Kündigung ankündigen?

6 Antworten

"Müssen" muss man nicht, rein rechtlich ist das nicht erforderlich. Sehr sinnvoll und ratsam ist es in aller Regel schon - im Normalfall möchte man ja auch im Guten scheiden.

Meist ist das Gespräch mit dem eigenen Vorgesetzten der sinnvollste Weg, das kann man natürlich notfalls auch telefonisch machen, zumal in der aktuellen Corona-Situation. Allemal besser als einfach ein Kündigungs-Schreiben loszusenden.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Nein, musst du nicht. Du musst dich nur an die Fristen halten.

Allerdings ist es immer von Vorteil wenn man offen mit seinen Vorgesetzen spricht (auch erst zur Frist)

Auf garkeinen Fall. Das führt im schlimmsten Fall zum Spießrutenlaufen.

Man gibt einfach die Kündigung im Sekretariat oder direkt beim vorgesetzten ab und lässt sich den Erhalt quitieren.

Das deckt sich nicht mit meiner Berufserfahrung.

Wenn ein Vorgesetzter negativ auf eine Kündigung reagiert, dann doch im Zweifel noch stärker, wenn er das ohne Erläuterung und gewissermaßen "aus heiterem Himmel" schriftlich auf den Tisch bekommt.

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Es kommt meiner Meinung nach darauf an, ob du im Streit gehst, oder friedlich. Wenn du ambulant arbeitest würdest du ihm mit der Mitteilung die Möglichkeit geben nahtlos für Ersatz zu sorgen. Wenn ihr euch nicht gut versteht würde ich es eher nicht vorher sagen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich würde jetzt davon ausgehen, dass zwischen einer mündlichen Vorankündigung und der rechtlich verbindlichen schriftlichen Kündigung ohnehin nicht viel Zeit liegt, eher Tage als Wochen. (Alles andere ist m. E. nicht sinnvoll.)

Damit relativiert sich aber auch das Argument der "Möglichkeit, nahtlos für Ersatz zu sorgen".

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Müssen tust du das nicht. Das kommt einfach auf das Verhältnis an zwischen dir und Arbeitgeber. Habt ihr ein rücksichtsvolles und respektvolles Verhältnis und willst du dir ggf. nicht eine Tür schließen für die Zukunft (falls du zurück möchtest), dann kündige es an.

Es kommt aber auch stark auf die Arbeit an. Bei Berufen wo es eher um Projekte geht muss man damit rechnen, das man keine mehr zugewiesen bekommt und nur noch "scheiß" Arbeit abbekommt.

Danke, da das mein erstes „richtiges“ Arbeitsverhältnis ist, stellt sich mir die Frage wie? Schreibt man eine Mail oder mache ich noch einen Termin aus, da ich meinen Chef ja im Arbeitsalltag nicht sehe. Hast du da auch einen Tipp für mich?

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@Louisa29

Naja persönlich ist immer besser bei sowas. Aber du kannst ja Mal Anschreiben und sagen, dass es da etwas persönliches gibt über das du gerne reden möchtest und wie es zeitlich hinhauen kann. Ggf. weicht ihr dann auf ein Telefonat aus, was immernoch besser ist als nur zu schreiben.

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Die Gefahr einer unangenehmen Rest-Zeit im alten Unternehmen erhöht sich eher, wenn man nicht offen und frühzeitig kommuniziert.

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