Ist man automatisch in Chemie gut, wenn man in Mathe gut ist?

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10 Antworten

Mathematik ist zwar ein nicht zu unterschätzender Bestandteil der Chemie, aber lange nicht so komplex wie in der Physik. Später in der Theoretischen Chemie ist allerdings eine gute bis sehr gute Kenntniss in Mathe vorrauszusetzen, aber wenn du nicht gerade 1 Fach Bachelor Chemie Studierst, wirst du kaum was damit zutun haben.

Du bist gut in Chemie, wenn du vor allem Logisch denken kannst. Dieses Logische Denken entwickelt man in Mathe zwar auch, aber es geht auch ohne,  gut in Mathe zu sein.

Ich zum Beispiel bin wirklich nicht gut in Mathe, finde mich aber in der Welt der Chemie gut zurecht. Mathematische Grundkenntnisse sollte man natürlich haben (zB, Dreisatz, simple Formeln umstellen und vor Allem Rechnen mit Einheiten).

Möchtest du dich mehr mit Chemie beschäftigen, so lass dich nicht von Mathe abschrecken. Willst du CHemie sogar Studieren, dann wirst du natürlich Mathe Module haben, aber mit etwas Fleiß besteht man auch diese.


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Nein. Das sind zwei paar Stiefel, die nur wenig gemeinsam haben. Chemie ist eine Experimentalwissenschaft, Mathe nicht.

Redest Du von Mathe und Chemie in der Schule? Du brauchst in der Schulchemie keine Mathematik, sondern nur ein wenig Rechnen, maximal Logarithmen und quadratische Gleichungen, und diese auch nur bei einem Teil des Unterrichtsstoffs.

Im Studium? Mathe für Chemiker ist wohl Pflichtvorlesung, aber der Erfolg in dieser Prüfung sagt nichts über den Erfolg im Rest der Chemie aus.

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Man ist nicht automatisch in Chemie gut, wenn man in Mathe gut ist. Wenn man in der Mathematik vieles versteht und gute Noten hat ohne dass man viel lernen muss, dann sind die Chancen auch gut, dass das dies in Chemie (und den anderen Naturwissenschaften) auch so ist.

Am Ende entscheidet das Verständnis und der Wille sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Viele Schüler geben vor allem bei Chemie schnell auf. Dann heißt es "Ich verstehe das nicht. Meine Eltern haben das nicht verstanden. Meine Mitschüler verstehen das nicht. Der Lehrer ist schlecht.". Ich finde es schade, das vor allem in der Chemie extrem schnell das Handtuch geworfen wird.

Wenn ein Schüler gute Noten in Mathe und Physik hat, dann sollte das auch in Chemie möglich sein. Wenn man den Unterrichtsstoff nicht versteht, dann schaut man eben im Chemiebuch nach oder liest es im Internet nach.

Chemie ist meiner Meinung nach weniger anspruchsvoll als Physik und Mathematik, zumindest in der Schule. Es fehlt nur leider häufig der Wille der Schüler sowie der Lehrer.

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Auch einige "Experten" hier übersehen gelegentlich, dass Chemie halt eine eigene Wissenschaft ist. In der Biologie sind es noch mehr.

Selbst wenn du gut rechnen kannst, das Rechnen ist eher ein Auswuchs in der Schule, und ein Hilfmittel wie Messer und Gabel im Studium.

Wenn du unfallfrei mit Messer und Gabel essen kannst, hilft dir das nicht in Chemie. Er erspart dir vielleicht Zeit.

Die einzige Gemeinsamkeit ist das "Ist-halt-so", die nicht jeder so akzeptiren kann.

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Nicht unbedingt, obwohl beide Fächer mit Formeln arbeiten, besteht doch ein gewaltiger Unterschied. Aber man tut sich in Chemie leichter, wenn man in Mathe, Latein, bzw. Fremdsprachen ( generell ) gut ist. Da gibt es so eine Statistik vom Kultusministerium

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Niemals. Ich war in Mathe immer gut und habe Chemie nie gerafft.
Nur weil beide etwas mit Formeln zu tun haben, heißt das nichts. In Chemie die Formeln sind anders aufgebaut und haben nichts mit rechen zu tun. Allgemein hat, soweit ich mich erinnern kann, Chemie nichts mit rechen zu tun.

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Also ich hatte in Mathe immer eine 1 in der Schule, in Chemie eine 3 (dabei in Physik auch immer eine 1). Also kann ich aus eigener Erfahrung mit "nein" antworten.

Ich finde die Denkweise in Chemie viel anders als in Mathe (oder etwa in der Physik, die viel "mathematischer" ist). In der Chemie gibt's eine total eigenständige Logik, Denk- und Verfahrensweise, und statt klarer (Natur)Gesetze und Zusammenhänge gibt's etliche Sachen die man einfach auswendig lernen muss "weil sie so sind". 

Das hat Chemie für mich schwer gemacht - ich frage nämlich gerne nach dem "warum". Bei Mathe und Physik bekommt man immer die Antwort - bei der Chemie nicht, "es ist einfach so".

Einmal konnte ich eine Aufgabe in einer Chemie-Klausur nicht lösen. Also habe ich einfach ein der Aufgabe entsprechendes Gleichungssystem geschrieben und gelöst und so die Antwort bekommen. Der Lehrer hat die Antwort erstmals als "falsch" durchgestrichen, weil ich von der "chemischen" Denkweise abgewichen bin. Erst nach meinen Protesten, dass die Antwort doch richtig ist und dass Gesetze der Mathematik auch in der Chemie gelten, wurde meine Antwort akzeptiert.

Das war das einzige Mal, als ich statt einer 3 eine 2 in der Chemie bekommen habe :)

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Kommentar von Mustermu
09.06.2016, 18:23

In der Chemie gibt es durchaus viele klare (Natur-)Gesetze und Zusammenhänge. Ich vermute, dass bei dir einfach etwas im Unterricht falsch lief, weil du es nicht durchblickt hast.

Und natürlich kommt dann vor allem in der Chemie immer wieder gerne die Warum-Frage. Da kann dir aber meist der Chemielehrer auf Grund seiner schlechten fachlichen Ausbildung nicht weiterhelfen. Derjenige, der wirklich Ahnung von Chemie hat, kann seinen Schülern auch solche Fragen beantworten. Auch wenn die Antworten dann möglicherweise ernüchternd sind. Denn manches lässt sich nur durch Quantenmechanik beschreiben, für deren Phänomene es leider keine greifbaren Analoga in unsere makroskopischen Welt gibt. Das bekannteste Beispiel ist hier Schrödingers Katze.

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Kommt drauf an.
Chemie besteht nicht nur aus Mathematik.

Bei der Stöchiometrie, Umsatzberechnungen & physikalische Berechnungen hast aber einen Vorteil, wenn du in Mathe gut bist.

Der Rest ist eher Theorie & Verständnis..
Ich spreche nur von den Grundlagen.

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kann man so leicht nicht sagen, der vorteil beim abstrakten denken ist auf jeden fall hilfreich, lernen und aufpassen muss man trotzdem, ist sogar cooler als mathe mMn, in mathe passiert nach der 10. klasse nicht mehr viel. ;-)

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Nicht unbedingt. Bin in chemie gut und in mathe schlecht

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