Ist www.content.de seriös? Hat jemand Erfahrungen damit?

2 Antworten

Weil ich mich für solch spannende Dinge interessiere, habe ich eseine Woche getestet. 

Man meldet sich an, gibt nen Probetext ab, und zwei Tage spätergeht es los.

Die Auftraggeber:

Boah, ej...

Ich habe den Eindruck, dass es dort gar keine echten Auftraggebergibt.
Die sog. Auftraggeber stellen Aufträge ein, die keinMensch, der auch nur halbwegs rechnen kann, für das Geld annehmenwird.

Das Autorenbriefing:

Um Himmels Willen. Das ist der blanke Hohn. Jeder dusseligeAuftrag, für den man 9 Euro bekommt, ist dermaßen in Strukturengepresst, dass man ihn weder umsetzen will noch kann.

Dieser Unsinn nennt sich Autorenbriefing:

Beispiel:

Bitte schreiben Sie einen tollen Artikel über den Internetshop„Letzter Heuler“.

Beschreiben Sie das Handeln des Betreibers.

Verwenden Sie in der Einleitung drei Mal das Wort „Geiler Typ“.

Verwenden Sie es im Hauptteil niemals mehr als vier mal, aberverwenden Sie es nochmals weniger als zwei Mal.

Schreiben Sie einen hübschen Text!

Verwenden Sie folgende Quellen:

www.unsinn.de

Nun muss sich der Autor innerhals dieser Grenzen bewegen, und dasfür unter 10 Euro.

Man liest im Internet, dass die Leute, die schnell schreiben, auchgut verdienen.

Das ist völligerBlödsinn! Jeder einzelne Auftrag ist dermaßen reglementiert, dasses nicht möglich ist ihn schnell zu erledigen. Das geht nicht!

Okay, dann schreibtman mal einen Text. Nun wartet man auf die Annahme.

Selbstverständlichist der „Auftraggeber“ nicht zufrieden. Ist klar, oder?Schließlich sind Auftraggeber niemals zufrieden.

Nun hat der Autoreine sehr kurze Zeit alles in Ordnung zu bringen, angefangen bei derRechtschreibung bis hin zum Inhalt.

Was passiert? Genau,der annulliert den Text, bekommt dafür nichts mehr und hat Zeit undGeld verschenkt. Er kann ihn natürlich auch zig mal überarbeiten.

Dummerweise gibt derAuftraggeber das Thema gleich mehrmals in Auftrag. Mehrere Leuteschreiben dran, mehrere Leute korrigieren es, und am Ende schauenalle in die Röhre.

Jetzt kommt es: DerAuftraggeber bekommt den Text, und der Autor verliert sämltlicheRechte daran. Der Auftraggeber kopiert sich den Text, kauft ihn abernicht sondern lehnt ihn ab. Vorher lässt er ihn noch korrigieren.

Also, er kopiert ihnin ein Textdokument, lehnt ihn ab, der Autor bekommt nichts dafürund der Auftraggeber hat für Null Kosten einen netten Text.

Da ihr alle Rechteam Text verliert, könnt ihr nichts dagegen unternehmen, dass euerabgelehnter Text plötzlich im Netz auftaucht.

Der Autor kündigtnach kurzer Zeit seinen Account, weil er keine 50 Cent verdient hat,und es kommt der nächste Autor. So geht es weiter.

@ Wunderkerze2012

Da gibt es jede Menge Seiten bei google, wo du dir mal die Erfahrungsberichte durchlesen kannst.

Anmelden musst dich hier auch, wo ist da dein Problem?

Aber hier muss ich weder meine Adresse noch meine Telefonnummer rausrücken! Und Erfahrungsberichte habe ich auch schon genug gelesen....

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