Harvard Medizinstudium

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8 Antworten

Harte Auslese: Harvard Das Geheimnis von Harvard ist einfach: Man ist sich hier zu gut für den größten Teil der Menschheit. Deshalb leuchtet Harvards Stern so glanzvoll am Firmament der Elite-Universitäten dieser Welt.

Eine Tradition von 369 Jahren hat beim Aufstieg geholfen, ebenso ein Vermögen von jetzt über 22 Milliarden Dollar und natürlich auch die Tatsache, dass kein Ministerium die Uni lenkt, sondern sie sich selbst. Aber der Hauptgrund für die Strahlkraft der Hochschule in Cambridge, Massachusetts, ist dieser: Hier herrscht harter Wettbewerb - manchmal fair, manchmal unfair ausgetragen. Dieses Jahr fanden sich wieder etwa 23 000 junge Amerikaner und Hoffnungsvolle aus aller Welt brillant genug für ein Studium in Harvard. Doch die Zulassungsstelle sieht das anders. Nach eingehender Prüfung lässt sie etwa 90 Prozent von ihnen abblitzen. Auf die Kisten voller Ablehnungsbescheide ist Harvard wohl ebenso stolz wie auf seine 41 Nobelpreisträger, denn in den USA gilt die "Selektivität" einer Institution als einer der wichtigsten Gradmesser ihrer Qualität.

Harvards Zulassungsquote von rund 10 Prozent ist ein Spitzenwert: So viel Naserümpferei muss man sich erst mal leisten können.

Eine Universität für alle, so denken die Amerikaner, kann keine gute Uni sein. Wenn eine Hochschule herausragen will, dann muss sie sich eben bewähren im Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Wenn sie es richtig anstellt, hat sie die Chance, einen magischen Zyklus in Gang zu setzen: Gute Studenten locken gute Professoren an, die wiederum bessere Studenten anziehen, weshalb noch bessere Professoren an die Uni strömen.

Harvard gilt als Olymp aller Bildungsstätten, weil man sich hier den Luxus leisten kann, unter den Besten die Allerbesten herauszupicken. Auf der ganzen Welt wird sich kaum ein Akademiker einem Ruf aus Harvard entziehen.

Die mehr als 2400 Professoren und Dozenten, gut 6500 "Undergraduate Students" und 12 000 fortgeschrittenen "Graduate Students" erfahren in Rankings immer wieder aufs Neue, dass sie ihr Tagwerk an der besten Universität der Welt verrichten. Und an der reichsten. An der mit dem klangvollsten Namen. Harvard steht, meist zu Recht, für Exzellenz. Dies ist nach einer verbreiteten Ansicht die Uni, die den Adel Amerikas hervorbringt.

Oder ist Harvard die Brutmaschine für die arrogante US-Elitekaste? Dafür spricht manches. Ross Douthat hoffte auf ein Studium voller Einsichten, auf Debatten, auf das Ringen um die Wahrheit. Stattdessen, so schrieb der Journalist jetzt in seinem Erlebnisbericht "Privilege", sei er vor allem auf selbstgerechte Upper-Class-Schnösel gestoßen, die mit möglichst wenig Aufwand das begehrte Diplom ergattern wollten, um es rasch in Status umzumünzen.

Kinder armer Leute aber sind selten auf dem Edelcampus. Dabei spielt das Geld der Eltern keine Rolle bei der Zulassung. Wer sich Harvard nicht leisten kann, dem wird geholfen. Die Ärmsten (Elterneinkommen unter 40.000 Dollar jährlich) kriegen die Ausbildung an der weltberühmten Uni sogar umsonst. Anderen gewährt die Hochschule - je nach Leistung oder Bedürftigkeit - Zuschüsse, Nachlässe, Stipendien und Darlehen. Etwa die Hälfte zahlt die vollen Studiengebühren, die allerdings auch für Amerikas Mittelklasse kaum noch aufzubringen sind: stolze 41.675 Dollar pro Studienjahr, inklusive Kost und Logis.

Doch die Auslese beginnt nicht erst mit dem Zulassungsprozess. Wer eine der oft schäbigen öffentlichen High Schools besuchen musste, hat nur geringe Chancen im Vergleich mit den Absolventen teurer Privatschulen. Deren Zöglinge werden gezielt auf die Anforderungen der privaten Kaderschmieden - neben Harvard etwa auch Yale oder Stanford - vorbereitet. Außerdem ist nicht ganz fair, dass die Uni den wohl ohnehin privilegierten Kindern Ehemaliger eine Vorzugsbehandlung einräumt: Manche Studienplätze vererben sich geradezu. Für die hohen Gebühren bekommen die Studenten am Ende aber einen Gegenwert, mit dem sie wuchern können: Traumnoten in Hülle und Fülle. Seit langer Zeit verschwinden die schlechten Zensuren von den Privatuniversitäten. Der Jahrgang, der 2001 den Harvard-Campus verließ, tat dies sogar - Chapeau! - zu 91 Prozent mit "cum laude" oder besser.

Für die viel beklagte "Noten-Inflation" haben die Unis ein handfestes Motiv: Jeder Student soll sich später möglichst mit warmem Gefühl und prallem Geldbeutel an seine Studienzeit erinnern, denn die Spenden der Ehemaligen sind eine der wichtigsten Einnahmequellen. Von seinen rund 260.000 Ex-Studenten hat Harvard 2004 mehr als 540 Millionen Dollar eingesammelt. So viel hat keine andere Hochschule weltweit kassiert.

Autor; Pascal Wallisch Spiegel Online.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

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Also erstmal zu den Kosten, was hier erwähnt wurde: Es ist natürlich Quatsch zu behaupten, dass Harvard komplett teuer sei. Es gibt zig verschiedene Schools, die alle zur Harvard Universität gehören. Bei einigen werden Stipendien verteilt, bei anderen eben nicht. Es gab/gibt auch mal ein Studiengang (glaube irgendwas mit Management), da bekam jeder Student ein eigenes Studentenkonto mit einer bestimmten Summe Geld drauf. Das durfte aber natürlich nur für Studienzwecke ausgegeben werden.

Ansonsten kannst du nicht mehr tun als ein hammermässiges Bewerbungsschreiben aufzusetzen. Vielleicht findest du ja ein paar Lehrer und/oder Arbeitgeber (z.B. von Praktika), die löbliche Dinge über dich schreiben.

Viel Erfolg

Danke für die Antwort!

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Also dein Notendurchschnitt ist echt gut! Die nehmen nämlich nur bist 1,1 an. Aber du musst außerschulische Akzivitäten machen ca. 6-8. Und du brauchst auch soziales Angajrmant. Sonst kannst du gleich auf die Baumschule.

Das Einser-Abitur ist nur für D wichtig - im Ausland nur das Geld - soviel ich weiß.

Wenn du einen Schlechten Tag hast, na wars dies mit 1,0...Wieso bist du dir so sicher mit dem Schnitt?

Ich denke, in erster Linie brauchst du sehr viel Geld, für Harvard - oder ein Stipendium. Die Regeln hierfür findest du auf der Website von Harvard...

Wieso nur 1,0? Wieso nicht 0,7? Allein in Deutschland gibt es bestimmt 30 die besser sind als du. Ob da soziales Engagement reicht? .. außerdem 80,000$ pro akademisches Jahr und kaum Chancen auf ein Stipendium.

Sparen, sparen, sparen .... Harvard ist teuer und Stipendien sehr knapp ;-)

Na super! 1.0 ?!? Na das ist ja was deutschlandweit und besnders weltweit seltenes Phänomen, für alle Tests gelernt?! Na super! Musst ja ein richtiges Wunderkind sein!

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