Herr der Ringe oder Hobbit zuerst lesen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nicht unbedingt Notwendig.

Vielleicht wärst du sogar enttäuscht. Der Hobbit ist ein Kinderbuch. Es ist eindeutig für Kinder / Jugendliche geschrieben und wirkt fast wie ein Märchen.

Der Herr der Ringe ist dann schon für Erwachsene. Auch wenn JRRT nicht unbedingt immer an seine Leser gedacht hat beim schreiben. Er hat hauptsächlich geschrieben, weil es eben seien Berufung war und um sich mit anderen Autoren auszutauschen. Daher ist der HdR in vielen Strecken sehr langatmig geschrieben. Aber da muss man durch.

Die "Nebenwerke" wie das Silmarillion waren von JRRT niemals zur Veröffentlichung gedacht. Die hat er mehr oder weniger für sich selbst geschrieben um der ganzen Geschichte mehr tiefe und einen Hintergrund zu geben. Sein Sohn hat dann beschlossen diese Werke auch zu veröffentlichen.

Du wirst die Geschichte von HdR aber auch ohne Probleme verstehen, wenn du außer den drei Bänden nichts anderes von JRRT ließt.

Vielen Dank :-):-)

0

Du brauchst den "Hobbit" nicht, um den Herrn der Ringe zu verstehen. Die Geschichte wird ab und zu erwähnt - aber das, was wirklich wichtig ist, lässt sich in einem Satz sagen: Bilbo hat den Ring gefunden.

Wenn du die grünen Bücher liest, achte bitte darauf, welche Übersetzung es ist. Es gibt die ältere Übersetzung von Margaret Carroux, die wirklich hervorragend  und von Tolkien selbt "abgesegnet" ist, und es gibt die Neuübersetzung von Wolfgang Krege, die leider gar nichts taugt. Der hat versucht, zu "modernisieren", und das ist total danebengegangen.

Es lohnt sich, im antiquarischen Buchhandel nach der Carroux-Übersetzung zu schauen.

Die Neu-Übersetzung ist wirklich für die Popo. Schade dass der Verlag diesbezüglich nicht reagiert.

1
@Garlond

Der Verlag könnte die Krege-Übersetzung still und leise verschwinden lassen und wieder die Carroux-Übersetzung drucken, wenn er wollte.

0
@Pangaea

Das tut er doch.
2016 und 2014 sind Carroux-Übersetzungen gedruckt worden.
Und dieses Jahr ist eine neu überarbeitete Krege-Übersetzung herausgekommen.
Also ich verstehe diesen Einwand immer noch nicht.

0

Danke, ich habe nachgeschaut, habe aber die Übersetzung von Wolfgang Krege, lohnt es sich trotzdem Herr der Ringe zu lesen?

0
@Alex161204

Nicht in der Krege-Übersetzung. Schau mal, ob du die gute Übersetzung vielleicht in der Leihbücherei bekommst.

0
@Alex161204

Wenn du es dir leihen kannst, dann kannst du ja in beide mal rein lesen. Kaufen würde ich mir das nur wegen der Übersetzung nicht noch extra. Die Geschichte ist die selbe. Und wie in meiner Antwort schon erwähnt, haben beide Vor- und Nachteile.

1
@Garlond

Ich kenne beide (und das englische Original) und kann nur sagen: Die Krege-Übersetzung ist sehr schlecht und hat keine Vorteile. Sie gibt die Atmosphäre lange nicht so gut wieder wie die Carroux-Übersetzung.

0

Es gibt nur ein einziges Hobbit-Buch.

Jedenfalls wenn wir vom Original ausgehen.


Dass das so auf x Filme gestreckt wurde, ist eher ziemlich peinlich, aber man kann ja Kohle damit machen. NB ist das Buch ziemlich sehr anders als dioe Verfilmung.

Du wirst den HdR auch ohne Hobbit verstehen- es ist aber ein ganz nettes Buch und sehr schnell gelesen.



Hobbit macht mehr sinn da dies in der Zeit vor Herr der Ringe spielt als Bilbo noch Jung war und erst den Ring fand.

Es kommt darauf an wie gerne du liest.

Wie schon richtiger Weise gesagt wurde, der Hobbit ist als Kinderbuch konzipiert. Wobei man bedenken muss, dass es für Kinder des beginnenden 20. Jahrhunderts geschrieben wurde und nicht unbedingt mit heutigen Kinderbüchern der angegebenen Altersgruppe vergleichbar ist.

Man muss den Hobbit nicht lesen, um den Herrn der Ringe zu verstehen. Zum einen ist der Ringfund im Herrn der Ringe auch noch mal zusammen gefasst. Zum anderen sind es zwei unabhängige Geschichten.

Da du das Buch schon hast, würde ich es vorher lesen.

Um ein paar Missverständnisse zu beseitigen.

Es gibt bei uns, in Deutschland, keine Bücher zum Film, die den drei Teilen des Films entsprechen würde. Es gibt nur den Hobbit, oder den kleinen Hobbit, je nach dem von welchem Verlag/Übersetzer man ihn hat.

Das heißt, wenn du den Roman Der Hobbit hast, dann ist das wahrscheinlich die ganze Geschichte. Es sei denn du meinst eines der unzähligen Bücher - wie der Film gemacht wurde.

Wenn du dieses Buch hast, hast du die ganze Geschichte:
https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/John-R-R-Tolkien-Der-Hobbit/hnum/2750322

Ein Wort zu den Übersetzungen.

Es gibt, wie schon richtig angemerkt wurde, eine Übersetzung von Carroux und eine Übersetzung von Krege. Die Gegner der Kregeübersetzung hängen sich oft an ein paar Wörtern auf, die Krege ihrer Meinung nach schlecht gewählt hat. Aber, Krege hat im Gegensatz zu Carroux die Sprachunterschiede der einzelnen Völker besser herausgestellt. Die Kregeübersetzung ist die modernere Version, die vom Verlag zum Erscheinen der Filme in Auftrag gegeben wurde. Man kann beide Übersetzungen gut lesen. Ich habe beide gelesen und habe nichts zu meckern.

Das gilt für den Herrn der Ringe.

Beim Hobbit gibt es auch zwei Übersetzungen, von Krege und von Scherf - haben meiner Meinung nach beide Schwächen.

Es werden weiterhin beide Übersetzungen herausgegeben, aber wenn du die von Krege schon hast, dann solltest du die einfach lesen.

Kleine Verbesserung zu MaryLynns Antwort.

Der Herr der Ringe wurde aufgrund des Erfolgs mit dem Hobbit als Fortsetzung geschrieben. Tolkien wollte eigentlich viel lieber das Silmarillion herausgeben, aber der Verlag war dagegen. Er ist mit dem Silmarillion nicht wirklich fertig geworden. Hätte er noch etwas länger gelebt, hätte er es sicher auch noch herausgegeben, nach dem Erfolg des Herrn der Ringe hätte er den Verlag sicher auch davon überzeugen können. Der Hobbit wurde übrigens im Nachhein an den Herrn der Ringe angepasst.

Woher ich das weiß:Hobby – Einer der größten Fans.

Danke! Sehr oft "darf" man bei Diskussionen ja wirklich nicht sagen, dass man nichts gegen die Krege Fassung hat! Was ich absolut Kleinlich finde.

Wer was wann zu den verschiedenen Versionen und Veröffentlichungen beschlossen hat, ist recht verworren und es gibt verschiedenen Versionen und Ansichten dazu. Ich halte mich bei meinen Aussagen eher an die Briefe die angeblich zwischen JRRT und C.S. Lewis hin und hergeschrieben wurde. Irgendwie fand ich den Sohn immer recht unsympathisch.

0

Was möchtest Du wissen?