Kann man sein Kind in Deutschland so nennen?

16 Antworten

Hallo Dadde!

Manche Namen sind laut deutschem Namensrecht von vorneherein verboten, andere werden von den zuständigen Standesbeamten abgelehnt, weil sie nicht in dem für die Beamten maßgeblichen „Internationalen Handbuch der Vornamen” stehen bzw. den „Dienstanweisungen für die Standesbeamten und ihre Aufsichtsbehörden” widersprechen.

In diesen Fällen bleibt den jungen Eltern nur der Weg vors Gericht.

Verboten sind Namen, die anstößig sind, das Kind der Lächerlichkeit preisgeben oder einfach unpassend sind: z. B.

  • Satan,
  • Bierstübl,
  • Puhbert,
  • Pillula,
  • Sputnik,
  • Störenfried,
  • Oma oder
  • Verleihnix.

Natürlich kann hier in Deutschland jeder mal versuchen zu "wulfen" und sich Namen vom Standesbeamten genehmigen lassen, die so nicht vorgesehen waren...!;-)

Aber anständige Bürger machen so etwas nicht...!:-)

Auszugsweise aus:

http://www.vorname.com/verbotene_vornamen.html

Lg,

Gerd

winnetou geht... :-)

ein name muss in D eindeutig männlich oder weiblich zuzuordnen sein. ganz blödes beispiel: du könntest deine tochter "pergola" nennen, ohne dass es jemandem seltsam vorkommt... blumennamen wie "rose" oder "viola" oder "heide" oder "erika" sind ja durchaus gebräuchlich.

ein nettes beispiel für einen namen, der eingang in die ganz normalen listen gefunden hat, ist der mädchenname "penny" - ich glaub aus dem buch peter pan...

hm... bin traditionalist - richtige namen sind mir lieber... ;-)))

wie - zum beispiel - gruss, pony...

ps: oder hat sich da beim benennungsrecht schon wieder was geändert???

aber ich hab einen freund der heisst frieder...jeztz bin ich verwirrt...

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@Cowgirl14

" Frieder " ist ein alter deutscher Name, ein Cousin meines Ur-Grossvaters hiess so, habe ich in unserer Familien-Chronik gelesen !

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@Cowgirl14

Wieso verwirrt?

Frieder ist eine sehr bekannte, wenn auch ältere, Abkürzung von Friedrich.

So wie Heiner und Henner von Heinrich.

Auch wenn man es ähnlich ausspricht, der Mädchenname ist Frieda.

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Ist von Amt zu Amt verschieden. In der Regel muss allerdings zumindest aus dem ersten Namen des Kindes das Geschlecht klar ersichtlich sein, außerdem muss der Name auch den Charakter eines Vornamens haben, d.h. man darf das Kind nicht nach Gegenständen wie z.B. Beichtstuhl benennen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vorname_(Deutschland)#Vornamensgebungund-.C3.A4nderung

er Vorname … … muss als solcher erkennbar sein.

… muss nicht eindeutig männlich oder weiblich sein[9].

… darf dem Kindeswohl nicht schaden, indem er das Kind lächerlich machen oder eine Verbindung „zum Bösen“ herstellen würde, wie zum Beispiel durch die Namensgebung Judas oder Kain.

… darf das religiöse Empfinden der Mitmenschen nicht verletzen, zum Beispiel Christus und früher auch Jesus (durch OLG Frankfurt 20 W 149/98 als Vorname zugelassen). … darf kein Orts- oder Markenname sein.

… darf kein Familienname sein.[10] Ausnahmen sind insbesondere bei ostfriesischen Zwischennamen (zum Beispiel "ten Doornkaat" BGH StAZ 1959, 210 ff) und bei sehr seltenen, ungewöhnlichen Nachnamen (zum Beispiel Wannek, Birkenfeld) gemacht worden.

… darf kein Titel wie Lord oder Prinzessin sein.

… muss innerhalb eines Monats nach der Geburt festgelegt werden (§ 22 Abs. 1 Personenstandsgesetz).

… kann nicht rechtlich geschützt werden (um ihn auf diese Weise als einzigartig zu erhalten).

Dieses Intarwebtz ist halt so eine tolle Erfindung, und Pr0n gibt es hier auch noch jede Menge, wusstest du das?

ich hab abere ein freund der heisst frieder.

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