Kunst Kolloqium - Klassische oder Postmoderne als Schwerpunkt?

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3 Antworten

Das ist sehr Unterschiedlich. Nicht mal innerhalb einer Schule sind die Themen einheitlich, geschweige denn an allen Gymnasien deutschlandweit. Jeder Lehrer hat einen gewissen Spielraum, was seinen Unterricht und den Stoff betrifft, und im Kolloquium wird ja nur genau das gefragt, was er behandelt hat. Du solltest da also deinen Lehrer fragen, wenn du dir nicht sicher bist.

Aber ich persönlich finde, dass man bei Dekonstruktivismus mehr interpretieren kann. Ich habe aber meinen Schwerpunkt (Pathos und Innerlichkeit) danach gewählt, was ich NICHT mag. Die anderen Themengebiete aus dem Halbjahr mit dem Schwerpunkt werden ja dann gar nicht mehr gefragt (ist jedenfalls bei uns so...).

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Postmoderne und Dekonstruktivismus waren kurzlebige und durchaus umstrittene Modeerscheinungen in der Architektur der 80er und 90er Jahre, die im Diskurs über Architektur wenig Spuren hinterlassen haben. DIe Klassische Moderne dagegen ist immer noch omnipräsent. Sie bietet daher erheblich mehr Möglichkeiten der Auseinandersetzung.

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Sicher ist die Postmoderne viel einfacher zu bearbeiten - schließlich war und ist sie von Anfang an Schrott und kennzeichnet die Orientierungslosigkeit der 80-/90-iger Jahre (und ihrer Apologeten). Da ist doch die klassische Moderne 'was ganz anderes, hier haben Menschen um die besten Konzepte gekämpft - und meist ehrliche Architektur betrieben, bei der Konstruktionen nicht versteckt, sondern als gestalterische Elemente gezeigt wurden. Die Postmoderne fand übrigens in der Politik ihr Pendent: Helmut Kohl! Und in der Geschichte Michael Stürmer, in der Literatur Botho Strauss, in der Musik einen Herrn Silbereisen (oder gab's den damals noch nicht), in der bildenden Kunst Walt Disney .....

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