Kann man trotzdem autistisch sein, zumindest ein bisschen?

6 Antworten

"Ein bisschen Autist sein"? .... klingt schwierig.
Aber es gibt den "Atypischen Autismus". Der allerdings auch nicht 'weniger Autist' ist, sondern sich nur in einigen Bereichen unterscheidet.

Ich glaube aber, dass es die falschen Fragen sind, die du stellst.

In einem anderen Beitrag schreibst Du, dass Du von einer anderen Diagnose weg willst (durchaus nachvollziehbar!).

Außerdem ist es auch nachvollziehbar, dass Du wissen magst, was los ist.

Hier könnte es aber schon Unstimmigkeiten geben:

Wenn die Diagnose Borderline ist, diese Dir aber unsympathisch ist.... ja, dann die Suche nach einer anderen Diagnose?

Warum ist Dir "Borderline" unsympathisch?

Was ist an der Autismus-Diagnose besser?

Was soll sich durch eine Diagnose ändern? Welche Hilfen erhoffst Du Dir? Erhoffst Du Dir überhaupt etwas?

Welche Beschwerden belasten Dich, was möchtest Du an Deinem Leben ändern?

Diese Fragen brauchst Du NICHT beantworten hier. Aber für Dich.

Denn egal welche Diagnose: an Dir, an Deinem Sein wird sich nichts ändern. Und Ressourcen kannst Du auch ohne Diagnose finden. Und Diagnosen .... sie haben sowieso keinen Bestand. Das heißt: wenn Du mal zu einem Therapeuten gehen solltest/Psychiater/Klinik, so besteht auch die 'Chance', dass Dir andere Diagnosen gegeben werden.

Bitte überlege Dir sehr gut, was Du Dir von einer Diagnose erhoffst. Wie es danach weiter gehen soll. Denn durch eine Diagnose selbst, da wird sich gar nichts ändern.

Lieben Gruß an Dich.

Der Fragebogen macht noch lange keine Diagnose aber ist ein Hinweis. Auch wenn ich mir deine anderen Fragen durchlese..... Natürlich kann es sein, dass Fehldiagnosen gestellt werden aber sicherlich nicht von 5 Psychotherapeuten plus Fachärzten. Erfahrene Diagnostiker befragen auch Eltern, gegebenenfalls auch Lehrer oder Betreuer weil sich eine mögliche Autismus Symptomatik vorallem in den ersten 5 Lebensjahren schon bemerkbar gemacht hätte.

Ich verstehe auch diese Haltung nicht, dass dir eine Autismusdiagnose lieber wäre.  "immerhin zählt das nicht als krankheit soweit ich mich informiert hab". Das heißt du hättest lieber eine Art von angeborener Behinderung als eine Borderline Diagnose an der man zumindest adäquat arbeiten kann? Natürlich können "Mischformen" vorkommen. Auch traumatisierte Autisten können alle möglichen psychischen Erkrankungen dazu entwickeln.

Es wurde Borderline diagnostiziert, möchtest aber bitte Autismus haben, vermutest auch Schizophrenie, eine Psychose. Ich habe den Eindruck, du suchst regelrecht nach einer Diagnose. Ich lese aus keiner deiner Fragen spezifische Probleme heraus die autismustypisch wären.

Ja aber ist es denn nicht so dass man bei Verdacht auf autismus zu einem (auf autismus) spezialisierten diagnostiker gehen sollte? Ich war auch schon in einem autismusforum unterwegs, und ein diagnostizierter asperger autist schrieb dass normale psychologen oder auch psychiater so gut wie keine Ahnung von autismus haben. Vlt haben die sich alle ja wirklich geirrt, keine Ahnung......

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@BinIchSchizo01

Eine Autismusspektrumstörung wird mittlerweile standardmäßig bei der Diagnostik mit in Betracht gezogen. Ja, man sollte zu einem Diagnostiker gehen der darauf spezialisiert ist um die Auswertung vornehmen zu lassen, da andere Therapeuten und auch Fachärzte das nötige Untersuchungsmaterial gar nicht zur Verfügung haben. Wie schon geschrieben, beschreibst du in keiner deiner bisherigen Fragen irgendwas wo man vermuten könnte, es stecke Asperger dahinter sondern liest nur Diagnosen und Eigenverdachtsdiagnosen. Deiner Mutter müsste auch irgendwas aufgefallen sein. Der spezialisierte Diagnostiker wird auch eine entsprechende Anamnese aufgenommen haben oder nicht? Dein angegebener AQ Wert liegt jedenfalls schon mal völlig im Normbereich.

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borderline ist eine persönlichkeitsstörung, autismus ne entwicklungsstörung. ne krankheit ist keines von beiden. beides macht soziale beziehungen schwierig und bedeutet, dass man menschen auf die füße tritt. es sind zwei extreme.

beides bedeutet therapeutische begleitung, falls man im alltag probleme hat.

lass dich nciht davon leiten, was dir lieber wäre. dein kopf richtet sich da leider nicht nach dem, was du willst, sondern nach dem, was du bist. es ist wichtig, dass du die für dich passende diagnose erhälst. die brauchst du, um in falle des falles die richtige hilfe zu bekommen. ein autist kann mit der therapie für einen borderliner wenig anfangen.. und umgekehrt.

Bin ich überhaupt ein Autist?

Bei mir wurde zwar Asperger diagnostiziert, aber ich glaube das nicht wirklich. Auch mein Verhalten ist nicht wirklich typisch Autistisch. Als Beispiel ich bin sehr impulsiv, vor allem früher brauchte es nicht viel um mich wütend zu machen, ich wurde auch oft gewaltätig, hab auch oft meinen kleineren Bruder verprügelt aber auch gegenüber meinen Eltern war ich ziemlich agressiv. Ist das typisch Autismus? Sind Autisten gewaltätig und schaden bewusst andere? Ich bin auch eher faul und träge. Das ist doch auch nicht typisch Autisten? Sidn Autisten nicht eher fleissig? Ich bin kein Asperger oder? Neigen Asperger zu Gewaltätigkeit und vielleicht sogar Kriminalität?

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kann man autofahren wenn man asperger hat

also besser gesagt können es die meisten aspies

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stimmt es dass der AQ nicht viel über autismus aussagt?

Frage wurde schon mal gestellt heute, doch leider gelöscht.

Es ging darum dass das mit dem AQ von Simon Baron cohen nicht viel aussagt über autismus, habe heute mit einer bekannten die autisten unterrichtet gesprochen, die ist Expertin und ist der Meinung dass auch bei einem AQ von 15 wie bei mir (habe einen online test gemacht) asperger vorliegen kann. Simon Baron cohen oder wie der auch heißen mag, seine Studien sind leider oft nicht ganz ernstzunehmen, und viele andere Forscher widersprechen ihm, da sehr vieles angeblich haltlos sein soll. Auch Albert Einstein soll laut ihm asperger autist gewesen sein, doch in Wirklichkeit hatte er etwas ganz anderes (Stichwort ausraster und selbstverletzung) Und ja, ich hatte auch als Kind schon Auffälligkeiten, da das in meiner letzte Frage angesprochen wurde, das alles ist also nicht neu bei mir. Ich werde demnächst sicher zu einem Fachmann gehen, der mich auf asperger untersucht. Meine frage War ob das mit dem AQ tatsächlich nicht so viel aussagt, wie viele annehmen.

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Asperger-Autist und TROTZDEM Empathisch?

Hey, wollte mal an alle DIE AHNUNG haben die Frage stellen, ob es möglich sein kann, autistische Züge aufzuweisen, aber TROTZDEM auch Empathie aufzubringen?

Oder schließt das eine das andere von vorne herein AUẞNAHMSLOS aus?

Bei Asperger-Autisten (und sowiso bei richtigen Authisten) ist das ja doch eher ungewöhnlich, auch Empathie zum Ausdruck bringen zu können.

Wikipedia:

"... Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen."

Danke fürs Antworten :)

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Autist meine meine Sis

Hey Leute ich heiße Selina und bin 13 und mich stört was sehr an meiner Schwester sie meinte dauernd ich bin ein Autist obwohl es ist doch normal das manchmal Menschen bisschen aufgedreht sind und sie meint dauernd " Schau und deswegen denke ich du bist ein Autist " Obwohl ich kenne Autisten ich hatte mal 1-2 in meiner Klasse und ich kannte noch mehr.... hab Erfahrung und ja die sind anders als ich. Und wenn ich ein Autist wehre dann würden meine Freunde das doch merken oder ?

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Kann ein Aspie einige seiner Symptome "abtrainieren"?

Wenn jemand mit (nicht diagnostiziertem) Asperger-Syndrom von anderen darauf aufmerksam gemacht wird, dass er sich in gewissen Situationen/Dingen anders verhält als andere Leute, kann er dann daran so arbeiten, dass dieses Symptom kaum noch auffält?

Beispiele, die mir gerade einfallen sind zum Beispiel

  • Leuten bei Gesprächen in die Augen schauen
  • Unter Leute/auf Veranstaltungen gehen (obwohl man sich unwohl fühlt)
  • Mimik ud Gestik in bestimmten Situationen von anderen Menschen abschauen, nachmachen und sich angewöhnen
  • Monologe "zurückhalten", andere Leute nicht mehr (so oft) unterbrechen
  • Small-Talk führen lernen

Könnte es dann sein, dass keine Diagnose gestellt werden kann, weil derjenige zu wenige Symptome aufweist, nur weil er jahrelang versucht hat sich anzupassen?

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