Kind Rute als Drohung vom Nikolaus bringen lassen?

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Nein das ist gar nicht gut, denn erstens wird er sehr enttäuscht sein, da nichts süsses im Schuh liegt (außer mein 3 jähriger Sohn, der würde sich über die Rute freuen :-)) und zweitens bekommt er Angst vorm Nikolaus. Ich würde das anders machen. Bestellt doch einfach einen Nikolaus (wenn mehrere Kinder zusammenkommen) und holt jedes Kind zu sich und liest positive Dinge sowie negatieve Dinge aus seinen Buch und sagt ihm das er oben alles sieht. Zum Schluss schenkt er ihn noch eine große Nikolaustüte!!! Und gaaaaaaaaaanz wichtig, viele positive Dinge aufzählen, denn das stärkt ein Kind.

Trotzdem sollte sie mal ihre Erziehungmethoden hinterfragen. Gegenüber einem trotzenden Kind sollte man sich schon selbst durchsetzen können und nicht den Nikolaus zu Hilfe rufen.

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Mein Sohn verhält sich ähnlich, der ist 6. Ich drohe ihm nicht mit der Rute, sage ihm aber, daß der Nikolaus nicht kommt, wenn er so weiter macht. Wir hängen immer seine Weihnachtswunschliste an die Wand, und der Nikolaus nimmt die am 6.12. mit, um eben die Wünsche zu kennen (natürlich nehme ich die an dem Abend von der Wand). Letztes Jahr drehte der Kleine wieder so durch, da habe ich einfach gewartet, und habe die Liste erst später am Tag abgehängt, so, als wäre der Nikolaus eben erst viel später gekommen, weil er sich das noch mal überlegen mußte, ob sich das überhaupt lohnt. Dieses Kind war morgens sehr verdutzt, daß seine Liste noch da hing; und hat sich den ganzen Tag benommen wie ne Eins und als er dann sah, daß der Nikolaus dann doch noch kam, hat er wohl gemerkt, daß es knapp war und hat sich auch danach benommen. Mir ging es dabei auch nur darum, konsequent zu sein. Er mußte merken, daß die Drohungen auch eintreffen: benimmst du dich nicht, gibt es keine Geschenke und der Nikolaus kommt nicht. Das hat geholfen. Dieses Jahr reicht die schlichte Erinnerung und das Kind weiß, ich erzähle nicht nur irgendeinen Stuss. Ob das pädagogisch wertvoll ist, weiß ich nicht, find ich aber immer noch besser, als die Story mit der Rute, was man eh nicht wahrmachen kann oder soll. Seine Drohungen muß man auch durchziehen, sonst nehmen einen die Kinder nicht Ernst.

Ich finde auch, wenn sie es angekündigt hat, soll sie es durchziehen! Er is sicher enttäuscht, wenn andere im Kindergarten mit vollen Stiefeln prahlen und er eben nix bekommen hat...und da ja auch bald Weihnachten ist, könnte man da gut weiteransetzen, da er sich ja sicher schon Gedanken gemacht hat, was das Chrsitkind alles so bringen soll... :-)

Mit 5 wissen die aber auch, daß ihr Handeln Konsequenzen hat. Und wenn die Mutter dem Kind das oft genug vorher gesagt hat, muß das Kind auch merken, daß es sich den Schuh selbst angezogen hat.

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deine freundin sollte dem kleinen schon klar machen wo seine grenzen sind nur wird sie das so nicht erreichen. es liegt da ein grund vor den sie selber mit verursacht hat und das kind nutzt das unbewußt aus. sie sollte sich lieber an eine erziehungsberatungsstelle wenden. die caritas hat da sowas. da sind fachleute die das wieder in die reihe beommen mit ihr und ihrem sohn.

Hallo! Der Kleine ist 5!!! Der funktionier nicht mit nem Schalter, welchen man ein oder ausschalten kann. Ich finde die Idee einfach gesagt total daneben. Er ist aufgeregt, freut sich auf Weihnachten. Das er da mal neben der Spur läuft ist doch wohl das Normalste von der Welt. Oder?

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