Könnt ihr euch bitte meine Erörterung durchlesen, kritisieren und mir sagen, welche Note?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vorweg: Es ist schwierig, dir hier eine Note zu geben, weil man nicht weiß, wie sorgfältig das Thema "Argumentieren" durchgenommen wurde. Dazu müsste man mehr wissen. Du selbst kannst argumentieren, es gefällt mir, dass du dich bemühst, ein Argument zu "entfalten ", es also nicht nur zu nennen, sondern es zu vertiefen und zu veranschaulichen. Dabei ist es auch gut, dass du Beispiele bringst, die dürfen durchaus dem persönlichen Erfahrungsbereich entnommen sein, hier widerspreche ich anderen Bemerkungen hier. Mit Beispielen argumentiert man nicht, aber sie veranschaulichen und das dürfen auch persönlich Beispiele sein. Dein erstes Argument ist: Man kann andere Gleichaltrige kennenlernen und sein Umfeld vergrößern. Als weiteres Pro-Argument folgt Hobby.(gut vertieft) Das nächste ist Entfaltung. Dazu gehört ein umverkrampfteres Verhältnis zum anderen Geschlecht. Dazu nennst du an 2 Stellen Bedenken , oben mit den "unangenehmen Erlebnissen" und unten weiter mit "Schamgefühl" Das hätte zusammengehört. Und ich widerspreche auch, dass das ernsthafte Argumente gegen den Tanzkurs sind, sondern es sind Einschränkungen zu deinem Argument der Offenheit. Nicht jedes Argument ist niet- und nagelfest, man kann etwas dagegen sagen. Das hast du richtigerweise getan, wie ich eben geschrieben habe, aber das sind keine Antiargumente, sondern Einschränkungen, Schwachstellen eines deiner Argumente und die Sorgfalt und Fairness gebietet, dass man sie als Einschränkung gibt. Nun weiß ich nicht, ob euer Lehrer in diese Problematik eingestiegen ist. Aus meiner Sicht wäre das einzige Antiargument gewesen: Pflicht für alle nein, weil das zu stark in den freien Willen des einzelnen Menschen eingreift. Für mich kein starkes Argument, aber es ist wohl eins. Etwas einfallslos ist die Lösung: Gerade als Schülerin hätte sich angeboten; Arbeitsgemeinschaft , vielleicht im Bereich Sport oder wie auch immer an Nachmittagen oder abends in der Schule, damit entfielen die Einschränkungen von vorher, Hemmungen usw., denn die Mitschüler kennt man und da würde die Hemmschwelle herabgesetzt. Dann tut mancher sich vielleicht leichter, später noch an einer "Profiveranstaltung" in einer Tanzschule teilzunehmen. Und dies noch: Das Thema war nicht besonders geeignet, wenn wirklich eine Art dialektische Argumentation angestrebt war, also Pro und Kontra, ernsthafte Argumente gegen die Teilnahme an einem Tanzkurs gibt es nämlich nicht.

Danke für die ausführliche Antwort!

0

hey , deine erörterung ist zwar ganz ok aber deine argumente sind nicht direkt so ausgelegt, dass ein tanzkurs zur pflicht werden sollte. und deine meinung ist etwas undeutlich. wenn du wirklich der meinung bist, dass tanzkurse plicht werden sollten, dann ist deine erörterung ganz ok . aber wenn du nicht der meinung bist, dann mach doch einfach die erörterung zur anderen meinung. da gibt es nähmlich viel deutlichere argumente. so würde ich dir eine 3 bis 4 geben. aber ich bin kein lehrer also ist das nicht ganz so wichtig. viel erfolg noch^^

Ich meinen Augen ist die Erörterung etwas kurz, zum anderen würde ich nicht in der ersten Person schreiben, das wirkt nicht sonderlich überzeugend und professionell.

Zudem solltest du erst alle Argumente dagegen und dann die dafür nennen, abwechselnd geht nicht, wenn man nur so wenig Argumente hat. Das sieht dann etwas komisch aus.

Nein, man kann es auch abwechselnd machn, nennt man Antithetik!

0
@juliamargret

Lies meinen Beitrag doch bitte erst, bevor du dich beschwerst. Natürlich geht das, aber wenn man nur drei Argumente oder so hat, dann sieht das behämmert aus und wirkt nicht so, wie es soll.

Das die Erörterung länger ist, kann ich ja nicht wissen, wenn nicht dabei steht, dass noch etwas folgt, oder?

0

Haupteil zu kurz, Einleitung in Ordnung Schluss zu kurz.. zu viele "ich-Beispiele" zu wenige Argumente Eigene Meinung etwas knapp

ich geb dir eine 3-. du drückst dich zwar sprachlich gut aus, aber die eigenen erfahrungen gehören nicht in eine erörterung. außerdem musst die erörterung richtig aufbauen. du solltest die argumente nach der kraft ordnen. aber erstmal brauchst du dafür mehr argumente die tatkräftig und überzeugend genug sind.

die eigenen erfahrungen können als beispiel doch in die erörterung!!! aber sonst gebe ich dir recht.

0

ja, es geht 1. noch weiter und 2. sollen ich-beispiele rein!

0