In wie weit befindet sich Faust in einer Lebenskrise, welche Rolle spielt dabei der Osterspaziergang?

3 Antworten

Faust ist ein verzweifelter Wissenschaftler, da er erkannt hat dass er nicht alles wissen kann und an der menschlichen grenze der Erkenntnis angekommen ist. In der Osternacht versuch er sich mit Gift umzubringen. Durch die Osterglocken die grade zufällig? läuten, erinnert Faust sich an seine Kindheit und bricht den Selbstmordversuch erst im letzten Augenblick ab. Am nächsten Morgen macht er mit seinem freund Wagner einen Osterspaziergang und erzählt ihm von seinem Leid. Er sieht den Pudel, der sich später zu Mephisto entpuppt und erkennt dass es doch noch eine andere Seite gibt. Es folgt der Pakt mit dem Teufel...

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Und Faust ist in einer Lebenskrise, weil er zwar Vieles weiß, Wissenschaftler ist, aber im Grunde denkt, dass es ihm an tiefer Einsicht fehlt, bzw. "hungert" er nach mehr Wissen, dass er sich nicht aneignen kann. Diese Situation bewegt ihn auch dazu, mit dem Teufel einen Pakt zu schließen.

Faust hat das Gefühl, dass er alles gelernt hat, was es so aus Büchern zu lernen gab, aber trotzdem fühlt er sich innerlich leer. Beim Osterspaziergang entdeckt er bzw. spürt er, dass es offensichtlich noch mehr im Leben geben muss als das Wissen, das man aus Büchern erwerben kann. 

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