Lautsprecher mit 4-8 Ohm an 8 Ohm Verstärker? Dringend!

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3 Antworten

Also, fangen wir mal bei der Impedanz an: Die Angabe kann nur einen Wert haben, bei der Angabe von mehreren Werten (4-8 Ohm) ist es der niedrigste (4 Ohm). Du hast also einen 4 Ohm-Lautsprecher. Was heißt das nun? Der Lautsprecherimpedanz-Schrieb hat eine variable Kurve mit verschiedenen Werten, abhängig von der jeweiligen Frequenz. Im Resonanzbereich des Lautsprechers, also der Membranen, gibt es Spitzen mit teils über 40 Ohm. Es zählt letztlich der mittlere untere Wert, der hier bei 4 Ohm liegt.

Der Aufdruck 4-8 Ohm ist als Empfehlung für einen Verstärker gedacht, der durchaus 4-8 oder auch 8-16 Ohm haben kann. Hat er als niedrigsten Wert 8 Ohm, muss man mit 4 Ohm-Boxen aufpassen, da durch die Halbierung der Impedanz sich die Leistung rechnerisch verdoppelt und sich die Impedanz dem Kurzschluss (0 Ohm) nähert. Das kann Bauteile des Verstärkers an die Leistungsgrenze bringen oder verrauchen lassen. Im normalen Lautstärkebereich unbedenklich, da wenig Leistung fließt, ob nun an 4 oder 8 Ohm. Wenn du aber permanent Druckpegel brauchst, ist es tatsächlich nicht zu empfehlen. So aber fließen theoretisch pro Kanal nicht 100, sondern an die 200 W. Das Netzteil und die Transistoren können durchaus verrauchen.

An meinem Yamaha hängen zwei Magnat mit je 4 - 8 Ohm. Der Verstärker gibt 100 Watt an 6 Ohm aus und es funktioniert wunderbar, obwohl die Magnats eine Belastbarkeit von 160 W Rms haben. Dafür benutze ich sie nur im Bereich von 90 - ... hz. Darunter arbeitet der Subwoofer.

Auf normaler Lautstärke solltest du keine Probleme haben. Ich weiß leider nicht, welchen Verstärker du hast. Ich hab' mir im Hifi-Forum sagen lassen, dass man ab einem Listpreis von etwa 500 € auf die Ohmwerte schei*en kann, da der Verstärker mit allem klar kommt. Wenn dein Verstärker etwa 100 € gekostet hat, solltest du dich vielleicht langsam rantesten. Anstecken kannst du sie sowieso, aber wieviel der Verstärker dann hergibt ist die andere Frage. Mein Yamaha hat einen Listpreis von 300 € und der kommt super klar mit meinen Heimkino- und Diskobedürfnissen.^^

der ohm-wert des lautsprechers darf nicht weniger sein, als die des verstärkers!

sonst ist es für den verstärker, umj es laienhaft auszudrücken, wie ein kurzschluss und im schlimmsen fall ist er bei der ersten belastung gleich hinüber

ps: was du da ausgesucht hast ist der letzte schrott. medion halt ...

auch wenn du nicht viel geld hast, schau mal bei ebay kleinanzeigen. da kriegst du oft richtig gute lautsprecher schon für unter 50€

aber da steht ja auf dem lautsprecher 4-8 ohm. funktioniert es oder nicht?

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@DummesLatein

da sieht man mal wiede,r dass medion zugange war ...

4-8 ohm ... was auch immer das heißen soll ...

ein lautsprecher kann nicht 4-8 ohm haben! entweder er hat 4 oder er hat 8 ohm.

wenn er 4 hat, ist dein verstärker kaputt. wenn er 8 hat, geht alles gut

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@rango9

Dass Lautsprecher keine 4 - 8 Ohm haben können halte ich jetzt für ein Gerücht. Eigentlich ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass Lautsprecher auf allen Frequenzen den gleichen Ohmwert haben. Oft wird nur der niedrigste Ohmwert angegeben, weil es eben der kritischste ist. Wenn der Lautsprecher mit 4 - 8 Ohm angegeben wird, dann gibt es einen Frequenzbereich, bei dem der Lautsprecher einen Widerstand von 4 Ohm ausgibt. Dass können jetzt 20k hz sein oder 50 hz. Dafür bräuchte man ein Messgerät.

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