Ist ein Glücksspiel immer dann fair, wenn der Erwartungswert größer-gleich dem Einsatz ist?

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3 Antworten

Würde der Erwartungswert bei Glücksspielen größer als der Einsatz sein dann wäre er "Mutter-Teresa-like" - der Veranstalter wäre bankrott bevor sein Spiel richtig angefangen hätte :)

Speziell bei Lotto beträgt der Erwartungswert beispielsweise nur 50% aller Einnahmen. Das bedeutet um die Ecke gedacht, dass der Veranstalter bei jeder Ziehung sämtliche Gewinne einsackt, die ausgespielt werden. Er bekommt also 2x die Woche Millionenhauptgewinne und mehr. Ganz schön unverschämt was ? Vielleicht mag dieses Gedankenbild ja den ein oder anderen zukünftig davon abhalten dies noch weiter zu unterstützen. Aber viele (Träumer mit schlichtem Gemüt^^) sehen nur diesen immens hohen Gewinn, der sie anlockt und überblicken nicht das teuflische Spiel, was dahintersteckt :-(

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Der Erwartungswert wofür?

Etwa für Deinen Gewinn??

Dann ist's ein besonderes Verständnis für Fairness :-)

Nein, fair ist ein Glücksspiel (im mathematischen Sinn) immer dann, wenn der Erwartungswert für den Gewinn genau null ist. Oder anders: Der Einsatz für das Spiel und die Auszahlung müssen sich auf Dauer im Durchschnitt aufheben.

In der Praxis wirst Du also kaum ein Spiel finden, was "fair" ist, denn die meisten Ausrichter wollen doch glatt an einem solchen Spiel verdienen :-))

Ich muss also den beiden (bisherigen) Anworten widersprechen.

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"Fair" meint in Mathe-Aufgaben immer, dass der Erwartungswert für deinen Gewinn exakt gleich dem Einsatz ist.

"Größer" wäre ja "unfair" für den Betreiber.

Liebe Grüße,

Tanja

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