ist es sinnvoll, auch Regenwasser in die Kanalisation zu leiten?

4 Antworten

Hallöle,

das heutige Kanalsystem ist getrennt in Schmutzwasser (also quasi alles was aus dem Haus kommt) und Regenwasser (auch Regenspende genannt, also alles, was auf dem Dach zusammen kommt und tw. auf den Pflasterflächen etc).

Die Regenspende (die wesentlich sauberer ist, als viele denken!) wird heutzutage statt in die Kanalisation immer öfter erst mal in einen Haustank umgeleitet. Dort wird es dann gefiltert etc und anschließend für solche Sachen wie z.B. WC-Spülung, Waschmaschine oder Gartenbewässerung genutzt.

So spart man nicht nur ordentlich Geld für das "normale" Wasser, das ansonsten mehr "angeliefert" und natürlich auch mehr entsorgt werden muss, sondern umweltschonend ist es auch noch!

Wohlgelaunte Grüsse,

wölfin

Ja, zumal die Kanalsysteme ohnehin schon unter dem Wasserspar-Wahn zu leiden haben. So läßt sich - mit etwas Glück - der Reinigungsaufwand etwas verringern.

Das hängt von einigen Faktoren ab, die im WHG bzw. in den jew. LWG beschrieben stehen.Liegt das bebaute Grundstück im Innenbereich, hilft es, bei der jeweiligen Stadt/ Kommune anzufragen. Die sind nämlich dort erstmal abwasserentsorgungspflichtig. Dazu zählt auch das Niederschlagswsser. Gibt es dort einen entsprechenden Mischwsserkanal, bist Du zum Anschluss verpflichtet. (Stichwort: Kanalanschlusszwang)

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