Kann ich einen wasserführenden Kaminofen auch ohne Wasser betreiben?

2 Antworten

Hallo Stefan,

ich habe meinen Wasserführenden Kaminofen schon wieder ausgebaut.

Und bin froh !

Kein Dreck mehr im Wohnzimmer Keine Spinnen Kein Rauch mehr im Wohnzimme Weil die meisten Kaminöfen haben so große Türen, daß es oft beim Nachlegen rausraucht.

Aber da Du noch keinen hast und diese Erfahrungen auch nicht, kann ich verstehen, daß Du einen möchtest.

Wissen kommt halt durch Erfahrung

und nicht durch Beratung.

Wer es nicht geistig nachvollziehen kann, der muß den Weg halt physisch gehen.

Man weiß dann halt hinterher, was die Ölheizung eigentlich für große Leistungen vollbracht hat

Zur Zeit heizt ein Bekannter sein Haus mit einem Ofen auf. Jetzt hat er schon ca. 2 Grad geschafft.

Kommt ja auch immer auf den Wärmebedarf an. Wenn´s nur ein Zimmer ist, dann kann das schon sehr gut funktionieren.

Wenn der Ofen zuviel Wärme an das Wasser abgibt, kann er leicht überkochen.

Es kann durchaus beängstigend sein.... Wenn aus dem Sicherheitsventil Dampf rauspfeift, sich die Tapete ablöst der Parkett doch nicht soviel aushält

Dann lieber doch umbauen auf eine Schwerkraf-Heizungsanlage,

damit der Dampf über dem Dach abpfeift.

Ein Bekannter hatte auch noch das Sicherheitsventil gespart und den Kaminofen mit einem Kunststoffrohr angeschlossen.

Da hat das Rohr dann eine Beule gekriegt und ist ganz dünn geworden, bis es dann wie ein Sicherheitsventil funktoniert hat dann ist nämlich der Dampf abgepfiffen. Und der Ofen ist doch nicht explodiert.

Aber er ist auch Ingenieur und hätte es eigentlich wissen müssen. Aber die Fachleute machen ja das schlimmste bei sich zu Hause und schonen dadurch die anderen.

Woanders würde das nämlich Berufsverbot

bedeuten, wenn man sich soviel Freiheit beim Kunden nähme.

Einen wasserführenden Kaminofen kann man durchaus ohne Wasser betreiben. Zum Beispiel mit Pflanzenöl. Gibt ja auch Wärmeträger Öl-Heizungsanlagen für spezielle Industrieanwendungen. Aber was man kann ist nicht immer sinnvoll. Man sollte dabei auch ein ganz kleines bißchen an die Sicherheit denken. Am Besten ist es dann, wenn man alleine wohnt auf einem großen Grundstück, damit die Nachbarn nicht so beeinträchtigt werden. (es brennt ja auch das Öl, wenn etwas passiert) Man kann ihn auch nur mit Luft betreiben. Wenn man nur ein Zeitungsblatt verbrennt. Und nicht mehr. Sonst verbiegt er sich innerlich und funktioniert nicht mehr mit Wasser.

Für einen Fachmann oder -frau bräuchte ich das hier nicht schreiben. Und die anderen sollten wegen Gefährlichkeit die Finger weglassen, wenn sie nicht ganz alleine auf eigenem Grundstück leben.

Grundsätzlich bin ich dafür, daß sich die Menschheit weiterentwickelt und das passiert eigentlich nur durch die einzelnen, die den Mut haben, eigene Gedanken zu verwirklichen, die quasi an vorderster Front sind und denen etwas explodiert oder passiert und die trotzdem überleben.

Stowasser hat auch gesagt: Jeder soll an seinem Haus alles verändern dürfen. Auch tragende Teile entfernen und so weiter, wenn er die Konsequenzen selber trägt.

.... so ungefähr.

Also: an Sicherheit für andere denken !!!

Super danke

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Den Wasserführenden Ofen ohne Wasser betreiben ist wie Autofahren ohne Motorenöl. Man kann, doch nicht lange und schon gar nicht ohne Schaden.Bei einem Wasserführenden Ofen MUSS die Wasserseite angeschlossen und voll Funktionstüchtig sein, sonst kann der Schaden bis zur Totalzerstörung des Ofens führen. Ich verstehe das Problem. Jetzt haben Sie ein Ofen, welcher im moment noch gar nicht brauchbar ist und ausser das Auge, eigentlich gar keine Freude macht. Dem ist leider so, bis das Geld für eine ordentliche Speicheranlage zusammengespart ist muss leider der Ofen kalt bleiben.