kann man an trauer sterben?

12 Antworten

Ganz klar ja.

An Trauer, an gebrochenem Herzen.

Nicht direkt, es ist eher der nicht mehr vorhandene Lebenswille, der irgendwann zu körperlichen Einschränkungen, bis hin zum Tod führt.

Es gibt viele Beispiele. Für Menschen und für Tiere.

Broken-Heart Syndrom oder Depressionen.

Also ja, man kann an Trauer sterben. Sei es aus den Impulshandlungen heraus (z.B. spontaner Suizid oder zu viel Alkohol zu trinken) oder über eine psychische Störung, die sich durch die lang anhaltende Trauer entwickeln kann.

Es gibt die sogenannte Stress-Kardiomyopathie (auch "Gebrochenes-Herz-Syndrom" gennant), wo man an akuter psychischer Trauer wie Liebeskummer o.ä. tatsächlich sterben kann. Dabei lässt nach und nach die Funktion des Herzmuskels nach.

Wie entstehen heiße Tränen?

Es kann ja vorkommen, wenn man weint das dabei die Tränen heiß sind. Das heißt das man starke Trauer empfindet. Wie findet der Körper das heraus das es starke Trauer ist und wieso genau sind die Tränen dann heiß? lg

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Warum weine ich immer wenn ich mit meinem Vater diskutiere?

Hey Leute :) Ich bin an sich eine sehr selbstbewusste und starke Person, für meine 16 Jahre verhalte schon um einiges reifer als andere in meinem Alter (das sehen nicht nur meine Freunde sondern auch meine Lehrer, Therapeuten und meine Eltern (!)).

Ich schreibe wirklich gute Noten im Gegensatz zu meinen Mitschülern, und beginne nächstes Jahr mein Abi. Was ich eigentlich sehr gut kann ist diskutieren. Sei es in Debatten in der Schule oder bei sozialen Problemen zwischen Freunden: ich diskutiere gerne und wenn es sein muss auch lang und dabei versuche ich nicht nur meine Meinung den anderen begreifbar zu machen, sondern den anderen zu verstehen und zu gucken ob ich nicht vielleicht doch unrecht habe. Wenn das der Fall ist habe ich kein Problem das zuzugeben.

Alles schön und gut, wäre da nicht ein Problem: mit anderen Leuten kann ich sehr gut reden/ diskutieren, nur mit der Person mit der ich am meisten diskutieren sollte kann ich es nicht: mein Vater.

Es läuft meistens wie folgt ab: Wir reden ganz normal über etwas oder ich frage ihn um Erlaubnis für irgendetwas und dann fängt es an. Er hängt sich an eine Sache dran und lässt sie nicht mehr los. Während ich dann versuche Gegenargumente zu bringen und zu kontern, kriege ich einen Kloß im Hals weil er dann IMMER etwas zu erweitern hat. Manchmal hat er damit recht, aber es gibt auch sehr oft Fälle wo ich mir denke das das extrem weit hergeholt oder einfach nur extrem unwahrscheinlich ist. (Beispiel: ich möchte alleine oder mit einer Freundin um 22 Uhr mit dem Zug vom Hbf nachhause fahren und er meint das da ja die ganzen betrunken rumlaufen und das nicht geht (und das obwohl er mein Personal Trainer in Sachen Kampfsport ist was ich seit 1 Jahr zwei mal die Woche mache))

Der Kloß in meinem Hals wird dann immer größer und ich muss weinen weil ich entweder wütend auf mich oder ihn bin, oder verzweifelt bin weil ich ja sowieso keine Chance habe weil er ja sowieso nie unrecht hat (er meint übrigens er hätte öfter unrecht und wenn man ihn nach einem Beispiel fragt fällt ihm keins ein). Und ich verstehe es einfach nicht weil ich nämlich eigentlich immer genau weiß was ich sagen soll aber wegen dem weinen kann ich es einfach nicht. Ich kann es nicht anhalten und das komische ist das mir sowas in anderen Situationen nie passiert, immer nur bei meinem Vater. Ich will in dieser Situation eigentlich ganz sachlich bleiben können, ich meine man kann ein weinendes Mädchen was sich benimmt wie ein Kleinkind "wenn es nicht kriegt was es will" (Zitat Papa) nicht ernst nehmen und diskutieren noch weniger.

Mir ist das schon vor einiger Zeit aufgefallen und ich habe schon das gesamte Internet durchkämmt woran das liegen könnte, aber ich finde nichts!

Ich fände es schön wenn ihr mir helfen könntet :)

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Wie kann man Trauer zulassen?

Hallo liebe Community,

ich bin ein Mensch, der selten über seine Gefühle redet, geschweige denn diese zeigt. Wenn jemand stirbt (Verwandte, Haustiere), dann weine ich nie vor anderen. Selbst, wenn ich es will. Allgemein weine ich selten und auch nur, wenn ich im Bett liege und es keiner merkt. Ich unterdrücke meistens diese Gefühle und kann so auch einen Tod kaum richtig verarbeiten.

Jetzt ist es so, dass eins meiner geliebten Haustiere bald sterben wird. Sie ist wie eine Schwester für mich und heitert mich immer auf, wenn ich traurig bin. Ich habe so schon einige Probleme, mit denen ich nicht wirklich fertig werde und dich mich sehr belasten. Selbst da kann ich nicht weinen oder auch mit anderen darüber sprechen.

Wie kann ich also, wenn mein Haustier stirbt, die Trauer darüber verarbeiten? Weinen wird kaum funktionieren. Ich rede auch meist nicht über sowas. Was kann ich ansonsten tun, um das verarbeiten zu können? Ich habe nämlich Angst, dass das mich noch mehr runterzieht.

~Amy

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kann man aus trauer sterben?

also wenn man sich NICHT umbringt, und auch NICHT, weil man zu wenig isst.. also nicht indirekt, sondern direkt am kummer?

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Meine beste Freundin ist tot. Ich ühle mich leer.

Guten Abend.

Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Ich heiße Marla und werde Mitte Mai 17, besuche die elfte Stufe eines Gymnasiums. Mein bisheriges Leben verlief relativ normal, ohne großartige Vorkommnisse. Noch nie wurde ich mit dem Thema Krankheit oder Tod direkt konfrontiert und habe auch nicht allzu oft daüber nachgedacht- bis letzte Woche. Am Mittwoch, dem 29, April um etwa 19:30 Uhr verstarb meine beste Freundin Luise bei einem Autounfall. Zeitpunkt des Todes war laut Ärzten 19:38 Uhr. Ihr Herz hörte sofort auf zu schlagen, was wohl bedeutet, dass sie keine Schmerzen hatte. Ich stehe immer noch unter Schock und muss mich hierher wenden, da ich nicht weiter weiß.

Luise und ich waren seit dem Kindergarten befreundet. Wir wohnten nur wenige Minuten zu Fuß auseinander, gingen immer in eine Klasse und vebrachten unsere ganze Kindheit gemeinsam. Wir hatten den gleichen Freundeskreis und es gab kaum einen Tag, an dem wir nichts miteinander unternahmen.

Wir waren vom Charakter her unfassbar gegensätzlich. Sie extrovertiert, ich introvertiert. Sie liebte Partys und Sport, ich eher DVD- Abende und Wandern. Sie war laut, ich leise. Sie übermütig und temparmentvoll, ich besonnen und eher ausgeglichen. Obwohl wir unterschiedlicher nicht sein konnten, waren wir trotzdem beste Freundinnen. Wir ergänzten uns perfekt, in jederlei Hinsicht. Wir haben von einander gelernt und sind aneinander und miteinander gewachsen. Sie kannte mich besser als jeder andere Mensch auf der Welt. Keiner von meinen Freunden, konnte alle meine Macken und Geheimnisse beim Namen nennen.

Ich kann nicht glauben, dass sie wirklich tot ist. Dieses Bild ergibt keinen Sinn. Luise war ein so fröhlicher und herzlicher Mensch, der immer für mich und andere da war.

Wir haben unsere ganze Freizeit miteinander verbracht: Beim DVD Schauen, Wandern, Pyjamapartys zu zweit oder mit unseren Freundinnen, beim Kochen. In den Sommerferien gingen wir zusammen mit meinen Eltern zelten oder fuhren mit ihren Eltern irgendwo in die Sonne.

Sie war meine Seelenverwandte und wie eine Schwester für mich. Sie weinte und lachte mit mir. Wir stritten uns (selten) und vetrugen uns. Meine anderen Freunde konnten ihr nie das Wasser halten, was sie auch nicht brauchten. Ich habe abgesehen von Luise noch einen besten Freund aus Kindergartentagen. Die beiden waren die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Und nun ist einer von ihnen weg. Luise ist gestorben und ich kann es nicht glauben. Ich will weinen, doch kann nicht. Mein Kopf ist leer und gleichzeitig von so einem starken Druckgefühl erfüllt. Mir ist schlecht und ich kann nichts Essen. Ich starre Löcher in die Luft und warte aufzuwachen. Doch das werde ich nicht. Ich bin zwar nicht alleine, aber ühle mich so. Ich kann mir ein Leben nicht ohne sie vorstellen. Sie hat mich bereichert und ich kann nicht fassen, dass sie tot ist. Ich will sie nicht gehen lassen. Mittwoch ist die Beerdigung und ich habe keine Grabrede. Ich kann nicht.

Marla.

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Wie mit Trauer in Bezug auf Tod umgehen?

Ich möchte ehrlich gesagt nicht näher auf den Grund der Frage eingehen, jedoch möchte ich in Erfahrung bringen, wie man am besten mit dem Tod eines geliebten Menschen fertig wird. Allen voran dann, wenn man den Nachlass regeln muss.

Viele Grüße Clary.

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