Darf die Erzieherin ein Kind von allen Ausflügen ausschließen?

20 Antworten

Ich arbeite auch in so einer Einrichtung. Manchmal ist es bei so schwierigen Kindern kaum möglich, die Aufsichtspflicht zu gewährleisten. Wenn dann was passiert, dann gibt es Vorwürfe von den Eltern. Es ist immer eine schwierige Gradwanderung. Wenn es dann endlos Konflikte bei einem Ausflug mit einem Kind gibt, ist der Ausflug für die anderen dann stimmungsmäßig auch gelaufen. Auch ein heilpädagogischer Hort kann nicht alles auffangen.Wenn aber so ein schwieriges Kind merkt, dass seine Eltern, seine Mutter Vorbehalte gegen die Kita hat, hat so ein Kind dann manchmal gar keine Hemmungen mehr und wird noch aggressiver. Das Kind muss merken, dass es die Kita, den Hort, die Schule und die Eltern nicht gegeneinander ausspielen kann, sonst ist alles verloren.

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Ich arbeite auch mit sehr 'schwierigen' Klienten (schwer vermittelbare Arbeitslose - ich zähl jetzt nicht auf, was wir alles an Problemen serviert bekommen ). Wir machen auch mal Ausflüge und wir haben sehr oft Jugendliche dabei (auch unter 18 - da haben wir auch die Verantwortung). Die machen schon mal Radau, auch Suchtkranke sind nicht immer so angepaßt . Deswegen laß ich aber ganz bestimmt niemanden zuhause, solange keiner gewalttätig wird. Und wir haben es nicht mit 6-jährigen zu tun ! Wenn mein Sohn jetzt deswegen zuhause bleiben 'darf', wird er das wohl als 'Sieg' empfinden. Pädagogisch sinnvoll ist das doch nicht ...

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@spitzohr23

finde ich auch, aber rede doch mit der Begleiterin darüber, dass es Deiner Meinung nach für Deinen Sohn keín Verlust wäre und somit wirklich nicht sinnvoll sein kann.

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Generell gilt natürlich, dass die Erzieherinnen während eines Ausflugs (natürlich auch sonst) die Verantwortung tragen und selbst abwägen können, inwiefern sie ein "Risiko" tragen können oder auch nicht. Da es sich aber um eine heilpädagogische Einrichtung handelt, sollte man voraussetzen, dass das Personal eine spezielle sonderpädagogische Ausbildung hat und somit auch bei "schwierigen Fällen" die Situation unter Kontrolle haben sollte.

Auch diese Erzieherin, von der hier jetzt die Rede ist, ist nur ein Mensch und könnte durchaus auch einfach nur mal einen schlechten Tag gehabt haben. An Deiner Stelle würde ich das Gespräch suchen. Sofern sie nicht die Leiterin der Einrichtung ist, würde ich diese dann hinzu bitten, um die Sachlage in aller Ruhe und Sachlichkeit zu klären.

Normalerweise nehmen an Ausflügen oftmals auch zusätzlich noch Eltern teil. Vielleicht besteht auf diesem Weg auch die Möglichkeit, jemanden, der Dich und Dein Kind kennt, anzuheuern, als zusätzliche Begleitung teil zu nehmen, wenn es Dir selbst berufsbedingt nicht möglich ist. Somit wäre dann auch gewährleistet, dass Dein Sohn einer zusätzlichen Aufsicht unterliegt.

Leider sehen immer mehr Eltern in den Erzieher/innen, Betreuern und Lehrern ihrer Kinder eine Art Feind, der keinerlei Respekt verdient und vermitteln das auch den Kindern. Das hat zur Folge, dass sowieso schon schwierige Kinder meinen, sie können in den Kitas, Schulen etc. machen, was sie wollen, da die Eltern die Verantwortlichen sowieso geringschätzen. Auch wenn "Tante" angeblich nur hier geschrieben wurde, die Einstellung wird den Kindern auf vielerlei Art vermittelt. Im Interesse deines Kindes solltest zu versuchen, diese Sache vernünftig zu regeln, und zwar beiden Seiten gegenüber. Du hast auch die Verpflichtung, deinen Sohn auf das Leben vorzubereiten (soziale Kompetenz etc.), denn er wird sich mit seinen Schwierigkeiten (mag keine Gleichaltrigen etc.) bestimmt nicht wohl fühlen und in der Schule wird das noch schlimmer werden (große Klassen etc.) Du musst auch deinem Sohn klarmachen, dass er im Leben gewisse Regeln einhalten muss, sonst wird das für ihn sehr schwer werden.

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