Kommunikation in Kurzgeschichten

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In Kurzgeschichten kommunizieren oft Menschen miteinander. Da kannst du etwa untersuchen, ob diese Kommunikation "gelingt" oder ob die Personen etwa aneinander vorbeireden. Außerdem kannst du die Sprachfunktionen untersuchen, bei einem mag die Sprache eher Ausdrucksfunktion haben, sie mag Erregung, Ärger oder dergleichen zeigen, bei dem anderen etwa Darstellungsfunktion, eher informativ, sachlich. Ich denke jetzt mal an Brechts Keunergeschichten. (Habe den Text jetzt nicht, also mal frei): Herr Keuner traf nach langer Zeit einen Bekannten. Der sagte zu ihm: Sie haben sich gar nicht verändert. "Oh", sagte Herr Keuner und erbleichte. Diese Kürzestgeschichte ist ein Beispiel für eine misslungene Kommunikation, weil für die beiden Gesprächspartner "Veränderung" eine untrerschiedliche Bedeutung hat (der Bekannte meint "Aussehen", Keuner meint "Weiterentwicklung")

Vielen Dank für die Antwort. In welcher Reihenfolge kann ich den diese Beziehung zwischen den Figuren und deren Kommunikation in eine Analyse miteinbringen?

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@Rudimental95

Du stellst zum Inhalt eine These auf, etwa: Person A versucht, bei Person B eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Das zeigt sich etwa an der Appellfunktion der Sprache. Zunächst bittet er ihn. Weil B nicht darauf eingeht, wird sein Ton schärfer, er verwendet mehrfach Befehlsformen (zitieren!) B lehnt eine Einmischung in seine Angelegenheiten durch A ab und reagiert sehr erregt und aggressiv. Sprache hat hier Ausdrucksfunktion. Das zeigt sich insbesondere in seiner Wortwahl, etwa in Kraftausdrücken wie.......

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