Kalter heißer krieg Unterschied?

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3 Antworten

Ein Kalter Krieg ist eine Art verbaler Krieg zweier Parteien. Das heißt, dass sie sich nicht direkt gegenseitig mit Waffen angreifen, sondern in verschiedenen "Disziplinen" wetteifern. Im konkreten sind das militärische Machtdemonstrationen, Wissenschaft, Sport uvm. Um das zu verdeutlichen, mache ich das mal am Beispiel des Ost-West-Konflikts deutlich. Die UdSSR und die USA führ(t)en indirekte Kriege, indem sie gegensetzliche Parteien in Kriegen wie im Vietnam oder Afghanistan unterstütz(t)en, sie hielten Militärparaden ab, rüsteten medienwirksam auf (Wettrüsten), jeder wissenschaftliche oder sportliche  Erfolg (Mondlandung, Olympiaerfolge, ...) wurde groß gefeiert und alles Gute auf der Welt wurde natürlich mit der eigenen Ideologie begründet. Übertragen wir das auf heute, kann man auch von einer Art kaltem Krieg Nordkorea vs den Rest der Welt reden. Auch wenn der hauptsächlich von Kim Jong Un inszeniert wird.

Ein heißer Krieg ist quasi ein "normaler" Krieg. Mit anderen Worten: Die beiden Parteien schnappen sich ihre Schwerter, Gewehre oder Drohnen und bekämpfen sich mit direkter Waffengewalt.

Cyberkriege sind noch ein Aspekt, den ich gerade keiner der beiden Kategorien zuordnen kann, da er in beiden vorkommen kann.

Ich denke mal, daraus gehen die Unterschiede ganz gut hervor.

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Bei einem heißen Krieg kämpfen Armeen in Schlachten gegeneinander.

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Als "Kalten Krieg" bezeichnet man eine Auseinandersetzung zwischen
Staaten, die nicht mit kriegerischen Waffen geführt wird. Die Waffen
bleiben also kalt, es wird nicht geschossen, aber der Konflikt besteht.

Wird
der Krieg zwar nicht mit echten Waffen geführt, so drohen sich die
Gegner trotzdem gegenseitig, sie rüsten meist auf und führen den Krieg
oft auf wirtschaftlicher Ebene.

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