Der Chemiker muss wissen, was ein Atom Eisen und was ein Atom Schwefel wiegt. Dies kann er jedem handelsüblichen Periodensystem der Elemente (PSE) entnehmen.

Wenn er das weiß, überlegt er sich, wie viele Atome er benötigt und rechnet aus, wie viel er abwiegen muss.

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Welches Netzteil hast du gekauft? Welche Grafikkarte verwendest du?

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Du nimmst die Formel von Picus48

sin²θ = λ²/(4a²) * (h² + k² + l²)

Stellst sie um nach a

und probierst mit hkl durch: 100 110 111 200 210 211 220

...und kommst dann auf die Gitterkonstante a.

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Kurz zu meiner eigenen Erfahrung: Ich habe an der MLU Halle-Wittenberg Chemie studiert (Bachelor und Master) und habe dann zur Promotion die Uni gewechselt.

Die allermeisten absolvieren Bachelor und Master an der gleichen Universität. Das ergibt vor allem an den Universitäten Sinn, die ihr Studium seit den Diplomstudiengängen nicht umgestellt haben. Bei mir wurden Themengebiete im Master neu eingeführt behandelt, die im Bachelor nicht abgedeckt wurden. Das ging stellenweise so weit, dass im Bachelor ein Laborpraktikum zu einem Thema durchgeführt wurde, dass erst im darauffolgenden Mastersemester in der Vorlesung besprochen wurde. Mit einem Studienplatzwechsel nach dem Bachelor hätte es also sein können, dass mir ein Teil der Ausbildung fehlt. Wenn ein spezielles Themengebiet an einer anderen Universität besser vertreten ist, dann kann man es natürlich in Kauf nehmen, dass ein Teil der Ausbildung an einer anderen Stelle fehlt. Vieles aus dem Studium benötigt man nie wieder. Das verhält sich ähnlich wie in der Schule. Man sollte nur schonmal davon gehört haben.

Ich denke auch, dass es recht egal ist, wo man Bachelor und Master macht. Die Bekanntheit der Universität und vor allem die des eigenen Professors/Betreuers wird erst bei der Promotion wichtig. Vor allem wenn man eine akademische Laufbahn anstrebt.

Außerdem ist das mit der Frage nach Empfehlungen immer sehr schwierig. Die Meisten kennen nur eine Universität und können dir sagen, ob sie dort zufrieden sind/waren oder nicht. Es fehlt schlicht der Vergleich, um eine bessere Aussagen treffen zu können. Ich war in Halle immer sehr zufrieden und kann dies weiterempfehlen. Die Studiensituation ist gut, die Studiengänge waren nicht überlaufen und die Betreuung fand ich auch gut. Auch die Stadt gefällt mir. BAFöG reicht dort völlig für eine hübsche Wohnung aus - verglichen zu München. Nur liegt mein Studienbeginn dort schon fast neun Jahre zurück.

Nachdem ich zur Promotion die Universität gewechselt habe, kam ich auch in Kontakt mit Studenten, die nicht in Halle studiert haben. Das mag sich erstmal trivial anhören, ist aber für folgende Aussage wichtig: Ich habe gelernt, dass das Studium an anderen Universitäten andere Schwerpunkte hat. Es kommt darauf an, in welchem Fachgebiet es gute Professoren gibt. Ich habe beispielsweise eine hervorragende Ausbildung in der Polymerchemie genossen. Dies kam bei meiner Kollegin im Studium recht kurz. Dafür hat sie mehr Ahnung von organische Synthese und Syntheseplanung. Als Studienanfänger hast du vermutlich keine Chance, solche Unterschiede zwischen den Universitäten herauszufinden. Außerdem lernt man erst im Verlauf des Studiums seine Interessen und Vorlieben kennen.

Zusammenfassend kann ich sagen: Such dir eine Stadt, die bezahlbar ist und in der man gut leben kann. Im Bachelor ist eine gute Lehre wichtig. Das Renommee der Forschung wird es im Master interessant. Bei der Promotion kann dir dann egal sein, wie gut die Lehre an einer Universität ist.

Ich hoffe, du hast soweit verstanden, worauf ich hinaus möchte. Gibt es noch Fragen?

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Im ersten Schritt leitet der Katalysator eine chemische Reaktion ein, und reagiert dabei selbst mit deinen Stoffen. Im zweiten Schritt werden die Reaktionsprodukte gebildet und der Katalysator geht in seinen Ausgangszustand zurück.

Dadurch, dass der Katalysator an der Reaktion teilnimmt, läuft diese anders ab. Sie beschreitet einen anderen Reaktionsweg zu den Produkten. Quasi eine Abkürzung.

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Chemie LK

Der Englisch GK reicht meiner Meinung nach aus, da es später nötig sein wird, das Englisch weiter zu verbessern und die Sprachkenntnisse zu vertiefen. Englischsprachige Unterhaltungsliteratur, Filme, Serien und Spiele können genutzt werden, um das Vokabular weiter zu verbessern. Sprachpraxis benötigt man auch. Weder LK noch GK können das in dieser Form bieten. Sie bilden nur eine gute Grundlage, auf der du aufbauen kannst.

Und was du in der Schule nicht in Chemie lernst, das wirst du nie wieder nachholen. Deswegen rate ich zum LK.

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Dein Einwand ist berechtigt. An der Anode sollte kein Wasser sein. Es werden nur Protonen übertragen, keine Oxoniumionen. Das Wasser entsteht dann an der Kathode.

Kleine Frage meinerseits: Wie funktioniert hier das Hoch-/Tiefstellen der Zahlen/Symbole für die Reaktionsgleichungen?

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Einfach wieder den Rechner zusammenbauen und normal starten. Eventuell musst du ein paar neue Treiber installieren. Die findest du auf der Herstellerwebsite des neuen Mainboards.

Schaue, dass du LAN-Treiber, INF-Treiber, USB3-Treiber, Audiotreiber und Grafiktreiber (falls integrierte Grafik) vor dem Tausch schon heruntergeladen hast.

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Schwierige Sache. Die Haut kann besser werden, muss sie aber nicht.

Die Pille ist ein hormonelles Verhütungsmittel. Wenn du sie nicht dringend zur Verhütung benötigst, dann würde ich auch davon abraten.

Viele meiner Freundinnen und weiblichen Bekannten berichten über Probleme, während der Einnahme, aber auch nach dem Absetzen der Pille. Man sollte die Nebenwirkungen nie verachten und abwägen, ob der Nutzen den "Schaden" ausgleicht.

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Anrufen und entschuldigen halte ich für eine schlechte Idee. Ob das Aus für deine Bewerbung bedeutet, das handhabt jedes Unternehmen anders. Das kann dir keiner sagen.

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Du gehst ganz einfach von der Gleichung M = m/n aus. Die stellst du dann zweimal auf. Die molaren Massen von Chlor und Iod habe ich dabei aus dem Periodensystem abgelesen.

M(X) + 3 * 126,9 g/mol = (0,5 g) /n 
M(X) + 3 * 35,45 g/mol = (0,236 g) /n

Damit hast du zwei Gleichungen und zwei Unbekannte, M(X) und n. M(X) ist die molare Masse deines gesuchten Elements. n ist ganz einfach die Stoffmenge deiner Verbindung, die dich nicht weiter interessiert.

Löse das Gleichungssystem und komme damit zum Ergebnis. Ich habe es vorhin durchgerechnet und komme auf Lanthan.

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Ein Reinstoff ist, wie der Name schon sagt, ein reiner Stoff. Da ist nichts anderes drin, also keine Verunreinigungen, Wasser, oder sonst was. Er besteht nur aus einer einzigen chemischen Verbindung.

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Wir beginnen mit H = U + pV. Die differentielle Änderung sieht dann wie folgt aus:

dH = d(U+pV) = dU + pdVdp

Der Prozess ist isobar, daher ist die Druckänderung gleich null (dp = 0). Die Annahme kann man Treffen, da man das Lösung von Salz üblicherweise in einem zur Raumluft geöffneten System macht. Damit bleibt übrig:

dH = dU + pdV

Die innere Energie U setzt sich aus Volumenarbeit und Wärmeänderung zusammen: dU = dQ - pdV.

Wenn du nun beide Ausdrücke kombinierst, dann kommst du auf

dH = dQ - pdV + pdV = dQ.

Alles klar? ;)

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Fett bekommst du gut mit Ethylacetat oder THF ab. Ein Pfeifenreiniger ist beim Putzen sehr hilfreich.

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Ich vermute, dass du gerade Ionenlotto spielen darfst. 

Vorprobe: Das sind erste Versuche mit deiner Analysensubstanz, ohne vorher das Gemisch durch Fällungsreaktionen aufgetrennt zu haben. Sie geben dir einen guten Hinweis, sind aber häufig nicht zu 100 % sicher. Wenn du deine Substanz in ammoniakalkalischen Lösung blau wird, dann ist das ein Hinweis auf Kupfer. Wenn ein rot-brauner Feststoff ausfällt, dann ist das ein Hinweis auf Eisen.

Nachweis: Eine Reaktion, die nur mit einem Element funktioniert und dir sicher sagt, dass dieses Element in der Analysensubstanz ist. Beispielsweise reagiert Nickel mit Dimethylglyoxim unter Bildung eines rosa Komplexes. Dies ist ein Nachweis.

Blindprobe ist eine Nachweisreaktion ohne dass die nachzuweisende Substanz anwesend ist. Dann siehst du, wie ein negativer Nachweis aussieht.

Jetzt habe ich ganz die Fällungsreaktion vergessen. Die ist schwer einzuordnen. Fällungsreaktionen können im Trennungsgang verwendet werden, um Elemente und Ionen voneinander zu trennen. In diesem Fall ist sie zeitlich zwischen Vorprobe und Nachweis einzuordnen.

Natürlich kann auch eine Fällungsreaktion eine Nachweisreaktion sein, wie im Beispiel mit dem Nickelkomplex.

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