Gibt es einen Unterschied zwischen Kohlensäure und Kohlendioxid beim Wassersprudler

2 Antworten

Oft wird CO2 unter Druck in einer Druckbehälter Kohlensäure genannt, obwohl es eine reine CO2 Gas unter Druck ist. Erst durch eine Reaktion zwischen CO2 und Wasser entsteht Kohlensäure. Wo der CO2 Gas aus Molekülen besteht, haben wir bei der Kohlensäure die positiven Ionen H3O+ und die negativen Ionen HCO3-.

Wenn CO2 Gas in der Getränkeindustrie dem Wasser zugesetzt wird, dann entsteht eine sehr schwache Säure die Kohlensäure genannt wird. Der Name Kohlensäurezylinder weißt auf den Verwendungszweck hin, und nicht auf dem tatsächlichen Inhalt.

So wie HCL Gas oft Salzsäure genannt wird, obwohl es ebenfalls erst durch das reagieren mit Wasser zu Salzsäure wird, so ähnlich ist es mit dem CO2 Gas. Kohlensäurewasser ist eine sehr schwache Säure, die durch eine chemische Reaktion zwischen CO2 Gas und Wasser entsteht. Das CO2 eine schwache Säure ist, bedeutet dass nur eine kleine Menge von dem CO2 Gas im Wasser tatsächlich mit dem Wasser Chemisch reagiert. Im Sprudelwasser ist das meiste CO2 als Molekülen im Wasser vorhanden, ohne jemals mit dem Wasser zu reagieren.

Weil der CO2 in den Druckbehältern für das beimischen in Wasser normalerweise vorgesehen ist, wird das noch nicht entstandene Produkt schon im Voraus als Ausgangspunkt für die Namensgebung verwendet.

Kurz gesagt:

Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid gibts nicht) ist ein Gas. Wenn es in Wasser gelösst wird nennt man es Kohlensäure (die Verbindung aus Wasser und CO2). Dazu muss man Druck aufbauen.

Das selbe geht mit Schwefel zu schwelefiger Säure udn diversen anderen Gasen.

Kohlensäure ist jedoch flüchtig und zersetzt sich recht schnell, daher die Bläschen. Das ist das CO2, dass sich wieder aus dem Wasser lösst, sobald der Druck normal erreicht.

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