Habt ihr auch das Gefühl gehabt, im Studium nix zu lernen?

6 Antworten

Ich kenne das Gefühl, das du beschreibst. Dass man aber so gar nichts gelernt hat, das trügt, glaube ich. Ich denke, durch das Studium bekommt man einfach so eine Art "Fundament", auf das sich aufbauen lässt. Und du hast Recht, die Praxis, die Anwendung ist letztlich das, was entscheidend ist für das Entstehen von "Kompetenz". Ich glaube, im Studium wird sowas wie "der Samen" gesetzt, der durch das Zutun später, in der Arbeitswelt, wächst und gedeiht, erst dann zur Enfaltung kommt. Was ich schön finde, ist, dass dir dieser Vorgang (die Diskrepanz Studium/Arbeitswelt) schon jetzt so bewusst ist. Das zeigt für mich, dass du in deinem Bereich mehr tun möchtest als das, was du jetzt vermittelt bekommst, dass du ambitioniert bist... LG an dich! Und bleib entspannt. Das, was du erhoffst, das kommt beizeiten von selbst...

DH

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Das kommt wohl sehr auf das Studienfach an. Ich habe alles was ich gelernt habe als wichtig empfunden und alles wieder gebraucht. Das und noch viel mehr.

Bei einem Freund war das anders, er hat hat den Spruch geprägt:

"Mit dem Studium ist das wie beim Wein und beim Käse: Man wird in der richtigen Umgebung gereift, damit man dann irgendwann alt genug ist, in einen Anzug gesteckt und zum Kunden geschickt zu werden."

Bei ihm sehr passend und ganz zutreffend.

ja, das Gefühl hatte ich auch immer. Aber es trügt, denn am Ende meines Studiums habe ich freiwillig eine Vorlesung besucht, welche nur von 3. Semestlern besucht war und dort habe ich im Vergleich zu denen bemerkt, dass ich doch etwas gelernt habe (und es nur selbstverständlich geworden ist), denn was die für Fragen gestellt haben...

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