In Heimatstadt studieren?

7 Antworten

Es ist äußerst wichtig für die persönliche Entwicklung, auch mal von Zuhause wegzukommen und auf eigenen Beinen zu stehen. Leuten, die nie ihre Heimatstadt verlassen haben, besitzen meist ein Weltbild von der Größe eines Pralinentellers.

Um deinen Horizont zu erweitern, ist es aber ausreichend, mal ein paar Semester woanders zu machen, wenn es für ein ganzes Studium aus finanziellen und was für Gründen auch immer nicht möglich sein sollte. ;-)

Bei der Bewerbung ist das überhaupt kein Problem ;) Schließlich heißt es ja auch, dass du bei deinen Eltern mehr Zeit hast, weil du dich nicht alleine um den Haushalt kümmern musst und deswegen mehr Zeit hast, um dich dem Studium zu widmen. Außerdem hast du dann eine sichere Wohnstelle, wo du nicht rausgeworfen werden kannst, weil du keine Miete mehr bezahlen kannst. Also die Bewerbung ist egal. Das fragen sie dich auch eher SELTEN bis nie^^

Zu Hause wohnen hat natürlich seine Vorteile: keine Miete zahlen, keinen Umzug zahlen, nicht den ganzen Freundeskreis verlieren etc.

Und in eine neue Stadt zu ziehen klingt auch aufregend :)

Ich habe auch sehr lange überlegt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich meiner Heimatstadt studiere und dann immer noch weg kann, nach dem Studium. Weil ich nicht sofort nach der Schule, in dem Alter von 17 Jahren wo anders leben will und 100% Verantwortung tragen möchte ;)

Viel Erfolg noch ;) Liebe Grüße =)

Ich denke für die Bewerbung ist das nicht von Nachteil; außer die Wahl wäre jetzt, an einer Uni zu studieren, die einen besonders guten Ruf für dein Fach hat.

Aber für dich würde es, denke ich, schon etwas bringen, auch mal eine andere Stadt zu sehen und eine eigene Wohnung zu haben. Mal spontan eine Party bei dir schmeißen etwa wird ja wahrscheinlich schwieriger, wenn du noch zu Hause wohnst. Und man lernt halt Selbständigkeit.

Finanziell hat es zweifellos viele Vorteile, bei den Eltern wohnen zu bleiben. Und es gibt einem gerade zu Beginn des neuen Lebensabschnitts auch emotionale Sicherheit, wenn man in seiner gewohnten Umgebung mit den alten Freunden bleibt. Dann hat man immer jemanden zum Reden parat. Denn eine große Umstellung ist es schon vom Schüler zum Studenten.

Andererseits fördert es aber die Selbstständigkeit, das Selbstbewusstsein usw., wenn man sich in dem Alter "abnabelt" und Verantwortung für sich und sein Leben übernimmt. Später, nach dem Studium damit anzufangen, wird es schwieriger. Vielleicht ist es auch reizvoll zu wissen, dass die Eltern nicht mehr so unmittelbar "Zugriff" auf einen haben, d.h. nicht mehr alles mitbekommen. Für die Kommunikation gibt es ja auch Telefon, Mails usw. (naja und Verkehrsmittel auch ;) )

Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, den Sprung ins nicht ganz so kalte Wasser zu wagen, indem Du z.B. die ersten beiden Semester in Deinem Heimatort studierst, um Dich an das Leben als Student zu gewöhnen, und dann den Studienort wechselst - oder auch nicht, wenn Dir die Situation gut gefällt.

du verpasst auf jeden fall etwas wenn du in deiner heimatstadt studierst ;) es gibt viele erfahrungen, die es nur in "fremden" städten gibt... falls du es machst mach wenigstens ein auslandssemester ;)

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