Kann man Geranien essen?

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Ja, man kann. habe mir jetzt erst auf der Thüringen Messe 2 verschiedene Geraniensorten gekauft um mir davon (wie dort unter angeren angeboten wurde) Geranienbowle zu machen. Die hat nämlich super geschmeckt! Es gab da auch Kuchen etc. Es sind aber spezielle Geraniensorten, nicht die einfachen für den Blumenkasten.

Die "normalen" Geranien würde ich eher nicht essen, aber ich weiß, dass die Blätter von Zitronengeranien z.B. in Albanien zum Aromatisieren von bestimmten Süßigkeiten in den Sirup mit eingelegt werden. Ist Geschmackssache, ich mag's nicht so gern, aber giftig sind die Blätter zumindest der Zitronengeranie demnach nicht!

Da die Geranienblätter essbar sind, können einige Arten als Aromapflanzen und/oder zu dekorativen Zwecken in gewissen Speisen benutzt werden. Ein schönes Beispiel ist die Konfitüre aus Geranien. Vor ungefähr 250 Jahren wurden die Geranien in Südafrika entdeckt. Die Artenvielfalt bietet duftende und wohlschmeckende Geraniensorten: Zitrone, Ingwer, Orange und sogar "Schokolade-Mint".

Im perlenden Champagner verströmen ein paar samtige Rosenblätter ihren Duft, im Cocktail-Glas klirren gefrorene Veilchen, und zur Abkühlung zerschmilzt Geranieneis auf der Zunge. Wer ahnt schon, dass Pelargonien wie Bananen schmecken und Stiefmütterchen nach Kaugummi?

So ganz revolutionär ist die Blütenküche ja nicht: Schon unsere Großmütter schnipselten Gänseblümchen in Wildkräutersalat, färbten mit Ringelblumen die Butter gelb, würzten mit Kapuzinerkresse und verzierten Torten mit kandierten Veilchen. Mittlerweile entdeckten Spitzenrestaurants diese Tradition wieder neu. Der Aufwand ist gering, die Wirkung groß: Essbare Blüten finden sich überall und sind nicht teuer. Sie sind ausgesprochen gesund (weil vitaminreich) und eine wahre Augenweide auf dem Teller. Neben den bekannten essbaren Blüten wir Kapuzinerkresse oder Borretschblüten eignen sich ebenso Duftgeranien (auch Pelargonien genannt), die wie Bananen schmecken, oder Stiefmütterchen, deren Aroma verdächtig an Kaugummi erinnert. Auch mit Nelken und Ringelblumen lassen sich wunderbare Gerichte zaubern.

Was es zu beachten gilt Doch Vorsicht: Nicht gleich den Balkonblumenkasten abernten oder den Sonntagsstrauß plündern. "Normale" Blumen aus dem Blumenladen oder der Gärtnerei sind vorbehandelt und somit ungeeignet. Wer essbare Blüten verwenden will, sollte deshalb auf die natürliche Blumenwiese oder auf garantiert ungespritzte Blumen aus dem eigenen Garten zurückgreifen. Eventuell bieten auch ausgewählte Delikatessen- und Spezialitätenläden frische essbare Blüten an. Manche Supermärkte und Gärtnereien hingegen offerieren für die eigene Zucht spezielle Samenmischungen. Ob man die Blüten nur zur Dekoration nimmt oder ganze Gerichte daraus kocht, bleibt der eigenen Kreativität überlassen. Wichtig ist nur: Immer die Blüten ganz frisch ernten, weil sie sehr empfindlich sind und schnell an Aroma verlieren. Besonders originell sind übrigens Eiswürfel mit Blüten: Dazu einfach eine Blüte in den Eiswürfelbehälter legen und mit stillem Mineralwasser auffüllen (das gefriert nicht so trüb wie Leitungswasser). Verblüffte Gesichter bei der nächsten Gartenparty sind garantiert!

Quelle: http://www.ard.de/ratgeber/essen-trinken/-/id=13368/nid=13368/did=173416/uwofcn/

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