Ist man ohne Abitur ein Verlierer im Leben?

11 Antworten

Keine Panik, noch ist nicht alles verloren. Zunächst einmal: Man ist kein Verlierer, nur weil man mal verliert. Niemand ist ein Verlierer, da es einfach unmöglich ist so viel selbstverschuldetes Pech im Leben zu haben um Verlierer genannt zu werden.

Das Abitur ist nicht so schlimm. Es waren zwar 5 harte Prüfungen, aber immerhin hatte man immer noch eine Woche dazwischen. Wie sieht's denn sonst so mit deinen Noten aus? Glauben deine Lehrer an dein Bestehen? Wenn nicht, lege dir alternativen zurecht: Wiederholung eines Oberstufenjahres oder Beginn einer Lehre evtl.?

Außerdem ist das Abitur nicht so universell einsetzbar, zumindest habe ich das so erlebt. Du brauchst das Abitur um zu studieren und wenn du das nicht kannst, stehst du mit einem Abitur im Lehrberuf (und es gibt meines Wissens nach nicht sonderlich viele Lehrberufe, die das Abitur erfordern.)

Des Weiteren kannst du mit der mittleren Reife eine Ausbildung und dann deinen Meister machen und dann damit sogar das erste, vllt sogar zweite Studienjahr überspringen.

Und ganz unabhängig davon: Mit einem Ausbildungsberuf und ein paar Steuertricks kann man immer noch eine Familie ernähren. Mit Autos kenne ich mich nicht aus, das heißt ich weiß nicht wie teuer ein 5er BMW ist, aber es gibt ja sogar Schulabgänger, die sich selbstständig gemacht haben und damit ihr Geld verdienen.

Also selbst, wenn du das Abi (welches scho nerstrebenswert ist) nicht schaffen würdest (was schade aber kein Genickbruch wäre), bist du kein Verlierer.

Es gibt gut bezahlte und inetressante Berufe für die man kein Abi braucht, "nur" etwas Fleiß, den Willen weiter zu lernen und halt eine Ausbildungsstelle.

Mein kleiner Bruder hat die Realschule mit einem vernünftigenn aber nicht extrem guten Zeugis abgeschlossen, eine Lehre zum technischen Zeichner gemacht. Später dann Konstrukteur draufgelernt und grade mit 31 eine gemütliche Wohneung für seine kleine Familie gekauft. Er fähret keinen 5er BMW sondern eine ganz normale (gehobene) Familienkutsche, seine Frau hat ihr eigenes Auto und es mangelt ihnen an nichts außer ab und an Freizeit.

Es gibt so viele Wege die nach einer ganz üblichen Ausbildung offenstehen das ic den Wahn ums Abitur nicht so recht nachvollziehen kann. Auch meine Eltern (beides Handwerker) haben uns eine schöne Kindheit im Eigenheim geboten das meine jung verwitwete, alleinerziehende Großmutter (die nur einen Volksschulabschluss hatte und Buchhalterin war) gebaut hat...

Ein Auto - auch einen BMW - kann man ohne Abi fahren. Du brauchst lediglich einen Führerschein. Nicht mehr lange, dann fahren die Dinger sowieso alleine.

Eine Familie, egal ob groß oder klein, kann man ebenfalls ohne Abi gründen. Dazu brauchst Du heute nicht mal mehr eine (Ehe)Frau; mit einem (Ehe)Mann und einer Leihmutter geht das auch.

Es gibt Menschen, die haben überhaupt keinen Schulabschluss und haben dennoch einen Haufen Geld. In anderen Ländern muss man nicht mal in der Schule gewesen sein, um Präsident zu werden; in den USA zum Beispiel.

Was willst Du mit dem Abitur?

Gruß Matti

Abitur von 2,8.. am boden zerstört?

Hallo liebe Community.. ich habe heute meine Abiturnote erhalten und bin am Boden zerstört. Ich habe eine Themaverfehlung in Deutsch geschrieben und die anderen Ergebnisse waren auch nicht so prickelnd... Jetzt ist mein Traum, eines Tages Mal Zahnärztin zu werden endgültig geplatzt.... Mein Vater meinte nur "Wow, das ist schlecht" als ich ihm von meiner Note erzählt habe. Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll, mein Leben fühlt sich grässlich an und meinen Traum kann ich vergessen. Meine Zwillingsschwester ist 0,4 besser und freut sich einen Ast ab... Ich kann einfach nicht mehr. Was kann ich tun um mich besser zu fühlen? Wie bekomme ich es in meinen Kopf hinein dass das Abitur nicht mein Lebensglück bestimmt? LG

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Abitur welche Möglichkeiten?

Guten Abend.

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Ich interessiere mich für naturwissenschaftliche richtungen, IT zeug und ehrlich gesagt wäre so ein Sportgymnasium, wie es sie in den USA gibt, auch ein echter Traum. Ich bezweifle, das letzteres überhaupt verfügbar ist in meiner Umgebung. Ich habe VERSUCHT mich im Internet zu informieren, was in einem totalen informationsüberfluss mit Kopfschmerzen endete... Auf der Seite vom Ministerium für Bildung sah ich etwas von "Kooperationen mit dem Bund" was mich ehrlich gesagt auch Mega interessieren würde, wenn die Perspektive stimmt. Werde da morgen auch sofort anrufen, allerdings brauche ich jetzt einfach dringend Rat, da ich wirklich gerade innerlich untergehe. Ich bin mir sicher, dass ich mein Abi irgendwie schon machen werde, aber ich will das unbedingt an einem Ort machen, wo ich mich auch wirklich wohl fühle. In meiner derzeitigen Umgebung fühle ich mich nicht wirklich wohl. Und das merkt man sehr an meinen Noten, wobei ich eigentlich gerne zur schule gehe und auch so ziemlich einer der einzigen im Unterricht bin, der auch wirklich zuhört. Deshalb ich bin ein Exot und suche einen Ort der mir behagt. Deshalb hier die Kernfrage: KENNT JEMAND EINEN ORT ZU DEM ICH PASSEN KÖNNTE UND BEI DEM ICH ABITUR MACHEN KANN? Es kann auch im Ausland oder so sein. Beispielsweise so eine military school in den USA, da ich sowas Mega geil finde, aber wo wo wo wo erfahre ich wie ich sowas machen kann.... Ich will einfach eine sonder Behandlung, sorry, aber diese Zeit ist mir zu wertvoll für diese Standart Schulen... :D

Ich bedanke mich fürs Lesen meines Anliegens und wünsche einen angenehmen Abend.

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"Versinken" in der Fantasiewelt?

Hallo! :) Zu meiner Frage: Es ist doch eigentlich nicht schlimm, in einem gewissen Maße in einer Fantasiewelt zu leben, sie als Fluchtpunkt oder Entspannung zu "benutzen". Solange man sich nicht zu stark in sie vertieft. Aber wenn man anfängt, sich daran zu klammern, weil man merkt, dass die viel schöner ist als das echte Leben? Wie kommt man da wieder raus? Die Frage ist aus reinem Interesse, da ich diese Menschen teilweise gut verstehen kann. :) Und es heißt doch auch immer: "Lebe deinen Traum." Warum bekommt man dann immer gesagt, höre auf damit, denk an dein richtiges Leben? Warum lässt man denn nicht zu, dass diese Menschen versuchen ihren Traum in die Realität umzusetzen? Man darf doch nicht immer so pessimistisch sein. Es ist wie einen Star/Idol zu treffen: Man schafft es doch bestimmt, wenn man sich bemüht! Manchen Menschen gibt es halt Glaube, Hoffnung und Kraft, das ist doch schön! Es ist doch garnicht so unwahrscheinlich, also warum ist die Welt so pessimistisch eingestellt nach dem Motto: "Ich weiß, dass es eh nie passieren wird..."?

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Ich kann nichts mehr wirklich realisieren, was nun?

Hallo zusammen. Ich habe eine Frage und weiß leider keine Antwort darauf. Seit ca. 4/5 monate kann ich nichts mehr richtig fühlen oder realisieren und ich weiß nicht wieso. Es fühlt sich so an als ob ich in einem Traum umherwandle und alles an mir vorbei zieht. Und dann sind die Gedanken im nächsten Moment nur noch eine verschwommene Erinnerung. Ein Freund von mir meinte, dass es einen seelischen Auslöser geben muss. Aber zu der zeit war alles ok. Nur davor und später hatte ich probleme. Ich war ein einhalb jahre lang schwer depressiv aber konnte mich daraus befreien. Dann dachte ich, dass ich endlich wieder Glücklich werden könnte. Was ich auch immer danach war, jedoch konnte ich mich nicht mal wirklich auf meinen eigenen Geburtstag freuen. Obwohl ich mich eigentlich wie ein kleines Kind darauf freue. Also meine Frage an euch: Wann geht das weg? Bzw was kann ich machen damit das weg geht? Ich will mein Leben wieder leben können!
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen (:. ----BlackRose----

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Abitur und private Probleme

Hey. Also erstmal: Ich weiss für wie viele Menschen das Abitur ein ungreifbarer Traum bzw. für andere einfach unverzichtlich ist.

Nun mein Problem: Ich will nicht mehr.

Ich fühle mich seit mehreren Jahren schon unwohl, sitze verzweifelt und heulend in der Ecke weil ich nicht weiss, was ich noch machen soll. Als ich noch jünger war hatte ich, wie jeder andere auch, die unterschiedlichsten Berufswünsche. Irgendwann habe ich einen gefunden, der mir als perfekt erschien. Doch dann fing ich an, mich von allen Seiten beeinflussen zu lassen. Jeder schrieb mir einen Beruf vor, den ich gar nicht machen wollte. Mein Vater zwang mich letztendlich zum Abitur. Ich habe damals nicht bemerkt wie mich die Meinungen von Leuten, die sich sonst den letzten Dreck um mich scherten, zu einem völlig anderen Menschen mutieren ließen. In den letzten 4 Wochen ist es mir bewusst geworden. Und ich will es nicht. Ich will nicht in eine Form gequetscht werden, die andere für mich gegossen haben. Ich pass' da einfach nicht rein. Was soll denn mal aus mir werden, wenn ich bereits vor Beginn des richtigen Unterrichts in eine depressive, abgekapselte Phase verfalle. Ich bin seit 2 Tagen(!) auf der Schule, und bekomme jeden Tag nachdem ich zu Hause bin verdammte Heulkrämpfe! Ich merke wie ich daran kaputt gehe, es allen recht machen zu wollen. Ich bin schon immer so schwach, und musste regelmäßig um die Anerkennung meines Vaters kämpfen. Wenn ich mache was er verlangt, ist er zufrieden mit mir und bringt sogar ein paar lobende Worte über die Lippen. Wenn nicht, gibt es Streit. Damals auch mal Schläge. Ich habe Angst vor ihm, da er ausrasten würde wenn ich abbreche. Er will, dass ich das erreiche, was er selbst nie geschafft hat. Aber warum muss ich immer machen, was andere von mir verlangen? Ich verkrafte das nicht mehr. Ich bin pessimistisch geworden, depressiv, habe gesundheitliche Probleme und keine Motivation mehr am Leben. Meine Mutter steht hinter mir, und will mich beim erreichen meines eigentlichen Berufswunsches unterstützen. Doch sobald sie auch nur leicht anfragt, was mein Vater davon halten würde, rastet er aus. Sie streiten sich oft meinetwegen. Ich verstehe ihn nicht. Er selbst hat einen Job gefunden, mit dem er zufrieden ist. Er wird gebraucht und verdient ausreichend. Ohne Abitur. Ich habe mir damals immer vorgenommen, so schnell wie möglich zu verschwinden. Habe auch versucht abzuhauen, aber konnte es nicht. Meinen Realschulabschluss habe ich mit 1,8 bestanden. Ich bin glücklich damit, und dachte meine Familie würde sich für mich freuen, anstatt mir weiterhin meinen Lebensweg vorzuschreiben. Ob ich das noch über die nächsten Jahre durchhalte (soll danach natürlich studieren) bezweifle ich. Ich bezweifle, dass ich so überhaupt bestehen würde. Ich schätze mal, ich bin am A****.

Falls sich jemand diesen Roman wirklich angetan hat, hoffe ich auf Hilfe und ernst gemeinte Ratschläge.

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Leben in Japan - als Deutscher möglich?

Hallo :)

Mein Name ist Valentin und mein Traum ist es mal in Japan zu Leben. Alleine schon wegen der Kultur, den Menschen usw. Ich bin im Moment 17 Jahre alt und habe in 3 Jahren mein Abitur. Ist es nach meinem Abi möglich in Japan zu Arbeiten? Mit einem guten Beruf? Wenn ja, wo könnte ich mich informieren?

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