Gibt es ein unterschied bei banküberweisung und online überweisung?

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6 Antworten

(Bank-)Überweisung ist eigentlich der Oberbegriff. Die beiden relevanten Unterteilungen sind die Online-Überweisung, die belegbehaftete Überweisung (Abgabe eines Papier-Beleg) und die Automaten-Überweisung (Selbsterfassung am Automaten des Kreditinstituts).

Die belegbehaftete Überweisung kostet bei einigen Kreditinstituten eine extra Gebühr. Zudem darf eine Solche innerhalb der EU bis zu zwei Bankarbeitstage dauern, eine Online-Überweisung nur Einen.

Bei einer beleghaften ( Beleg = Überweisungsschein ) Banküberweisung musst du zur Bank und diese dort ausfüllen oder du kannst den Schein auch mit nach Hause nehmen. Auch kann man sich diesen per Post zusenden lassen, bzw. ein Dritter gibt ihn dir mit.

Man kann den Überweisungsträger dann zumindest bei der Postbank per Brief an selbige schicken. Üblicherweise gibt man den Überweisungsträger aber am Bankschalter ab oder wirft diesen in speziell dafür vorgesehenen Kästen ein. ( sehen oft aus wie etwas größere, schlankere und längliche Briefkästen )

Der Nachteil ist hier, dass die Überweisung länger braucht als beim Online Banking und man sich auch verschreiben kann. Gibt man den Überweisungsschein erst nach ca. 11 Uhr in der Filiale ab, kann der Buchungslauf schon durch sein und die Überweisung wird erst am nächsten Tag bearbeitet.

Gibt man den Überweisungsschein korrekt ausgefüllt am Montag, 8 Uhr ab, muss das Geld beim Empfänger erst am Mittwoch auf dem Konto sein. ( § 675s BGB ) https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675s.html

Es kann und darf natürlich auch schon eher gutgeschrieben werden. Wenn die Überweisung am Montag nach ca. 10 Uhr oder ca. 11 Uhr abgegeben wird, muss das Geld gesetzlich gesehen erst am Donnerstag beim Empfänger sein. Es geht in der Regel aber schneller.

Gibt man das Überweisungsformular falsch ausgefüllt ab, so wird die Überweisung nicht ausgeführt und das Überweisungsformular wird mit einem korrigierenden Schreiben der Bank innerhalb von ca. 5 Tagen an den Absender per Post zugesandt. Das kostet meist zumindest das Briefporto als Gebühr, dass die Bank vom Konto abzieht.

Einige Banken verlangen hier auch 1,50 € oder mehr. Generell verlangen Banken für beleghafte Überweisungen zwischen 0,20 € und 2,50 € an Gebühren.

Weil es für Banken im Computerzeitalter ein erhöhter, belastender Aufwand ist. Und da Überweisungen anzunehmen und zu bearbeiten eine Dienstleistung darstellt, dürfen Banken dafür auch Gebühren verlangen. Alles über 2,50 € pro beleghafter Überweisung ist aber nicht angemessen.

Die online getätigte Bankberweisung hat den Vorteil, dass sie schon vom Gesetz ( § 675s BGB ) her einen Banktag schneller sein muss. Dazu ist es bequemer am Smartphone oder am Pc die Bankdaten auszufüllen.

Gibt man zum Beispiel die IBAN falsch ein, erkennt das beim Online Banking die Bank vor dem abschicken der Überweisung und bittet zur Korrektur. Auch werden in der Regel beim Online Banking falsche Kontoinhaber erkannt.

Online Banking ist bei richtiger Anwendung entsprechend sicher und einfach. Man spart sich den ( langen, nervigen ) Weg zur Bank und Papierkram. 

Ein gutes Antiviren System ( Avira, Avast.... ) ist natürlich Pflicht. Ohne Antiviren Schutz sollte man nicht ins Internet.

Es gibt darüber hinaus noch die Möglichkeit, die Überweisung am Selbstbedienungsautomat ( SB ) der Bank einzugeben. Das funktioniert dem Grunde nach wie eine Online Überweisung.

Auch von der Schnelligkeit her ist das gleichzusetzen mit online getätigten Überweisungen.

Wenn Du bei der Bank am Schalter eine Überweisung mittels Erlagschein tätigst, kostet Dich das wesentlich mehr, als wenn Du selbst per Online-Banking vom PC oder Smartphone aus überweist. Sonst besteht kein Unterschied.

Bei einer Bankanweisung musst du persönlich hin und einen Überweisungsträger ausgefüllt abgeben,bei einer Online Anweisung macht man das selber Zuhause am PC - oder auch unterwegs !

Der Vorgang ist anm sich der gleiche. Nur, dass du eben zum Schalter gehst und das nicht online erledigst. Und dann eben das oft angesprochene Sicherheitsmanko online.

Ja gibt es. Wenn du ein Überweisungsformular bei der Bank in den Briefkasten wirfst, machst du der Bank arbeit. Dann muss nämlich ein Mitarbeiter von denen dies online tun.

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