Also erstmal muss man sich das die Frage stellen, ob das überhaupt so ist und wenn ja, wie viel "schlimmer" es heute aussieht als "früher". Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Kinder heute tendenziell weniger draußen spielen als ihre Elterngeneration. Ich denke das hängt aber viel davon ab, wo sie genau aufwachsen. In ländlicheren Regionen gibt es immer noch schöne Grünflächen zum Spielen. Aber in (Klein-)Städten sehe ich persönlich in der Tat fast keine Kinder mehr draußen Spielen. Also gehen wir mal davon aus, dass Kinder heute weniger draußen spielen als ihre Eltern: Woran liegt das?

Ein Argument dass man da immer wieder hört und auch hier schon oft lesen kann ist, dass die Kinder von heute nur noch mit Spielekonsolen zocken und deswegen gar nicht mehr draußen spielen wollen. Natürlich hatten Kinder vor 30/40 Jahren noch keine Smartphones, Konsolen und PCs. Aber ich denke das Problem ist dabei eher weniger, dass die Kinder nichts anderes mehr machen wollen. Schließlich bekommen sie den Zugang zu diesen Geräten ja von ihren Eltern. Und vor 30 Jahren gab es bestimmt auch schon Eltern, die ihre Kinder vor dem Fernseher geparkt haben. Und diese Eltern werden heute halt von denen abgelöst, die ihren Kindern das Smartphone in die Hand drücken, um sie ruhig zu stellen. Genauso gibt es aber auch genug Eltern die mit ihren Kindern lieber selbst Zeit verbringen und dazu auch mit ihnen rausgehen. Diese Kinder werden dann auch später mehr draußen spielen.

Zudem sehe ich ein weiteres Problem bei den Eltern: Diese werden oftmals immer vorsichtiger und ängstlicher. Zurecht? Keine Ahnung, das steht auf einem anderen Blatt. Aber bei all den (Fake)News und Gerüchten über Flüchtlinge die angeblich Kinder essen und was es nicht alles für andere Gefahrenquellen gäbe ist es kaum verwunderlich dass Eltern die das glauben ihre Kinder lieber daheim behalten.

Ich denke aber auch, dass die Spielplätze zT schlichtweg fehlen. Und damit meine ich weniger die Spielplätze als den Platz zum Spielen. In Städten gibt es ein paar Parks und Spielplätze aber zumindest da wo ich wohne werden alle möglichen Wiesen zugebaut. Ich wohne genauer gesagt in einem ~4k Einwohner Teilort einer ~40k Einwohner Stadt. Vor 10 Jahren gab es hier einige grüne Wiesen, ich habe auch noch dort gespielt. Aber inzwischen wird jeder noch so kleine Grünfleck zugebaut. Wenn man heute noch im grünen spielen möchte muss man gleich richtig aus dem Ort raus. Je nachdem wo genau man wohnt ist das zum einen gleich ein deutlich weiterer Ort und zum anderen verstehe ich da auch wieder die Sorgen der Eltern: Mitten im Ort sind immer andere Leute drumrum die mitkriegen würden wenn den Kindern etwas passiert sein sollte. Aber wenn ein paar kleine Kinder irgendwo auf den Feldern um den Ort spielen kommt da nur ab und zu mal ein Hundebesitzer vorbei.

Man darf auch nicht vergessen, dass es einfach weniger Kinder gibt. Guck dir mal eine deutsche Bevölkerungspyramide an. Von den jetzigen Kindergenerationen gibt es nichtmal 800k pro Jahrgang, die jetzt 50-jährigen sind jetzt immer noch ~1,4mio. Da ist es auch kein Wunder wenn man deutlich weniger Kinder draußen spielen sieht, weil es allgemein weniger gibt. mein Vater (50J) erzählt mir manchmal dass er sich in seiner Kindheit täglich mit anderen Kindern aus dem Ort zum Fußball spiel getroffen hat und dass immer irgendjemand auf dem Fußballplatz war. kleines Rechenbeispiel: Wenn damals jeden Tag mindestens 8 Kinder auf dem Bolzplatz waren und sie 4v4 spielen konnten, wären es heute nur noch 4-5 Kinder. Also gerade mal ein 2v2 oder 2v3. Das  macht natürlich lange nicht so viel Spaß - also wieso sollte man dann überhaupt auf den Bolzplatz gehen?

Das sind die Punkte, die mir spontan zu dem Thema einfallen, es gibt bestimmt noch mehr Gründe, falls es denn tatsächlich relativ gesehen weniger Kinder gibt, die draußen spielen.

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Auf Amzon ist die Auswahl leider ziemlich klein, wenn es dir um die Serien geht empfehle ich dir da eher Netflix. Auf Amazon gucke ich gerade Vikings & Mr.Robot aber im Grunde kommt es ganz auf deinen Geschmack an. Ich habe noch vor mal in American Gods reinzugucken.

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Es gibt ein Bett, einen Kleiderschrank, vermutlich einige weitere Schränke, eine Schischa, einen Schreibtisch mit Gaming-fähigem PC, etwas bis extrem unaufgeräumt, .... im Grunde kommt es halt auch viel darauf an, wie genau dein Charakter sein soll. Es gibt ja noch nichtmal den einen, typischen Jugendlichen, sondern verschiedene Richtungen (zB der typische Nerd, der typische Partygänger, ...).

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Das kann man nicht so einfach beantworten. Im Schnitt sind das ca 7h/Tag. Wenn du gerade Ferien hast und da dann so viel spielst ist das garantiert nicht gut, aber geht noch. Während der Schulzeit ist das definitiv (zu!) viel.

Im Bezug auf den Tag "Spielsucht" in deiner Frage: Ob du süchtig bist oder nicht hängt nochmal von ganz anderen Faktoren ab. Ich würde das mal an zwei Punkten neben der Spielzeit festlegen: 1. Hast du noch ein RL? Wenn du noch immer wieder Freunde triffst, Schulaufgaben zuverlässig erledigst etc bist du noch nicht gleich süchtig, wenn du etwas mehr spielst. Wenn das etwas kürzer kommt solltest du dir mal Gedanken machst und wenn beides gar nicht mehr zutrifft sieht es schon ziemlich kritisch aus. 2. Wenn du einfach zum Spaß immer mal wieder den PC einschaltest und spielst ist das auch eher kein Problem. Wenn das Spielen aber zu einem festen Ritual wird und zu z.B: immer direkt nachdem du zu Hause bist als erstes den PC anmachst, um dich die nächsten Stunden in virtuelle Welten zurückzuziehen sieht das wieder ganz aus. Man könnte also auch sagen: Wenn du das Spielen wirklich brauchst z.B. um zu entspannen und das nicht mehr anders schaffst, sieht es wieder eher kritisch aus. Wenn du wirklich wissen willst, ob du süchtig bist, mach einfach mal den Test: Lass einen Tag den PC komplett aus oder spiele zumindest nicht, wenn du da was für die Schule machen musst. Wenn du das schaffst, ist es gut, dass du dir Gedanken machst, aber dann reicht es vollkommen, wenn du dich weiterhin immer wieder mal fragst, ob du dein Spielverhalten wirklich noch unter Kontrolle hast. Wenn du das nicht schaffst, solltest du dir entweder Hilfe holen oder dir selbst helfen. Ich spreche dabei übrigens aus Erfahrung. Bei einem Spiel hatte ich es auch irgendwann nicht mehr unter Kontrolle. Als Konsequenz habe ich alle meine Charaktere gelöscht, mit denen ich zweieinhalb Jahre lang täglich 5-10h gespielt habe, also gut und gerne 1000h "Arbeit" weggeschmissen. Das ist nicht leicht, aber ich glaube das war eines der besten Dinge, die ich in meinem (bisher eher kurzen) Leben gemacht habe. ;)

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Na ja, wer wird schon gerne als Mörder bezeichnet? "Die Deutschen" ist halt eine Verallgemeinerung, die auch nicht wirklich zutrifft. Mein Opa hat zB keine Juden ermordet. Er hat noch nichtmal Hitler gewählt, weil er da noch ein Kind war, aber auch all diejenigen, die Hitler gewählt haben, haben nicht auch die Gaskammern bedient oder den Abzug gedrückt. Es gab diese Menschen. Und es stimmt, dass "Die Deutschen" das zugelassen haben. Aber nicht jeder Deutsche hat Juden getötet. zT haben sie sogar ihr Leben für Juden riskiert oder gegen die ganze Ideologie geopfert.

Hinzu kommt aber - wie schon `68 -, dass die jugendliche Generation gerade ein für alle mal mit dem Thema abhaken möchte. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber zB bei mir in der Schule hat man gefühlt ständig darüber geredet, an jeder Ecke kann man hören, dass sowas nie wieder passieren darf usw. Das ist auch richtig und wesentlich besser als der Umgang anderer Länder mit ihrer Geschichte (Frankreich, USA, ...), aber nervt auf Dauer, sodass die Botschaft zum einen Ohr reinkommt und direkt zum anderen wieder rausgeht. In Deutschland wird dieser Teil der Geschichte oft wie etwas besonderes behandelt, was deswegen viele einfach wollen, ist eine ganz normale Behandlung des Themas, so wie jedes andere Kapitel auch behandelt wird. Und keiner sagt zu einem Franzosen: Die Franzosen haben in nur drei Tagen 90.000 Menschen getötet! (Völkerschlacht bei Leipzig, 1813).

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In deiner Situation empfehle ich dir auf jeden Fall mal in Kontakt mit dem Jugendamt zu treten. Fest steht schon mal, dass du 18 sein musst, um das Sorgerecht für deine Schwester zu übernehmen. Aber das Jugendamt kann (und soll) dir auch anders helfen.

Mir fehlt ein wenig der Überblick, wie die Situation genau ist. Du schreibst ja, dass du dich um deine Schwester kümmerst, aber auch, dass dich deine Mutter "rausgeschmissen" hat. Heißt das, dass du und deine Schwester gerade gemeinsam auf der Straße lebt?! Das wage ich einfach mal zu bezweifeln. Deswegen denke ich auch, dass das Jugendamt deiner Mutter nicht das Sorgerecht für euch entziehen wird. Die anderen aufgeführten Punkte klingen zwar schlecht, aber nicht nach Kindeswohlgefährdung (und selbst wenn das vorläge, hieße das nicht, dass ihr eurer Mutter direkt weggenommen würdet!). 

Also: Wende dich einfach mal an das Jugendamt, oder - wenn du dich dabei unwohl oder nicht richtig ernst genommen fühlst - spreche mit Lehrern darüber und bitte sie evtl dich zum Jugendamt zu begleiten oder dir anderweitig zu helfen. Die meisten Schulen haben für solche Fälle extra Vertrauenslehrer. ;)

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Wie alle anderen schon gesagt haben: Einfach üben. Aber was ich dir (von Shootern allgemein) raten kann, sind YouTube Videos. Das können die ultimativen Killstreak 360 No Skope Escape Check Compilations sein, Tutorial Videos oder einfach ganz normale Let's Plays. Du kannst dir da viel abschauen und natürlich auch auf bestimmte Tipps hören.

Noch ein allgemeiner Tipp: Spiel mal an deiner Maussensitivität rum. Profis haben zB eher geringere MAussensitivität und spielen aus dem Ellbogen, nicht dem Handgelenk heraus. Damit können sie ihr Aim viel besser kontrollieren. Ich persönlich komme aber mit einer ziemlich hohen Sensitivität besser zurecht.

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Ich vermute zwar, dass dir das schon aufgefallen ist, aber hier nochmal der Hinweis: Ich habe vor zwei Jahren (2015) eine Arbeit mit genau diesem Titel verfasst! Ich empfehle dir daher die Formulierung wenigstens etwas abzuwandeln. ;)

Ich würde dir meine Arbeit auch vollständig zur Verfügung stellen, wenn ich mit Sicherheit wüsste, dass du sie nicht einfach mehr oder weniger - oder sogar komplett - kopieren würdest. Aber ich gebe dir zumindest mal ein paar Tipps:

1. Das Fazit ist grundsätzlich deine persönliche Meinung! Du kannst dich dabei von anderen inspirieren lassen, aber nicht einfach bloß abschreiben. Ich habe auch einige Zitate hinzugezogen, um die Meinung von u.a. Zeitzeugen in mein Fazit mit einzubeziehen. Das heißt aber nicht, dass du einfach eine Antwort aus dem Internet abschreiben sollst.

2. Bei der Gliederung kann ich mich im wesentlichen meinen Vorautoren anschließen: Um erstmal allen deinen MitschülerInnen den gleichen, nötigen Wissensstand zu geben, würde ich erst darauf eingehen, was die Weiße Rose überhaupt war. Wer dazugehörte, was sie machten und damit erreichen wollten etc. Um dein Fazit nicht einfach so in den Raum zu stellen würde ich erst Argumente für beide Seiten geben und dann deine persönliche Meinung dazu abgeben.

3. Hier noch hilfreiche Quellen:

Bassler, Sibylle (2006): Die Weiße Rose - Zeitzeugen erinnern sich Rowohlt: Rowohlt Verlag GmbH.

Scholl, Inge (1994): Die Weiße Rose Frankfurt a.M.: S.Fischer Verlag GmbH.

ZDF (2013): Frauen die Geschichte machten: Sophie Scholl - Seele des Widerstands https://www.zdf.de/dokumentation/frauen-die-geschichte-machten/sophie-scholl-seele-des-widerstands-100.html

4. "Am Ende sehe ich in der weißen Rose [...] nicht gerade als Helden, aber definitiv als Vorbilder. [sic]" (Jenner 2015, S.10) ... nur mal so dahingestellt als Inspiration. ;)

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Wenn du ein Spiel willst, bei dem es Clans etc gibt, dann schränkt das die Auswahl schon mal drastisch ein, nämlich auf Online Spiele. Bei denen ist das Problem, dass nur namhafte Onlinetitel kostenpflichtig sind und die allermeisten free2play. Das Grundprinzip von free2play-Strategiespielen sind die Wartezeiten, die sich mit kaufbarer in-game Währung überspringen lassen. Und da du genau das nicht willst, bleiben nur noch online-pay2play-Strategiespiele. So einen Titel wirst du kaum finden und auch ich kann dir da leider nicht weiterhelfen, ich weiß noch nichtmal wonach man da googlen sollte (bei pay2play online Strategiespiel werden einem übrigens nur free2play Titel angepriesen).

Ich empfehle dir daher Prioritäten zu setzen. Meine wäre, dass mir der Gilden- (also der Online-) Aspekt nicht so wichtig wäre. Such dir also lieber ein offline-Strategiespiel, dass aber eine gute Community in zB Foren hat. Sehr bekannt und meiner Meinung nach auch ziemlich gut ist die Anno-Reihe. Dass neueste Anno (2205) soll wohl nicht so gut sein, Anno 1404 und Anno 2070 sind die beliebtesten. Sie spielen halt in dem jeweiligen Jahr des Titels. Für mich als Anno-Fan der fast-schon-Urzeiten kommt halt ein Zukunfts-Anno nicht auf meinen PC, aber ich denke den beiden Spielen kannst du mal eine Chance geben bzw dir Gameplay davon angucken. Ach und lass von Anno Online die Finger, dass ist nämlich nicht gut.

Ein anderes Strategiespiel, das ich dir empfehlen würde, ist Die Siedler (meine Favoriten sind 5+6. 7 (online/free2play) ist wie Anno Online nicht zu empfehlen). Mittelalter, Ressourcen sammeln, Truppen ausheben, Helden mit einzigartigen Fähigkeiten und am Ende dem Gegner auf die Mütze kloppen - erfüllt alle Aspekte die du willst außer Gilden.

Beide Strategiespiele haben btw auch LAN bzw Online-Modi für Multiplayer, aber halt nur mit einer geringer Mitspielerzahl.

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