Ich habe einen IQ von 119 und fühle mich dumm, wenn ich z.B. Poincarebeweis lese, weil ich nicht Mal eine Zeile verstehe, wie ist es wenn man einen IQ von 160?

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6 Antworten

Prinzipiell befähigt ein hoher IQ einen Menschen nicht per se, auf die Frage x die/eine richtige Antwort in petto zu haben.

Was leichter fällt, ist die rasche Aufnahmefähigkeit auch unbekannter Sachverhalte, eine rasche Kombinationsgabe, eine höhere Lernfähigkeit, oft auch eine grundsätzlich höhere Neugier und Spaß am Lernen an sich.

Trotzdem kommt es auch sehr darauf an, inwiefern die Thematik meine Interessen trifft und inwieweit ich vielleicht bereits über Erfahrungen in dieser Hinsicht verfüge. 

Ich (w., 54) z.B. habe generell Spaß an Mathematik und mir ist bewußt, dass ich dieses Interesse nicht mit so sehr vielen Menschen teile, weil es ihnen zu trocken, zu abstrakt erscheint. Jedoch habe ich mir schon als Kind recht einfache Bilder ausgedacht, um diese mathematischen Darstellungen mit Struktur auszukleiden, das funktioniert immer noch. Ich habe also schon eine gewisse begleitende Vorstellung, wenn ich etwas über diese Theorie lese, obwohl ich den Inhalt nicht auf Anhieb wiedergeben könnte. Dazu müsste ich es bewußt durchlesen und mir dabei evtl. Notizen machen.

Ich habe lt. gängiger Testverfahren (von vor 20 Jahren etwa) einen geschätzten IQ von ungefähr 140. Bislang ist mir noch keine Thematik begegnet, die ich nicht zumindest ansatzweise begriffen hätte, auch wenn mir manchmal das tiefere Interesse fehlt.

Diese Fähigkeit sollte aber nicht grundsätzlich verschieden sein von anderen, die über einen IQ von 100 oder 150 verfügen. Sicher hat Verstehen und Behalten-Können auch einiges mit Deinem Charakter und Deiner grundsätzlichen Persönlichkeit zu tun. Im Übrigen ist es nicht wichtig und nicht notwendig, alles verstehen zu können. Dies ist auch kein Zeichen großer Weisheit.

Die Zeit kann man besser nutzen, um sich in Bereichen weiterzuentwickeln, die einen ohnehin interessieren.

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Je höher die Intelligenz eines Menschen ist, desto besser ist er befähigt, die eigenen Grenzen zu erkennen.

Allerdings nutzt nicht jeder intelligente Mensch diese Befähigung, das ist u.a. auch Charaktersache.

Wie sagte ein weiser Mensch einmal: Ich weiß, dass ich nichts weiß!

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Das Gefühl dumm zu sein, ist keine Frage des Iq´s sondern des Selbstwertes.

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Und nur einer hat ihn komplett verstanden, sodass er es beweisen konnte.
Obwohl es Menschen mit einem höheren IQ gibt.

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Auch wenn du einen IQ von X hättest, würdest du es auf Anhieb nicht verstehen.

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Völlig normal. Selbst mit einem IQ von 160 verstehst du nichts, wenn du von dem Thema null Ahnung hast.

Wer einen IQ von 140 hat, kann ja auch nicht zwangsweise einen Kuchen backen.

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