Lebenseinstellung der Punks?

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Welche Lebenseinstellung wir haben? Im Grunde wolln wir was bewegen. Auf politischer als auch sozialer Ebene. Nicht jeder Punk ist Anarchist, wie fälschlich angenommen wird. Viele Punks sind Liberalisten, Kommunisten, Sozialisten, Demokraten,usw. Viele der Punks, die sagen, dass Anarchie das einzig Wahre sei, haben sich damit meistens garnicht wirklich auseinandergesetzt. Der Traum von einer Welt ohne Regeln inder man komplett Frei ist und alles klappt, ohne auch nur ein einziges Gesetzt zu entwerfen .. hört sich war schön an, wird aber in der Realität NIEMALS klappen. Das leugnen nur die Meiste. Aber gut, jeder hat wie gesagt so seine eigenen Ansichten. Ich (Hardcore Punk) bin eher der Liberale. Hauptsache aber ist: Im politischen System steht der Wille und das Recht der Privatperson und nicht das, der Großkonzerne und Politiker.

Auf der anderen Seite gibts natürlich noch soziale Eistellungen: Viele Punks sind in Hilfswerken wie der PETA aktiv und setzen sich für was ein. Meistens eben für die Rechte von Tieren, das Verhindern von Armunt und einer Welt, inder JEDER sein Leben leben kann, ohne dies von "fehlendem Geld" abhängig zu machen. Man versucht aber auch gegen Misstände wie Kapitalismus, Kriegstreiberei, usw. vorzugehen und versucht natürlich Nazis irgendwie zurückzuhalten. Wir wissen alle was zur Zeit Hitlers abgelaufen ist und genau das, was da passiert ist, ist das Gegenteil von dem, was ein Punk will.

An sich wär das aber jetz auch zu viel zum schreiben. Im Punk gehts eben um Politik und Sozialkritik. Freiheit, Individualismus, Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Brüderlichkeit, usw. (also eben alle von der Rechten-Szene abgelehnten Werte) stehn bei uns im Mittelpunkt.

die meisten piunks haben eine anarchistische einstellung, d.h. sie sind für eine herrschaftsstruktur ohne "führer" an der spitze, also weder n diktator noch einen Bundeskanzler,ect! sie sind rebellisch und streben nach freiheit . also die meisten punks die ich kenne demonstrieren oft gegen nazis, ect. sie wollen keine diktatur oder ein Ereignis wie in dem hitlerregime und stellen sich gegen solche politischen misstände. viele von ihen leben in den tag hinein, aber sie sind keine assis die irgendwie harzt4 beziehen wollen oder so. ihnen liegt seeehr viel an freiheit und auch an frieden. es gibt ein paar punks die auf der Straße leben (daher denken menschen leider ft das es "assis" oder "Penner" sind) das ist jedoch nicht so. sie ´brauchen nur ihre Freiheit.und naja sie hören hat punkmusik^^. ich hoffe das hillft dir weiter. güße, Veronika.

Also ursprünglich, als die Punk-Bewegung entstanden ist, in den 70ern, ging es darum, einen Gegensatz zum Hippietum zu entwickeln. Also: keine langen Haare, keine Gitarrenmusik, kein Kiffen (anfangs sogar: überhaupt keine Drogen!), keine wallenden, bunten Klamotten, kein Auf-dem-Boden-rumhocken bei Gigs. Individualität war wichtig! Provokation! Jeder kann Kunst erschaffen, es darf schräg sein!

Später ist das dann alles verwässert worden, und Punk steht jetzt eher für Abhängen, Saufen, Schnorren, schrammelige Gitarrenmusik. Hat mit der urspünglichen Idee aber nichts zu tun.

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