um einen normalen Lohn handelt , kann ich auch ins Büro gehen , ich muß jetzt nicht davon reich werden aber ein gutes leben für meine Familie sollte schon da sein.

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@Pascal0704

Verantwortungsbereitschaft ist aber auch nur ein Teil... Dir geht es allem anschein nach Hauptsächlich um das Geld... Was ein Offizier verdient, kannst du einfach durch das googlen der Besoldungstabelle rausfinden. Es ist eine Berufung und kein Job den man macht, nur um seine Miete zu bezahlen oder sich ein Auto leisten zu können.  Wenn du einfach Geld verdienen möchtest, such dir einen "normalen" Job

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Als Abiturient wäre die Offizierslaufbahn angebracht. Da ist aber eine längere Verpflichtung auf Zeit angebracht. Studium an einer BW-Hochschule...

Da die Bewerber von heute in großer Zahl nicht mehr die notwendigen Eigenschaften mitbringen, fehlen der BW "echte" Führungssoldaten. 

Irgendwo in Afghanistan in den Lagern als Stabsgefreiter mit Realschulabschluss oder als Hauptschüler nur Empfehlsempfänger zu sein, wird zwar mit 3000 € Auslandszulage "versüßt", muss aber einem Abiturienten, der Ansprüche an sich stellt, nicht genügen...

danke für die schnelle Antwort, für 3000 Euro werde ich das nicht machen. :-)

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@Pascal0704

Auslandseinsätze werden mit per AVZ vergütet. Diese Zulage richtet sich je nach Situation und Sicherheitslage und reicht von etwa 30 Euro am Tag bis 110 Euro täglich (z.B. in Afghanistan). Aber ganz ehrlich, wer wegen des Geldes Soldat wird, ist da eh falsch.

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@JG265

4-6 Monate Afghanistan mit 110 Euro Täglich bringen natürlich mehr Geld, als 40 Euro irgentwo anders. Aber die AvZ ist eine Art Entschädigung, wer in den Einsatz geht, hat sich eh dazu verpflichtet, ganz unabhängig vom Geld.

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@Pascal0704

Wenn du monetäre Anreize brauchst, um soldatische Pflichten zu erfüllen, bist du ohnehin falsch.

Wenn es mir befohlen wird, gehe ich auch ohne jeden AVZ in einen Auslandseinsatz.

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@Apfelkind1986

Manchmal frage ich mich, was die Leute glauben, was die Aufgaben der Bundeswehr und die Aufgaben von Soldaten sind... Wer einfach nur Karriere machen will, soll sich in der freien Wirtschaft umgucken. Je nach (Aus)bildung und Qualifikation kann man in der freien Wirtschaft sowieso mehr  Geld bekommen (verdienen ist nochmal ein ganz anderes Thema)

Wenn man Soldat werden will, geht man zu Bundeswehr. Ansonsten wird man bei der Bundeswehr nicht glücklich. Wenn ich alleine schon lese, dass man Soldat werden will, aber auf keinen Fall bereit ist, in den Einsatz zu gehen, dann frage ich mich, was diese Leute für ein Weltbild haben und glauben, wozu Soldaten ausgebildet werden.

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Wenn du nur auf Geld scharf bist, bist du da sowieso falsch... Das nützt dir nicht viel und das nützt deinen zukünftigen Kameraden und der Bundeswehr auch nicht viel...

Als Offiziersanwärter durchläufst du Die Dienstgrade vom Soldaten bis zum Offizier. Innerhalb von 12 Jahren wirst du in der Privatwirtschaft sicherlich nicht so oft "Befördert".

Du solltest dir die Frage stellen, was willst du bei der Bundeswehr? Wenn du Soldat werden willst, mit allen Verpflichtungen, okay. Wenn du nur Karriere machen willst, bist du zielich falsch und deine karriere endet höchstwahrscheinlich beim Psychologischen Gespräch zwisch dir, einem Offizier und einem Psychologen, wo schnell die eigentlichen Hintergründe und Einstellungen offen gelegt werden

Alleine aus der Naivität der Frage und der anscheinenden Unfähigkeit Google zu bedienen, um dich immerhalb von 10 Minuten mal schlau zu machen, sehe ich für eine gehobene Laufbahn für dich ehr schwarz. Ich bin kein Psychologe, aber Fachleute werden deine falschen Einstellungen ziemlich schnell feststellen...

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