Klassisches/operantes Konditionieren. HILFE

3 Antworten

Sehr sehr vereinfacht kannst du es daran unterscheiden, ob der Probant seine Reaktion kontrollieren kann oder nicht:

Klassische Konditionierung: nach der Konditionierung kein Einfluss mehr auf die Reaktion (Glocke-Sabber, Türschlagen- Panik (weil prügelnder Mann heimkommt))

Operante Konditionierung: der Probant hat noch die Wahl/Option ob er das Verhalten zeigt oder nicht, durch die Konditionierung mit positiven/Negativem reiz wird aber die Wahrscheinlichkeit beeinflusst, ob das Verhalten auftritt

Im Einzelfall musst du also überlegen ob der Probant das Verhalten auch sein lassen könnte wenn er "keine Lust hat" oder ob das unkontrollierbar ist

Hund Klingel Futter!

Hallo!

Du hast das ja eh schon richtig erkannt: Die operante Konditionierung ist das Verstärkungslernen. Sprich die Reaktion auf einen Reiz wird immer schneller erlernt. Durch eine zufällige Handlung bemerkt man, dass sie zb positive Folgen hat, sodass man diese Handlung auch öfters und dabei immer schneller ausführen wird.

Bsp: Und in einem Käfig: Der Hund kommt zufällig mit der Pfote auf einen Hebel, sodass der Käfig sich öffnet. Man steckt den Hund erneut rein: Der Hund hat schon verstanden, dass er irgendwas tun muss, damit die Tür aufgeht, wodurch er wieder zufällig an den Hebel kommt. Nach einer Zeit findet er den Hebel immer schneller, wobei die Belohn eben das "hinauskommen" ist.

Sprich die operante Konditionierung funktioniert mit positiven/negative Bestrafungen bzw. pos/neg. Belohnungen.

Bei der klassischen Konditionierung hingegen wird ein zunächst neutraler Reiz zu einem bedingten Reiz verwandelt.

Klassisches Beispiel hier: Pawlowsche Hund Google mal dieses Beispiel, da findest du eine Menge dazu (YouTube usw.)

Hoffe ich konnte helfen.

MfG

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