Ist unser Gewissen die Stimme Gottes?

12 Antworten

Hallo InsGesicht!

Ich glaube als überzeugte Christin, dass unser Gewissen eine von Gott geschenkte Hilfe ist. Ein "innerer Warner" vor der Sünde und bei der Versuchung und ein strenger Richter nach der Sünde. Für Gute ist das Gewissen ein treuer Freund und Tröster. Für Sünder ist es Folterknecht und Nervensäge.

Solche, die schon so in ihrem Schlamm versunken sind, dass sie die Stimme des Gewissens nicht mehr hören, haben es gefesselt, geknebelt und getötet. Sie sind unruhig und bösartig. In einsamen Stunden sind sie verzweifelt und zornig.

Solche, die immer im Bemühen um das Gute gelebt haben, werden vom Gewissen getröstet, weil sie unschuldig sind - auch wenn die ganze Welt flucht.

In Guten, die gut sein wollen - der freie Wille ist sowohl im Guten, als auch im Bösen von größter Bedeutung - wird den Gewissensbissen immer die Reue und die Wiedergutmachung folgen, die die Verzeihung Gottes erlangen. Der Mensch fällt so leicht, auch wenn er nicht fallen will! Deswegen verzeiht ihm Gott, den Er sieht ins Herz und sieht die gute Absicht.

Das Gewissen kann also durchaus "Gottes Stimme" sein, die, auch ohne die Kenntnis des Verstandes über ihren Schöpfer Gott, sagt, was gut und was schlecht ist. Also ein Mensch, der Gott und Seine Lehre der Liebe nicht kennt, aber "gut" sein will, weiß auch so was gut ist und was nicht. Sein Verstand und sein Gewissen geben es ihm an.

LG Lila14

PS: Auch ohne "großartige Erscheinungen" und "sichtbare Wunder" und "Visionen" (alles eine große Gnade Gottes, die auch große Verantwortung mit sich bringt) kann man Gottes Wirken sehen. auf schlichte und klare Weise. Augen auf und Vertrauen in Gott!

Ich gebe dir dazu mal ein Beispiel:

Ein junger Mann fährt nach Düsseldorf um dort Drogen zu dealen. Seine Gedanken sind voll mit Geld, die er dadurch verdient, aber auch der Gedanke daran nicht erwischt zu werden und der Gedanke daran was mit den Leuten passieren wird, die diese Drogen von ihm kaufen.

Er wird geplagt von seinem Gewissen, er weiß genau das was er tut ist verboten und schädigt andere Menschen.

Er kann dieses Gewissen einfach versuchen zu überhören oder auf dieses Gewissen zu hören und umzukehren und erst gar nicht nach Düsseldorf zu fahren um dort Drogen zu dealen.

Hier hat Gott durch das Gewissen zu diesem Menschen gesprochen.

Ein Mann ruft den Leiter von einer Gruppe an und sagt: "Gott hat zu mir geredet, ich soll dieses Jahr an deiner Skifreizeit teilnehmen". Der Leiter der Gruppe freut sich und melde diesen Mann bei dieser für Skifreizeit an. Die Skifreizeit beginnt und es stellt sich heraus, dass diese Freizeit in einer Berghütte stattfindet wo kein fließend Wasser gibt, wo es kalt ist und wo man sehr eng zusammen wohnt. Am nächsten Tag geht der Mann zu dem Leiter und sagt ich habe die Stimme Gottes wieder gehört sie sagte mir ich sollte die Reise abbrechen und nach Hause fahren.

Hier hat die eigene innere Stimme zu dem Menschen gesprochen. 

Ist es nicht so, dass wir oft die Stimme Gottes verwechseln mit unserer eigenen Stimme inneren Stimme? 

Gott redet zu Menschen durch Ereignisse, durch das Gewissen, auch durch Träume Gott, redet auch mit einer hörbaren Stimme aber das nur sehr selten.

Gott redet auch durch die Natur zu uns Menschen, die Natur preist Gott in seiner Schöpfung. Gott spricht durch den Himmel zu uns Menschen, wenn wir in den klaren Himmel schauen die ganzen Sterne den Mond und das ganze Weltall sehen.

Gott aber hat am Ende der Zeit durch seinen Sohn zu uns gesprochen, Jesus Christus, der ja selbst bezeugt hat, dass er das Wort selbst ist.

Alles das was wir benötigen um Gottes Stimme zu hören, ist ein williger Geist, Gottes Wege zu verstehen, Gottes Hinweise zu akzeptieren, und täglich in seinem Wort der Bibel zu forschen, denn dort finden wir alle Antworten auf alle Fragen die unser Leben betreffen.

Buchtip:

Hans Peter Royer - Nach dem Amen, bete weiter.

Das Gewissen ist Deine eigene Stimme, und das hängt von der Erziehung ab. Wer fremde Stimmen hört, die gar nicht da sind, ist wohl schizophren.

so glaube ich auch^^ aber wie kommt jemand auf solche gedanken? Hat ihm villeicht doch ne Stimme sowas eingeflüstert^^

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Kann man in der heutigen Zeit die Stimme von Gott hören?

Hallo meine Lieben,

  1. habt ihr schon einmal die Stimme von Gott gehört?
  2. Was steht in der Bibel: Wie hört sich die Stimme von Gott an? Ich habe in der Bibel noch keine Beschreibung von der Stimme Gottes gelesen und ihr? Habe ich evtl. was übersehen?
  3. Kann man überhaupt in der heutigen Zeit auf unserer Erde die Stimme von Gott hören oder erst nach der Auferstehung?

(Voraussetzung ist natürlich, dass der Mensch keine Drogen genommen hat und körperlich/psychisch gesund ist. Versteht sich von selbst. Es geht mir um das Hören der echten Stimme von Gott bei einem gesunden Menschen, nicht um ein Hören von Stimmen aufgrund von z.B. Drogen oder Schizophrenie)

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Kann man das Über-Ich abschalten?

Heyo!

Also, es geht mir hier nicht darum, dass ich düstere Warlord-Stimme ALLES MITGEFÜHL, ALLE GNADE, ALLES GUTE AUS MEINER SEELE TILGEN WILL!

Aber ich habe folgendes Problem: Ich möchte meine Erziehung gewissermaßen umgehen, damit ich aufhören kann, ein schlechtes Gewissen zu haben, wo keines angebracht ist.

Ich meine, es ist doch so: Gnade, Mitgefühl, Selbstlosigkeit, all das sind zwar oft emotional motivierte Vorgänge, aber sie haben einen spezifischen Zweck. Wenn jemand etwas "Gutes" tut, dann nie, ohne dass er sich davon etwas verspricht, und sei es nur ein gutes Gewissen. Zumindest unterbewusst ist alles was wir tun kalte Kalkulation, Überlebensinstinkt und letztlich Eigennutz.

Das bedeutet meiner Meinung nicht, dass dieses Handeln nicht gut sein kann.

Ich meine, wenn wir jemanden trösten, der traurig ist und sie lächeln und das macht uns glücklich, wo ist die Untat? Man hat jemandem geholfen, der fühlt sich gut, weil er unterbewusst spürt, dass man diesen Jemand als einen Teil des Rudels anerkannt hat, der es Wert ist, aufgemuntert zu werden und wir fühlen uns gut, weil wir sozial waren und alles...

Nur wurde mirals Kind immerzu eingetrichtert, man müsse Selbstlos handeln, nicht egoistisch motiviert. Und ich kann mein Wissen darum, dass letztlich alles einen Eigennutz hat, nicht aus meinem Kopf verbannen.

Ich weiß das klingt lächerlich, aber es bereitet mir echt Probleme.

Kann ich diese idealisierte Vorstellung vom Guten, die in meinem Kopf festgefressen ist, so wie ein ekelhafter Parasit, dieses unerreichbare Ziel des wahren Altruismus, irgendwie aus meinem Bewusstsein tilgen?

Und wenn nicht, was soll ich tun? Ich kann doch nicht immer, wenn ich etwas Gutes tue hinterher Stunden, oder Tage, mit meinem schlechten Gewissen ringen, weil ich das Gefühl habe, es aus den falschen Gründen getan zu haben!

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