Ist es gefährlich feuerwehrmann zu sein?

6 Antworten

Ich war freiwilliger Feuerwehrmann mit über 200 Einsätzen im Jahr. Da war alles dabei, interessante, langweilige, lustige, traurige, gefährliche, unglaubliche usw. Situationen. Und rückblickend kann ich sagen, dass IMMER ein gewisses Grundpotenzial an Gefahr vorhanden ist (wenn ich da nur an den Rückbau der Absicherung nach VU auf der B8 denke...), man aber lernt, damit umzugehen und mit offeneren Augen durchs Leben geht, als man das ohne Feuerwehr tut. Man kann in gewisser Weise zT selber steuern, ob es gefährlich ist oder nicht, aber ein Restrisiko bleibt immer. Gut, jetzt kann man sagen wenn man normal Auto fährt, gibt es auch ein Restrisiko. Aber erstens dürfte man dan ja gar nichts mehr tun, nur still dasitzen und zweitens muss das jeder für sich selber abwägen, ob es sich lohnt, das Risiko einzugehen. Alle Feuerwehrleute der Welt haben das getan, da bin ich mir ziemlich sicher und jeder weiß, dass immer etwas passieren kann. Und trotzdem tun sie, was sie tun. So, jetzt liegt es an dir eine Entscheidung zu treffen ;-)

2006 gab es deutschlandweit 18 tötlich verunglückte Feuerwehrleute in Deutschland. Da gibt es mit Sicherheit gefährlichere Berufe... Ordentlich ausgebildet und sich dessen bewusst was man macht, kann man die Gefahr auf ein minimum reduzieren. Ein Restrisiko bleibt immer, aber das ist in anderen Berufen deutlich höher.

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@werdnichkomisch

Da gibt es mit Sicherheit gefährlichere Berufe

Ich hab auch nicht das Gegenteil behauptet, sondern das hast du nur gedacht.

sich dessen bewusst was man macht, kann man die Gefahr auf ein minimum reduzieren. Ein Restrisiko bleibt immer

Hab ich das nicht oben geschrieben? "Man kann in gewisser Weise zT selber steuern, ob es gefährlich ist oder nicht, aber ein Restrisiko bleibt immer."

Ich würde eher sagen, DU wolltest mal deinen wertlosen Senf abgeben.

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@P1504
2006 gab es deutschlandweit 18 tötlich verunglückte Feuerwehrleute in Deutschland.

Wahre Helden!

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Die Frage kann man nicht mit Ja oder Nein beantworten.

Es ist Auslegungssache... Gefährlich kann alles sein, du kannst auch zu Hause sein und die Treppe runterfallen... oder oder oder...

Eine gute Ausbildung, regelmässiges üben, Erfahrung,... helfen dabei Arbeitsschritte zu verinnerlichen und minimiert die Unfallgefahr. Allerdings ist kein Einsatz wie der andere, dazu kommt noch von null auf 100 Leistung und Stress, eventuell schwere Arbeit, ungewisse unbekannte Orte, vllt Verletzte retten,... Dazu noch allerlei andere mögliche Gefahren. Außerdem arbeitet man im Team und jeder hat auf den anderen aufzupassen. Man darf nur nicht denken ach es assiert schon nichts, die Grenzen muss man kennen... Es sind auch nicht an erster Stelle die Gefahren die Rauch und Feuer mit sich bringen, auch das drumherum. Aber die gibts ja auch bei normalen Hobbys und im Beruf. Wobei die meisten Feuerwehrler arbeiten ehrenamtlich! ...kann man halt nicht beantworten...

jeder beruf ist gefährlich.... nur manche mehr manche weniger.

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