lebt jesus noch?

18 Antworten

Hallo deppresiv1,

Zu Deiner anderen Frage, was Gott so den ganzen Tag machen würde, hatte ich von einem glaubensfreien Modell für Gott gesprochen - und da brauchen wir die Zeitlosigkeit.

Wir denken an Jesus: dass sich Jesus mit Gott eins gesehen hatte (aber nicht, wie oft geglaubt, Gott war, sondern als Göttlich in eigener Attitude erachtet werden darf). Damit lässt sich Jesu zeitloses Sein - oft als "ewiges Leben" in zeitlicher Näherung gesehen - begründen.

Jesus wäre damit zeitlos - wie sich das auch immer betrachten lässt - wieder in dieser Näherung in einem "ewigen Leben".

Das mag das sein, was viele Menschen meinen, wenn sie "Lesus lebt" sagen.

So, wie Jesus göttlich war, können auch wir es sein. Es bedarf einer Entscheidung zur Liebe, die sich dann in einer eigenen Attitude ausprägen darf. Unter der Einheit in Liebe wären wir in unserem Sein mit Jesus sogar eins, wenn wir selbst Göttlich wären.

Wieder in einer gewissen Näherung können wir dann sagen: Jesus ist in unserem Herzen.

Die Auferstehung mag ein Bild dessen sein, dass unser Sein über unser Leben hinausgeht und zeitlos erachtet werden darf.

Und alles das braucht keine Religion und keine Glaubensinhalte.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – früherer Glaube - heutige Plausibilität vieler Dinge

„Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch Jesus, den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt. Und er ist umso viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen.“

‭‭Hebräer‬ ‭1:1-4‬ ‭SCH2000‬‬

https://bible.com/bible/157/heb.1.1-4.SCH2000

Ja, Jesus lebt. Er ist auferstanden und wird wieder kommen. Wann, das ist offen. Es kann heute sein, morgen, in einem Jahr oder später.

Die Rückkehr von Christus wird mit dem Kommen eines Diebes Dieb in der Nacht verglichen. Zwei Passagen verwenden den Ausdruck „Dieb in der Nacht“: Matthäus 24,43: „Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen“ und 1. Thessalonicher 5,2: „denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.“
In Matthäus 24 spricht Jesus von seinem zweiten Kommen am Ende der Bedrängnis. Paulus nennt es in 1. Thessalonicher 5 den „Tag des Herrn“. Dies ist ein Tag der göttlichen Vergeltung mit astronomischen Umbrüchen und dem sichtbaren „Zeichen des Menschensohnes“ am Himmel (Matthäus 24,29-30). Jesus sagt, dass es „nach der Bedrängnis jener Tage“ geschehen wird (Vers 29), eine Beschreibung, die dieses Ereignis von der Entrückung unterscheidet, die vor der Bedrängnis geschieht.
Wie soll das zweite Kommen wie ein Dieb in der Nacht sein? Das Schlüsselelement in Jesu Vergleich ist, dass niemand weiß, wann er zurückkehren wird. So wie ein Dieb einen Haushalt überrascht, wird Jesus die ungläubige Welt überraschen, wenn er im Gericht zurückkehrt. Die Menschen werden „essen und trinken, heiraten und heiraten lassen“ (Vers 38), als ob sie alle Zeit der Welt hätten. Aber dann, bevor sie es merken, wird der Tag des Jüngsten Gerichts über ihnen sein (Verse 40-41). Paulus drückt es so aus: „Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen“ (1. Thessalonicher 5,3).
Der Gläubige fürchtet dieses schnelle und plötzliche Gericht nicht; der „Dieb in der Nacht“ wird uns nicht überraschen. Christen sind in einer eigenen Kategorie: „Ihr aber seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme“ (1. Thessalonicher 5,4). Nur diejenigen in der Finsternis werden unbemerkt mitgenommen, und wir sind „alle Kinder des Lichts und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis“ (Vers 5). Gelobt sei der Herr: „Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus“ (Vers 9).
Die Nichterlösten sollten die Warnung Jesu beachten: „Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint." (Matthäus 24,44). Wie kann man bereit sein? Gott hat dir den Weg geebnet, dem Gericht zu entkommen. Dieser Weg ist Jesus Christus (Johannes 14,6). Indem du Jesus als deinen Herrn und Erlöser annimmst, erhältst du Vergebung der Sünden, Barmherzigkeit und Erlösung mit der Verheißung des ewigen Lebens (Johannes 3,16; Epheser 2,8-9). Der „Dieb“ kommt, aber du kannst ein Kind des Tages sein. Verschiebe es nicht; dies ist „das Gnadenjahr des Herrn“ (Lukas 4,19).

https://www.gotquestions.org/Deutsch/dieb-nacht.html

Er führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es geschah, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben in den Himmel. Und sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude; und sie waren allezeit im Tempel und priesen und lobten Gott. Amen. Lukas 24:50‭-‬53

Sein Geist ist aber auch jetzt hier. Sein Geist ist unter uns und wohnt in den Gläubigen.

Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein. Römer 8:9

Auch dir macht Gott ein Angebot:

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3:16

Und dieses Angebot Jesus als Herrn und Erlöser anzunehmen, beinhaltet ewiges Leben in einer besseren Welt:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Offenbarung 21:1‭, ‬4

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bibelstudium, Beziehung mit Gott/Jesus, christliche Gemeinde

Viele von Jesus Jüngern sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse, die Auferstehung einfach zu erfinden. Sie hatten auch keine politische Macht.

Ich glaube an die Auferstehung von Jesus. Denn Jesus hatte Gegner. Seine Gegner hätten Jesu Leiche, nachdem er gestorben war, einfach vorzeigen müssen, dann hätte sich das Christentum evtl. nicht so stark ausgebreitet. Aber die, die gegen Jesus waren, haben Ihn nicht vorgezeigt. Vermutlich konnten sie Ihn nicht vorzeigen, da Er auferstanden ist.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein ewiges Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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