Ist die Meiose vor, oder nach der Befruchtung?

6 Antworten

Die Meiose ist nach der Befruchtung, weil die Befruchtung der Grund dafür ist.

Die Rekombination wird dadurch möglich, dass durch eine Vereinigung der Keimzellen der Eltern in der Zygote (befruchtete Eizelle) homologe Gene in einem Zellkern zusammenkommen.

Bei der Meiose werden die homologen Gene wieder voneinander getrennt, wobei es aber zu einem Austausch von Chromosomen und Chromosomenabschnitten zwischen den ursprünglichen Chromosomensätzen kommt.

Das beruht erstens darauf, dass homologe Chromosomen zufällig den beiden Tochterzellen zugeteilt werden. Zweitens erfolgt bei den meisten Organismen eine chiasmatische Meiose in deren Verlauf es zu einem Austausch von Teilen homologer Chromosomen kommt (Crossing-over).

Aus Wikipedia

wie schon von vielen gesagt, sie findet VOR der befruchtung statt (meiose=reduktionsteilung) dabei wird aus einem doppelten (n=46) chromosomensatz ein einfacher (n=23) chromosomensatz. die meiose ist ja gerade dafür da geschlechtszellen (spermien, eizellen) zu bilden. bei der befruchtung verschmilzt ein spermium mit einer eizelle (beide hatten 23 chromosomen). NACH der befruchtung gibt es erstmal nur noch mitotische zellteilungen, der embryo entwickelt sich. meiose würde ja auch bedeuten dass das genom des werdenden menschen bei jeder zellteilung verändert werden würde.

Also ich habs geschafft mein Referat in der Version 0.9 So zu schreiben das es auch Sinn macht wenns danach passiert ;-) Aber ich gebe mich mal geschlagen. Wobei ich mich wunder wieso der Herr im Video nicht auf den Fehler hingewiesen worden ist. http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Dz7hqAWaXA8#t=12s Und auch dir ein Dankeschön!

0
@Werkenntmich

Ok, jetz hab ichs wieso er Vater/Mutter sagt.... Ich hätte die in meiner Denkweise als Opa/Oma bezeichnet, aber dann passts

0

Die Meiose dient der Bildung der Geschlechtszellen (Gameten) mit einfachem Chromosomensatz. Zu ihrem Beginn, wenn noch der doppelte Chromosomensatz vorhanden ist, findet das Crossing over statt. Bedenke: Nach der Befruchtung ist vor der Befruchtung. Die Meiose ist notwendig, damit sich der Chromosomensatz nicht jedesmal verdoppelt.

Also sind die 46 Chromosome doch alle unterschiedlich (sonst mächte das Crossing Over ja kein Sinn), und mit "gleich" meinen die Berichte Homolog, und nicht identisch?

0
@Werkenntmich

Natürlich. Jeder Mensch hat 23 vom Vater und 23 von der Mutter. Mann und Frau produzieren daraus Keimzellen mit nur noch 23 Chromosomen, wobei diese nicht nur zufällig ausgewählt werden, sondern auch Stücke untereinander austauschen, was alles der Neukombination von Genen dient.

0

Vor :D Die Spermien werden hier gebildet (denke ich mal, warte die anderen Antworten lieber noch einmal ab, oder guck auf Wikipedia nach)

Wikipedia hat mich ja gerade auch verlassen :-)

0

Reduktionsteilung, deswegen 23 Chromosomen. Die Befruchtung findet vorher statt.

und aus den 23 Chromatiden wird durch die identischen Verdopplung allmählich 64 Chromosome?

0
@Werkenntmich

chromatiden sind wieder was anderes, aber es kommen bei der befruchtung 23 chromosomen von der mutter, 23 vom vater. ergibt 46. das ist normal da menschen einen diploiden (=zweifachen) chromosomensatz haben. 64 gibts beim menschen gar nicht. wenn sich der neue mensch später wieder fortpflanzt würde er ja eigentlich 46 chromosomen weitergeben, bei jeder generation gäbe es eine verdoppelung. da kommt die meiose, die reduktionsteilung ins spiel. dabei wird jeweils nur ein chromosom ausgewählt, welches durch einen möglichen stückaustausch (crossing over) auch nicht mehr nur das mutter/bzw. vaterchromosom ist sondern eine neukombination aus beiden. es werden durch die meiose geschlechtszellen mit nur 23 chromosomen gebildet

0

Was möchtest Du wissen?