Heizkostenabrechnung mittels Wärmezähler - Wie lautet die Berechnung?

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Hallo Naturfreund: Die Zahlen in Klammern sind hypothetisch zum besseren Verständnis Also 2 Wärmezähler, 3 x nach Verdunstung, 1 Heizung mit 75 % Normnutzung d.h. Geliefert wurden (4000) m³³ Erdgas, mit einem Brennwert von (10) kwh , -Brennwert 1 bei Gas gibt es nicht, denn das hieße: 1 m³ = 1kwh . Also (4000 x 10 = 40000) kwh. Die Normnutzung/Wirkungsgrad ist 75% (der Rest ist Verlust) also 40000x75% = 30000kwh. Diese 30000 kwh kosten incl. Heizungsbetrieb (3000,00)€ (3000:30000 = 0,10) € je kwh Jetzt muß aufgrund unterschiedlicher Erfassungssystheme eine Nutzergruppen trennung erfolgen. D.h. Die Wohnungen mit WMZ werden von den Wohnungen mit Verdunster abgetrennt. Ein WMZ zeigt 7000 kwh (wobei eine solch gerade Zahl äußerst selten wäre) der andere (6000) = (13000) kwh x Kosten je kwh (13000 x 0,10€ = 1300,00) € Diese werden von der Gesamtsumme (3000,00) € abgezogen Die Gruppe mit WMZ: 1300,00€ 30 % Grundkosten = 390,00 € : (160m² Fläche = 0,1875 € /m²) x Größe der Wohnung. Der Rest 70% = ( 910,00€ : 13000 kwh = 0,07 € je kwh ) bei einem Verbrauch von 7000 kwh =( 7000 x 0,07 = 490,00) € Verbrauch von 6000 kwh = (6000 x 0,07 = 420,00) € Die gezählten kwh am WMZ werden nicht umgerechnet, da diese den Temperaturunterschied von Vorlauf Heizung zum Rücklauf Heizung „messen“ und in kwh umrechnen. Die Kosten der Wohnungen mit Verdunster werden aus dem „Rest“ hier 2700,00) € in gleicher Weise aufgeteilt.

Hallo Zimperliche, gibt es für diese Berechnung eine Quellenangabe? :-)

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damit du siehst, dass deine Frage gelesen wurde:

mit dieser Formel kann ich leider nichts anfangen, das müsste der Vermieter erklären. Abrechnung nach Grund- und Verbrauchskosten ist richtig - aber sonst...?

Hallo Naturfreund55, die Formel erachte ich für bedenklich. Wie hat man den Wirkungsgrad der Heizung denn festgestellt??

Die Menge des verbrauchten Brennstoffes setzt sich verbrauchsabhängig und flächenanteilig zusammen, also kann B nicht der Wert aus der Formel sein (höchsten der angenommene Brennstoffverbrauch über die Wärmezähler, wobei dessen Berechnung ja fraglich ist).

Meines Erachtens wäre eine tatsächliche (nicht rechnerische) Lösung, die üblicherweise angewendete Methode, einen Wärmezähler für die Wohnungen ohne Fußbodenheizung einzubauen (separater Nutzerkreis). Der darüber ermittelte Verbrauch wäre dann über die Verbrauchseinheiten (Striche) der Röhrchen abrechenbar. Ggf. kann man ja auch am Ausgang der Heizung einen WMZ einbauen und die Differenz der beiden anderen WMZ von dem gemessenen Verbrauch am Heizungsausgang abziehen. Auf jeden Fall sollten identische Messsysteme vorhanden sein!

Ps.: Und welcher Energieträger hat einen Heizwert von 1,0 ??

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PPS.: Und wenn die Heizung tatsächlich nur einen Wirkungsgrad von 75% hätte, dann müsste man bei der Formel nicht mit 0,75 multiplizieren, sondern durch 0,75 dividieren, denn die Heizung müsste vorne mehr reingestopft bekommen, als hinten rauß kommt - im übertragenen Sinne.

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... und noch ein Aspekt: Die ganze Rechnung ist ja falsch herum aufgezogen! Die Gesamtsumme des Brennstoffverbrauchs MUSS ja bekannt sein und davon werden zunächst (wie Du bereits vermutet hast) 30% zur flächenanteiligen Verteilung abgezogen. Die restlichen 70% werden nach Individualanteilen abgerechnet und da braucht man die 70% ja tatsächlich nicht mehr zu berücksichtigen. Mit der Formel versucht man nun feststellen, wieviel Energie des verbrauchsabhängigen Anteils über Wärmezähler und wieviel über "Röhrchen" aufgebraucht wurde. Aber die vorliegenden Ansätze sehe ich nach wie vor (auch wenn man die 70% heraus nimmt) als bedenklich an!!

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