Hund kaufen: Französische Bulldogge oder Miniatur Bullterrier

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5 Antworten

Hallöchen, also wenn du ein Spielkameraden suchst dann besser keine Bulldogge, es gibt zwar mittlerweile auch gesündere Tiere, aber das Risiko ist zu hoch das du einen erwischst der so gut wie keine Luft bekommt. Sehe hier immer die nachbarin mit ihren franzmann., der läuft nur keuchend, hustend hinter ihr her und wirkt auch sonst nicht sehr agil. Bei den Miniatur Bullterrier hast du schon bessere Karten, die sind sehr lebhaft und agil, man kann sie vom Charackter her einen Jack Russel gleichsetzen, sprich der hund muss jeden Tag eine Beschäftigung haben, sonst beschäftigt sich selber und das meist nicht im Sinne des Halters, sprich Wohnung zerflügen. Bei den Miniatur Bullterrier musst du zwingend auf die richitgen Papiere achten, denn hast du keine wird der Hund automatisch als Bullterrier gehandelt und unterliegt somit noch weitern Bestimmungen. Die kosten werden hier sicherlich zwischen 1200,-€ - 1600 € liegen.

Also solltest du überlegen ob du wirklich am tag mind 3 Std rein für die Beschäftigung des Hundes zeit hast, denn das wird ein Miniatur Bullterrier von dir fordern, obwohl es auch da ruhigere Vertreter gibt, aber an die zu geraten is wie ein Sechser im Lotto. Zudem muss man sich als Halter dieser Rasse auch an böse Blicke, fiese Sprüche und merkwürdige Reaktionen gewöhnen, da leider grad diese Schädelform immer wieder mit "Kampfhund" verbunden wird und leider sind manche Mitbürger nicht so bewandert mit Hunden. Versicherung ist auch schwer zu finden, hatte mal das gleiche vorgehabt und habe bei 7 Versicherungen eine Absage bekommen.

für ab und zu mal Ball spielen im Garten geht übrigens auch die Bulldogge, musste nur drauf achten das zb im Hochsommer bei 35-40 Grad das eben nicht mehr geht.

Von der Erziehung her stellen diese Rassen nu auch keine besonderen Ansprüche, wobei man auch sagen muss das der Bullenbeißer (also die Bulldogge) eben gezüchtet wurde um herzhaft zupacken zu können, es kann sein das man damjit probleme bekommt, da alles was einmal im Maul landet eben auch zerrupft wird. Beim Miniatur Bullterrier kann man sich stakr an die Erziehung eines Jack Russels orientieren. Zudem man hier früh anfangen muß ihn das kläffen abzugewöhnen, da sie sehr wachsasm werden können und dann wegen alles bellen.

Genau, ein guter Züchter sollte es auf jeden Fall sein. Und ich würde mir in jedem Fall die Elterntiere und Geschwister ansehen, wie die atmen oder röcheln, wie die Hautfalten zwischen Augen und Nase aussehen. Bei schlechten Züchtungen sind Operationen am Gaumensegel zB vorprogrammiert, da würde ich lieber mehr investieren.

In einer anderen Frage werden Probleme beschrieben, die mit einem Miniatur Bullterrier auftreten können, das würde ich mir an Deiner Stelle mal durchlesen: http://www.gutefrage.net/frage/hundestress-mit-nachbarn#answer55737758. Bei diesen Hunden muß man leider immer mit Anfeindungen rechnen.

Warum schaust du nicht mal im Tierheim, obs da nicht einen sportlichen Hund gibt, bei dem der Funke überspringt und der vielleicht auch ein Mix aus Deinen Rassefavoriten sein kann und somit vermutlich "gesünder" als eine reinrassige Bulldogge..

Die Haltung eines Miniatur Bullterrier ist mit vielen Auflagen (Sachkundenachweis und Führungsausweis vom Hundehalter, Wesenstest, Maulkorb-und Leinenpflicht etc.) -vor allem je nach Bundesland- und Anfeindungen von nicht sachkundigen Menschen (auch von anderen Hundebesitzern) verbunden. Das muss dir klar sein. Manche -also so ziemlich die meisten- Gemeinden haben für Sokas (sogenannte Kampfhunde/Listenhunde) erhöhte Hundesteuer etc.. Sowohl die In- und Ausreise ist erschwert und nicht alle Hundepensionen nehmen Listenhunde auf. Auch haben viele Versicherungen für Listenhunde erhöhte Versicherungsbeiträge. Und so weiter und so fort.. Traurig aber wahr.

Beide Hunderassen unterscheiden sich grundlegend. Bullterrier (sowohl Miniatur als auch Standard) sind Sportskanonen wogegen es sich die meisten Französischen Bulldoggen eher gemütlich (auch durch die kurze Nase) angehen lassen.

Hallo, das Problem mit den französischen Bulldoggen sind und bleiben ihre viel zu kurze Nasen! Aber es gibt Boston Terrier, sie sind wat grösser als die französischen, aber ihre Nasen sind in der Regel länger und es kommt bei ihnen nicht so oft zu Problemen mit der Atmung.

Wenn Du Dir Tierzarztkosten und dem Hund Qualen ersparen möchtest, schau, dass Du einen Züchter findest, der darauf achtet, dass diese Tiere wieder einen längeren Nasenrücken haben! Egal ob französische Bulldogge oder Mini-Bully!

Viel Glück bei der Suche!

Da fällt mir doch noch ein....

mein Kind wollte auch unbedingt eine französische Bulldogge. Allerdings bin ich persönlich gegen einen Rassehund. Nun hat sie einen ShihTzu/franz. Bully-Mix! (Jut, jut, weiss ja, sind 2 Rassen mit Kurznase - hatte mich davor leider nicht so firm gemacht, was das tatsächlich im Alltag für den Hund bedeutet; - steinigt mich!)

Und wir, bzw unser Mix, hat ein riesiges Glück! Trotz "Matsch"-Nase und halbem Bully-Anteil ist sie ein Powerpaket! Und das beste daran ist: sie verträgt es auch! Sie rennt und spielt bis wir ihr Einhalt gebieten müssen, denn auch die beste Matsch-Nase braucht mal ne Pause!

Damit möchte ich sagen: man kann in jeder Rasse eine faule Couchpotatoe haben oder eben einen Sportler - auch wenn die körperlichen Bedingungen nicht immer optimal sind!

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Bullys sind so süß einen bully wäre toll!

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