Kennt ihr gute und schlechte spationierte Schriften/ typografie aus Druckmedien?

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2 Antworten

Hallo,

Du meinst wahrscheinlich die Zurichtung der Schrift.

Unter Spationierung versteht man die Veränderung der Buchstabenabstände, die vom Typographen in der Layoutsoftware, nicht vom Schriftdesigner vorgenommen wird.

Die Zurichtung digitaler Schriften ist im wesentlichen von der Anzahl und Qualität der Kerningpaare abhängig, die das Verhältnis bestimmter Buchstabenpaare zueinander definieren. z.B. V+vokal, W+vokal usf.

Die technische Qualität der meisten Schriften, die als Systemfonts mitgeliefert werden ist heute einwandfrei. – über die ästhetischen Qualitäten kann man streiten.

Schriften mit schlechter Zurichtung findet man immer noch unter den kostenlosen Freefonts, bei denen eben Kerningpaare fehlen oder sonst technische Fehler vorkommen.

Mehr Infos – übrigens zu allen Deinen Fragen findest Du auf www-typolexikon.de von Wolfgang Beinert

ich wünsche Dir viel Erfolg 🙃

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Als sehr gut bekannt sind unter anderem Garamond, Baskerville, Bodoni, Helvetica, Frutiger, Futura, Caslon Pro, Avenir und Univers – um ein paar Beispiele zu nennen.

Als schlecht verschrien ist natürlich allen voran Comic Sans (die Schrift ist wirklich extrem unausgeglichen) und auch Papyrus. Aber auch Impact, Brush Script, Hobo und Arial werden oftmals als schlechte Schriften bezeichnet. Meines Erachtens lassen sich auch bei Gratisschriften sehr viele "schwarze Schafe" finden.

Eine Schrift, die große Diskussionen auslöst, ist Optima. Manche mögen sie, manche hassen sie. Ob man sie zu den guten oder schlechten Typen zählen will, liegt hier im Auge des Betrachters bzw dem des Vortragenden ;).

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Kommentar von JoniGo
15.10.2016, 18:33

Es geht um die Spationierung! Comic Sans is gar net so übel spationiert, find ich.

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