Ist es als Lehrperson unangebracht, eine Schülerin auf ihre krebskranke Mutter anzusprechen?

13 Antworten

Finde ich eine Wunderbare Idee zumal es mir damals als 15jährige Schülerin genauso ging.

Mein Vater hatte Lymphdrüsenkrebs, der Sohn meines Musiklehrers Leukämie. Irgendwann ergab sich das Gespräch und sie sprachen gerne in der Pause, die nach der Musikstunde anfing.

Mit taten diese kleinen Gespräche sehr gut.

Biete es ihr an und sag ihr auch, in welcher Situation Du dich gerade befindest. Du bist zwar erwachsen aber eben auch Tochter. Was sie draus macht, bleibt ihr überlassen. Kleine Gesten, dass Du an sie denkst, schaden nicht - im gegenteil ;-)

Achja... Wir standen auch nach der Schulzeit noch in Kontakt. Bzw auch irgendwann mit seinem Sohn, der im ähnlichen Alter war wie ich. Per Fax und Brief (Internet gabs damals noch nicht...)

Das ist ne mega liebe idee, nur ich würds so machen, schreib ne karte mit all dem was du ihr sagen willst, und am ende packst du vllt deine Telefonnummer hin und sagst du kannst sie völlig nachvollziehen und das sie immer dir schreiben kann falls was ist :)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Keinen Plan

Für mich ist es nämlich so, ich kann mich Nicht öffnen wenn Personen vor mir stehen, aber wenn ich schreibe ist es 39393838 mal leichter

0

Hallo,

ich glaube, dass kommt ganz arg auf die Schülerin an.

Bei mir war es immer so, dass ich es nicht gemocht habe, wenn Lehrer sich eingemischt haben.

Andererseits, kann es der Schülerin auch helfen wenn sie wen zum Reden hat.

Ich würde es mal vorsichtig probieren.

LG

Ja, ruf sie in der Pause zu dir. Sprich es nicht vor der Klasse an.

Aber mach kein großes Ding draus. Biete einfach ein Ohr zum Zuhören an sollte sie Bedarf dafür haben.

Besprich dich im Pausenzimmer mit den Lehrer:innen. Dabei kannst du von ihren Erfahrungen profitieren und auch noch das Mobbing Problem erwähnen. So werden sie das Mädchen auch nach deinem Weggang mitfühlend begleiten.

Was möchtest Du wissen?