Ich habe einen Zwergpapagei (unzertrenlicher) rosenköpfchen. der verliert seit ein paar tagen viele feder

6 Antworten

Um Tiere glücklich zu machen braucht es Wissen um die Tiere, die Grundvoraussetzung dafür, schafft man sich Tiere an. Selbst habe ich seit vielen Jahren Agaporniden, sie sind sehr pflegeaufwendig, aber hat man sich einmal in diese zauberhaften Tiere verliebt, ist alles andere vergessen! Vergessen sollte man aber nie, sich sehr mit der Versorgung der Tiere zu beschäftigen. Fängt ja schon beim Käfig an, der mind. 1 m breit sein muss. Ein Käfig mit Dach muss es nicht sein, länger als breit ist auch nicht ideal, aber wie gesagt, hier brauchst Du fachliche Hilfe, um das sie gut und glücklich bei dir leben können.

Wichtig! Niemals alleine halten, immer einen Partner - Die Unzertrennlichen eben:-)

Sollte ein Partner sterben, braucht es zeitnah einen neuen Partner. Sie gewöhnen sich ziemlich schnell aneinander und sind darin sehr liebevoll, sonst wäre Leid vorprogrammiert und wer will das als Tierfreund schon.

Verbringe sogar heute noch immer Zeit, mich auf dem Laufenden zu halten, bezogen auf die Versorgung, man lernt darin nie aus, immer wieder etwas Neues dazu. Das Internet ist voll mit wirklich guten Seiten, die sehr hilfreich sind. Du wirst bald merken, welche Seiten dich wirklich gut informieren...

Zugluft ist pures Gift, einen hellen und geschützten Fensterplatz wissen sie sehr zu schätzen. Abends sollte der Käfig zugedeckt werden (größere Decke), sie lieben es dunkel, der Käfig soll ziemlich zugedeckt sein, ganz klar Luft müssen sie noch bekommen...lach! Schlafzeit - Immer dann, sind sie abends in ihren Holzhäuschen verschwunden, ein weiterer Punkt, den es gilt zu beachten. Für jedes Vogelpaar ein eigenes Holzhäuschen, sie lieben es, können sie sich zurückziehen. Streue immer etwas Vogelsand mit rein, lieben sie. Vogelsand auf den Boden sollte vermieden werden, am besten jeden Tag frisch mit Haushaltspapierrolle den Boden auslegen. Der Käfig sollte mindestens 1 x wöchentlich gründlich gereinigt werden. Habe einen tragbaren kleineren Käfig, da stelle ich die Holzhäuser mit samt den Vogerl rein, da sind sie gut aufgehoben und man kann den Käfig gut reinigen (zerlegen und heiß abbrausen). Auch eine Bademöglichkeit soll gegeben sein (da gibt es Stahltöpfe in allen Größen zum einhängen (selbst habe ich einen größeren Futternapft gewählt für Wasser und kleinere für Futter. Auch Kolbenhirse ist wichtig, eine Sepiaschale für die Schnäbel, Vogelgrit mit Muschelkalk und Magenkiesel ebenso wichtig. Ab und zu mal Vogelkohle b.B. Auch Obst (aber darüber gut informieren, ALLES dürfen sie nicht essen! Gemüse auch, hier gilt dasselbe, sich gut zu informieren!

Du merkst schon, hier braucht es Info ohne Ende - Was extrem wichtig ist, dann wird Mensch und Tier glücklich sein.

Info aus dem Internet - Verschiedene Seiten, immer wieder lernt man darüber etwas dazu.

Viel Freude mit den Unzertrennlichen!

Etwas zu spät dran;-)...

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Woher willst du wissen das er sich wohl fühlt. Hat er es dir gesagt oder geweint? Das ist oft nur mit Federrupfen (lassen). Evtl. Fressunlust und wenn er nur oft rum sitzt oder vielleicht viel schrei zu bemerken jeder zeigt es anders. Gib ihm Multivitaminsaft ins Wasser auch Kalkstein und Sand ist wichtig. Ganz wichtig da sie wie hier schon oft erwähnt Unzertrennliche heissen muss er oder sie einen Partner haben. Oder bist du auch ohne Menschlichen kontakt glücklich? Grosser Käfig und oder Freiflug auch wichtig.

Wenn er das in der Menge noch nie hatte, könnte es sich um Kalkmangel handeln. Dagegen gibt es was in der Zoohandlung. Papageien verlieren manchmal ohne erkennbaren Grund besonders viele Federn, das wäre dann nicht beunruhigend. Das ist dann eben eine sehr starke Mauser. Wenn er aber kahle Stellen bekommen sollte, würde ich Dir raten, den Tierarzt aufzusuchen.

Die Frage ist zwar schon uralt aber ich beantworte sie trotzdem mal.

Ein Rosenköpfen, lat. Agapornis bzw. Agaporniden sind Schwarmtiere. Werden sie alleine gehalten oder verstirbt der Partner ist es zwingend erforderlich diesen wieder neu verpaaren zu lassen.

Folgen einer Einzelhaltung sind u.a.

Feder Rupfen Krankheitsanfälligkeit Litargie Depression (gibt es auch bei Vögeln!) Hohe Sterblichkeit krankhafte Bindung an den Menschen als "Partnerersatz" (und glaubt mir, das ist nicht lustig, ein Mensch kann niemals einen anderen Aga ersetzen) etc.

Es gibt in ganz Deutschland sogenannte "Agaporniden in Not" Auffangstationen, in denen man auch seinen Vogel wieder verpaaren lassen kann, Vorraussetzung ist nur die Mietgliedschaft mit einer ganz geringen Aufnahmegebühr. Siehe auch: http://www.agaporniden-in-not.de

Es gibt auch ein richtig tolles Forum wo man alle Fragen zu seinen Piepern stellen kann: agapornidenforum.net

Ich hoffe dir und allen die mal auf diese Frage stossen hiermit geholfen zu haben :-)

lg Nancy

Richtig, einzelhaltung bei vielen Tieren auch Kaninchen Meeries ist Tierquälerei ein Mensch würde auch zugrunde gehen ...h

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also auf jeden fall einen zweiten dazuholen! könnte es sich denn um ein weibchen handeln? rupft er/sie sich die federn heraus, oder fallen sie einfach aus? wenn es ein weibchen ist, könnte sie auch versuchen, ein nest zu bauen (auch ohne partner). die 4 rosenköpfchen meiner schwiegereltern waren auch so. war immer ein zeichen, das die beiden weiber wieder mal loslegen wollten und nistmaterial in den käfig geschafft werden musste, sonst waren sie in kürzster zeit nackt!

Ich weis nicht ob männchen oder weibchen? Die Federn fliegen einfach so herum also sie/er rupft nicht

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@ALIHEL

dann scheint es doch eher ein gesundheitliches problem zu sein. aber ich bin kein tierarzt, den du aber sicher konsultieren solltest. vielleicht gibt sich das problem, wenn du einen partner für deinen papagei gefunden hast. könnte auch einfach nur trauer sein.

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