Ich wache nachts schreiend auf- Was dagegen tun?

8 Antworten

Meine Schwester hatte das selbe Problem wie du. Sie ließ sich hypnotisieren und nach mehreren Sitzungen wurde es besser. Mittlerweile ist das Jahre her und sie schreit nicht mehr im Schlaf.

Ich empfehle dir, dich erstmal von deinem Hausarzt durchchecken zu lassen. Ein 24h-EKG kann auch ganz viele Aufschlüsse bringen. Es könnte auch mit einer Form von epileptischen Anfällen zu tun haben. Also lass dich erstmal von Kopf bis Fuß durchchecken. Ist keine organische Ursache findbar, geh zum Psychotherapeuten, vielleicht auch einem, der Hypnotisieren kann.

Hallo, meine Frau hatte und hat diese Träume auch. Wenn sie dann laut schreiend neben mir liegt bleibt auch mir immer fast das Herz stehen. Eine Zeit lang hat sie im Traum immer eine weibliche Gestalt gesehen die nach ihr gegriffen hat. Sie dachte schon sie wäre auf dem besten weg verrückt zu werden. Nachdem wir aber lange Gespräche geführt hatten und vermuteten, sie hätte wohl den Tod ihrer Oma (vor über 10 Jahren) nicht wirklich verarbeitet und nach einigen Unstimmigkeiten auch nicht mehr ihren Frieden mit ihr geschlossen, reiste sie in die Türkei und besuchte das Grab ihrer Oma. Sie führte dort ein ausgedehntes, stilles Gespräch in dem sie alles loswurde was sie noch beschäftigte. Danach hörten die Träume auf.... vorübergehend. Die Träume fingen etwa einen Monat bevor ihr Onkel in der Türkei verstarb wieder an. Sie sagte mir, irgendjemand in ihren Träumen würde ihr etwas sagen wollen. Wieder war die Gestalt weiblich. Dann verstarb der Onkel und die Träume waren weg.... vorübergehend. Nach 2 Monaten fingen die Träume wieder an. Wieder diese weibliche Gestalt, immer gesichtslos, die offensichtlich eine warnende Mitteilung loswerden wollte. Kurz darauf verstarb ihr Cousin. Dieser Verlust traf sie tief und sie trauerte sehr lange. Bis zu der Nacht als eine männliche Gestalt in einem Traum auftrat und ihr versicherte es würde ihm gutgehen, sie solle aufhören zu trauern. Die Träume verschwanden..... vorübergehend. Bis letztes Jahr Anfang Sommer. Wieder Träume, sehr häufig, fast täglich, wieder die weibliche Gestalt und wieder das Gefühl diese Gestalt wolle ihr etwas mitteilen. Und dann kam der Hammer. Ende Sommer kam heraus das unser Sohn mißbraucht worden war. Genau zu der Zeit als sie ihre Träume hatte. Sie hat sich natürlich Anfangs Vorwürfe gemacht nicht verstanden zu haben was diese Träume zu bedeuten hätten. Mir als ihrem Mann macht das langsam Angst. Ich weiß nicht ob sie mediale Fähigkeiten hat oder etwa hellseherische. Ich glaube eigentlich nicht wirklich an solche Sachen, aber diese Vorkommnisse sind doch etwas mehr als purer Zufall, oder? Wir sind eine Familie die eigentlich in der Realität lebt und keinen Hang zu spirituellen Dingen hat. Aber inzwischen sind wir der Meinung das doch mehr hinter diesen Träumen steckt als man im allgemeinen zu glauben bereit ist. Ach ja, Psychologen sind nicht immer das Gelbe vom Ei. Die reagieren zum Teil sehr .... na ja, sagen wir mal..... apathisch? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Gruß Marcus

Wenn du dauernd Alpträume hast, dann wird dein Unterbewusstsein mit irgendwas nicht fertig. Versuch doch mal, direkt morgens nach dem Aufwachen, wenn du noch im Bett liegst, als allererstes das aufzuschreiben, was du geträumt hast. Vielleicht findest du ja irgendein Muster, das sich wiederholt, und das dir hilft rauszufinden, was dich da so beschäftigt. Es gibt auch Schlaflabore, die deinen Schlaf untersuchen und die Hirnströme dabei messen.

Im Schlaf geschehen auf mehreren Ebenen verschiedene Regenerationsprozesse. Erstens wird der biologische Regelkreis reorganisiert, es bildet sich zum Beispiel das wichtigste Steuerhormon Melatonin, das dann im Tagesverlauf die endokrinen Drüsen steuert. Die Melatoninproduktion wird aber von der Strahlung, vom Sonnenlichtspektrum, aber auch von künstlichem Licht geregelt, hat es wenig Licht (Strahlung), so wird Melatonin produziert. Hat es aber Störstrahlung von Elektrosmog, so wird Melatonin nicht in der richtigen Fülle und Art produziert - und hält der Zustand der Störung lange genug an, so können die verschiedensten Komplikationen von Befinden und Gesundheit ausgelöst werden. Zweitens wird das Bewusstsein in das sogenannte feinstoffliche Gebiet der nicht sichtbaren feinstofflichen Körper übertreten, dort begegnet es den verschiedensten Lebensbereichen von Erkennen der vergangenen und der zukünftigen Erfahrungen, und der Abläufe, die sich aus der Vergangenheit in die Zukunft entwickeln. Dabei sind Träume oft auch ein Überbleibsel der Erfahrungen, der Verarbeitungen der Vergangenheit aus den verschiedenen Lebensumständen, die dort in der Nacht auf die kommende Tagesbewusstseinszeit vorbereitet werden. Alles dies ist nur ein kleiner Hinweis auf die Wichtigkeit, dass das Wesen, bestehend aus verschiedenen Daseinsebenen Ruhe im Schlaf unbedingt benötigt, um im Leben als Individuum gut bestehen zu können. Viele Problemlösungen werden so nächtlicherweise aufbereitet und an den kommenden Tagen stehen die Lösungen uns, in der Ereigniskette unseres Bestehens, greifbar nahe. Nehmen wir Sie dann an und handeln entsprechend, dann geht unsere Lebensentwicklung so Schritt um Schritt weiter. Die Erfahrung aus unserem Handeln wird dann in der nächsten Schlafperiode wieder so einfliessen usw. Was kann sonst noch getan werden: Stell Dir in Deiner Vostellungskraft vor, dass Du an einem schönen Ort bist und gesund und munter bist. Halte das wirklich aufrecht und Du wirst sehen, dieses Bild Deiner fiktiven Realität kann Dir niemand wegnehmen - und Du wirst trotz Zahnarzt fröhlich sien. Das gilt übrigens immer bei Bewältigung von negativ scheinenden Problemen.

Du agierst im Traum das aus,was dir am Tag nicht so bewußt ist.Vielleicht kannst du mit psychologischer Hilfe der Sache auf den Grund gehen.Ich wünsche dir zukünftig gute Nächte!Pierrot

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