Ich war zu Hause gewesen, als sie mich angerufen hat. Plusquamperfekt - weil zuerst ich zu Hause war und dann sie mich angerufen hat. Denke ich richtig?

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6 Antworten

Da fehlt ein Referenzzeitpunkt. Diese Aussage würde jeder normale Mensch in der Vergangenheit ausdrücken. Ohne einen Kontext ergibt diese Zeitwahl keinen Sinn.

Der Text könnte lauten:

Im Oktober des vergangenen Jahres wurde ihre Leiche in Berlin gefunden. Ich war aber zu Hause in München gewesen, als sie mich eine Stunde vor ihrem Tod angerufen hatte.

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Nein.

Nachdem ich einkaufen gewesen war, hatte ich das Haus betreten, als das Telefon klingelte und sie mich anrief. Dann habe ich mich rasch wieder angezogen und bin nun hier.

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Nach meinem Sprachgefühl wäre folgendes besser: Als sie mich anrief, war ich zu Hause. Hätte sie früher angerufen, wäre ich wohl gerade zum Einkaufen gewesen.


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Logisch schon, aber mit "sein" geht es so nicht.

Wie wäre es mit "Als ich zu Hause angekommen war, rief sie mich an."?

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Hallo Skrepka :)

Der erste Teil ist im Plusquamperfekt, der zweite Teil ist Perfekt, was ein wenig unglücklich formuliert ist.

Der komplette Satz im Plusquamperfekt wäre ja "Ich war zu Hause gewesen, als sich mich angerufen hatte." Was besser klingt.

Aber ja, du warst zu Hause und da rief sie dich an. Das war übrigens Präteritum.

Liebe Grüße,

the Inquiry

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Nein. 

Besser wäre z.B.: "Ich war zuhause, als sie mich anrief." 

Gleiche Zeitstufe. 

Gruß, earnest

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