Ist es wirklich schädlich bei "0ffenem Feuer" zu grillen?

4 Antworten

Ja, das stimmt. Bei offenem Feuer verbrennt das Grillgut.

Und wenn Du Unbiofleisch nimmst, dann ist es auch noch sehr schädlich für die Tiere und das Ökosystem.

Man sollte erst zu grillen beginnen, wenn keine Flammen mehr zu sehen sind und die Kohle mit einer feinen weißen Ascheschicht überzogen ist. Die Ascheschicht zeigt, dass die Kohlen richtig durchgeglüht sind und verhindert, dass Fett in das Feuer tropft. Durch brennendes Fett entstehen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, deren wichtigster Vertreter das erwiesen krebserregende Benzypren ist. Diese Stoffe steigen im Rauch auf und schlagen sich im Grillgut nieder.

ich weiss nicht, wie der unterschied zwischen glühender und brennender holzkohle ist. das problem ist das triefende fett, dass im feuer/glut verbrennt und giftige dämpfe erzeugt - allerdings auch den geschmak imho positiv beeinflußt. mein tip: auf auf den rost, dann dampft nichts mehr.

solange die Kohle noch raucht sollte man kein Grillgut auflegen, da der Qualm dann samt Schadstoffen ins Fleisch zieht. Abgesehen davon wird das Fleisch dann mehr geräuchert als gegrillt ;-)
Am besten grillt es sich bei schön glühernder Kohle, da ist auch die beste Hitze vorhanden.
Zu beachten ist, dass kein Fett in die Glut tropft, die entstehenden Dämpfe ziehen sonst wieder mit Schadstoffen ins Fleisch.

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