Hauselektrik, Steckdosenreihe: 6V zwischen Phase und abgehendem Neutralleiter ...?

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4 Antworten

so ganz genau werd ich gerade nicht schlau aus dem was du da schreibst. wieso SOLLTEN da irigendwo 6 volt ankommen? es SOLLTEN doch eigendlich um die 230 sein...

fakt ist, dass der beschreibung nach irgendwo eine unterbrechung in der leitung ist und oder offenbar ein indirekter Null  oder erdschluss vorliegt.

mit dem isotester wirst du, verzeih mir das bitte, auch nicht weiter kommen. das ding muss man bedienen können und die ergebnisse auch verstehen.

abgesehen davon dass du mit dem teil, selbst wenn du noch so gut bist, den fehler nicht eindeutig lokalisieren kannst. das kann nämlich niemand.
das einzige was du kannst ist, den fehler auf irgendwo zwischen den beiden steckdosen einzugrenzen.

wenn man nichts eindeutiges ausmachen kann, wie einen nagel in der wand, der auf dem leitungsweg liegt, oder eine abzweigdose, dann würde ich empfehlen, das entsprechende stück leitung neu zu verlegen.

lg, Anna

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Kommentar von HotteX
23.10.2016, 09:31

danke, das hatte ich mir auch schon gedacht - das heisst dann wohl Wand aufstemmen :o( ... aber so recht lokalisiert ist der Fehler ja eben nicht. Richtig schlau werde ich ja auch nicht aus dem angezeigten, daher ja meine Frage ;o) Liegt es schon an der Zuleitung oder ist der Fehler zwischen den Dosen...? Kann es induziert sein... Ich denke halt, bei richtiger Messung und entsprechender Deutung kann man herausfinden, wo in etwa der Fehler liegen könnte - wozu sonst gibt es diese ganzen Messgeräte? Aber da will sich ja (mit Recht?) niemand aus dem Fenster lehnen und erklären, wie es geht. Es sind ja nicht soo viele Möglichkeiten des Anschlusses der Geräte und wenn es denn mal richtig beschrieben würde ist bei angemessener Vorsicht auch ein Ergebnis zu produzieren. Insbesondere, wenn es darum geht, bei abgeschaltetem Strom ein Leck zu finden...dachte ich - aber vielleicht ist ja doch alles so kompliziert, dass ich es gar nicht verstehen kann mit Abitur, Handwerksausbildung und Studium. Wie dem auch sein, sicher scheint, es könnte ein Leitungsdefekt vorliegen und die Leitungen müssen äugisch inzpiziert werden..:) Und dann muss meine Frau eben in den sauren Apfel der Wandstemmarbeiten beissen ;o)

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"...Ich weis, Strom ist nix für Dilettanten aber man kann sich schon mit
viel Vorsicht viel helfen und Kohle sparen. Einen Fachmann zum
draufggucken danach zu holen ist deutlich günstiger als ihn die
Fehlersuche machen zu lassen!..."


Sowas sollte man aber nur machen wenn man weiß was man da macht, die einschlägigen Vorschriften kennt und es fachmännisch erledigen kann (also so wie ein Fachmann es auch machen würde). Im Endeffekt ist es so, das du haftest für das was du da gemacht hast. Wenn ein Sachschaden entsteht haftest du, bei Personenschäden ist es eine Straftat (fahrlässige Körperverletzung, fahrlässige Tötung im schlimmsten Fall). Das ist nicht den Teufel an die Wand gemalt, das droht jedem wenn er murkst und durch den Murks jemand zu Schaden kommt, da wird nicht unterschieden ob Fachmann oder nicht.

Ein Installationstester kostet richtig Geld, ab 1500€ aufwärts wenn es was gutes sein soll. Dafür kann so ein Gerät dann Isolationsmessung, Niederohm (Durchgang), Spannung, FI-Auslösestrom messen, Auslösezeit vom FI, Schleifenimpedanz, Drehfeld bei Drehstrom und Erdungsmessungen.

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Kommentar von HotteX
23.10.2016, 01:00

ja, genau deswegen vergewissere ich mich ja auch und frage, bevor ich einen Fehler mache. Und sollte da eine kleine Restunsicherheit sein, lasse ich auch die Finger davon! 

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Ein Isolationstester, der auch was taugt, ist im vierstelligen Bereich bepreist. Bei einem Fachmann zahlst du für die Fehlersuche UND Fehlerbeseitigung vermutlich weniger.

Ich für meinen Teil würde einfach auf miserable Verkabelung und/oder nicht einwandfrei funktionierenden Spannungsprüfer tippen (ob das hypothetische Problem hier beim Gerät oder wie so oft beim Anwender liegt ist hier kein Bestandteil der Vermutung)

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Kommentar von HotteX
22.10.2016, 22:50

ok, welcher Fehler kann den vorliegen, wenn 6V dort angezeigt werden, wo eigentlich gar keine Spannung sein sollte? Miserable Verkablung bedeutet also, dass es eine Verbindung zwischen ankommender Phase und abgehender Neutralleitung geben muss - wie lässt sich das eingrenzen?

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Kommentar von CrEdo85wiederDa
22.10.2016, 23:00

Ein Fehler liegt bereits bei falscher Interpretation der Messung: du misst hier nicht die Spannung, sondern den Potentialunterschied. Dazu kommt: wenn ein 10-Euro-Billigprüfer 6V anzeigt, gibt es folgende Möglichkeiten: a) auf einem Kabel ist Spannung b) auf keinem Kabel ist Spannung oder c) auf beiden Kabeln ist Spannung drauf. Daher gibt es weiter Testmöglichleiten, die ich nicht erläutere, da ich kein Herzkammerflimmern-Patienten auf dem Gewissen haben möche. Und miserable Verkabelung bedeutet, dass nicht alles Neutralleiter ist, was blau ist. Daher nochmals meine Empfehlung den Fachmann zu holen.

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Kommentar von CrEdo85wiederDa
22.10.2016, 23:15

Der nächste Fehler der Verkabelung: welcher Depp schließt eigentlich 3 Steckdosen in Reihe an?...

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Kommentar von CrEdo85wiederDa
22.10.2016, 23:33

wenn es tatsächlich der Fachmann war, dann solltest du dir erstmal die absoluten Grundlagen aneigenen, bevor du dich überhaupt an irgendwelche Spielereien mit Strom machst, denn dann sind die Steckdosen mit absoluter Sicherheit nicht in Reihe geschaltet..

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Was für einen Spannungsprüfer hast du benutzt? Sind die Steckdosen auch wirklich korrekt angeschlossen?

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Kommentar von HotteX
22.10.2016, 22:47

einen cat 3 400V von Kopp

...die Dosen sind abgeschraubt und die Kabel hängen in der Luft

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