Kann mir jemand erläutern, was hinter dem Menschenbild der Imperialismus steckt?

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3 Antworten

Das Menschenbild in den imperialistischen Staaten ging von der Überlegenheit der "Weißen Rasse" aus. Sei meinten, dass diese Überlegenheit der Grund sei, weshalb die Industriestaaten viel weiter entwickelt sind als die Länder in Afrika und Asien. Deshalb behaupteten sie auch, dass sie die anderen Länder und Völker nicht ausbeuteten, sondern ihnen Zivilisation und Fortschritt bringen würden. Die christliche Missionierung in diesen Ländern entsprang diesem Menschenbild, weil man meinte, die "Wilden" durch den christlichen Glauben zu guten Untertanen machen zu können.

Das ging soweit, dass es in Industriestaaten Ausstellungen gab, sogenannte Völkerschauen (https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschau), wo Schwarze aus Afrika ähnlich wie in einem Zoo ausgestellt wurden, damit man sich in Europa auch mal Schwarze ansehen kann.

Rassismus und Chauvinismus (googeln!) waren Teil dieses Menschenbildes.

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Das gleiche wie hinter Straßenraub und dergleichen: Sie haben es - wir wollen es - wir sind stärker - wir nehmen es.

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Lies bitte das Gedicht "The White Man's Burden" - hier ist auch die Übersetzung. 

Das Gedicht spiegelt in meinen Augen die Geisteshaltung des "weißen Mannes" besser wider als jeder politische Text.

http://www.hermann-mueckler.com/pdf/RKipling-Engl-Deut.pdf

Gruß, earnest

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